Der Wohnungsmarkt in Berlin ist ein Paradies für Investoren. Die Nachfrage und damit die Preise wachsen schneller als überall sonst in Deutschland. Das zieht auch global agierende Finanzinvestoren wie Phoenix Spree an. Der Firma gehören etwa 2700 Wohnungen in Deutschland, die meisten davon in Berlin. Sie verfolgt ein simples Modell: kaufen, renovieren, optimieren - und mit Gewinn wieder verkaufen. Doch damit nicht genug: Mit geschickten Konstrukten versucht Phoenix Spree, Steuern zu vermeiden. All das ist legal, aber ist es auch moralisch in Ordnung? Vanessa Wormer und Ralf Wiegand erklären in dieser Folge von "Das Thema", wie Geld, das irgendwo auf der Welt angelegt wird, direkte Auswirkungen auf Mieter in Berlin hat. Sie erläutern, mit welchen Mitteln Städte gegen Investoren wie Phoenix Spree vorgehen können, warum die Mietpreisbremse in solchen Fällen nicht greift und warum es nicht so einfach ist, zwischen guten und schlechten Investoren zu unterscheiden.
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Welches Thema bewegt diese Woche besonders? Welchen Schwerpunkt behandelt die Süddeutsche Zeitung ausführlich? Lars Langenau und Timo Nicolas diskutieren mit den Autorinnen und Autoren der SZ das Thema der Woche und die Hintergründe der Recherchen. Das Beste aus den Geschichten der SZ – zum Hören.
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Folge vom 07.11.201704 - Das Geschäft mit dem Mietwahnsinn
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Folge vom 06.11.201703 - Das System NikeWie viele andere US-Konzerne nutzt Nike eine Steueroase mitten in Europa: die Niederlande. Wenn Kunden in Ländern wie Deutschland, Schweden oder der Schweiz einen Schuh bei Nike kaufen, fließen die Gewinne erst mal in dorthin. In den Niederlanden schiebt der Konzern das Geld dann so zwischen verschiedenen Tochterfirmen herum, dass er am Ende kaum Steuern zahlen muss. In dieser Folge von "Das Thema" erklären die SZ-Autoren Bastian Obermayer und Elisabeth Gamperl, wie das System Nike funktioniert, warum solche Konstruktionen in Europa überhaupt möglich sind und wie sie dieser Geschichte in monatelanger Recherche auf die Spur kamen.
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Folge vom 06.11.201702 - Der Rennfahrer und sein JetDer britische Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat etliche Briefkastenfirmen. Eine davon, auf der Isle of Man, nutzte er laut den Paradise Papers, um sich bei der Einfuhr seines neuen Privatjets mehr als vier Millionen Euro an Mehrwertsteuer zu sparen. Dafür genügte es, einmal morgens kurz auf der Insel zu landen und die Formalitäten zu erledigen. Mauritius Much und Ralf Wiegand sprechen in dieser Folge von „Das Thema“ über die Kanzlei Appleby und ihre Niederlassung auf der Isle of Man, die im Zentrum der Paradise Papers steht. Sie erklären, wie Hamiltons millionenschwerer Steuervermeidungsdeal funktioniert und warum die Geschäfte ausgerechnet über die kleine Isle Of Man abgewickelt werden.
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Folge vom 05.11.201701 - Der Fall GlencoreIn der ersten Folge des neuen Podcasts „Das Thema“ erzählen SZ-Autor Tobias Zick und SZ-Investigativ-Reporterin Katrin Langhans von ihren Recherchen zu den Paradise Papers. Tobias Zick berichtet, wie er unter den wachsamen Augen eines Glencore-Mitarbeiters in einer kongolesischen Mine recherchierte und Katrin Langhans erzählt, wie der Rohstoffkonzern mit unbequemen Fragen umgeht.