Eine richtige Waldwildnis, und das mitten in Österreich. Im Sengsengebirge und Reichraminger Hintergebirge in Oberösterreich schützt der Nationalpark Kalkalpen die uralten Buchenwälder und somit den Lebensraum des heimlichen Jägers: des Luchses. Gemeinsam mit Rangerin Maria Laussamayer wandert Margit Atzler über den Wildnistrail Buchensteig durch zwei verschiedene Buchenwaldtypen und erfährt, was einen Urwald so besonders macht und warum Totholz im Biodiversitäts-Gefüge so wertvoll ist. Die Buchenwälder sind auch Teil eines länderübergreifenden UNESCO Weltnaturerbes.Auf einer Wanderung im Buchen-Urwald ist sofort der Unterschied zu einem wirtschaftlich genutzten Wald spürbar - ohne ihn benennen zu können. Die Erklärung dafür kann Maria Laussamayer liefern. Und so ist der Käfer, der quasi als Manager den Boden bereitet, genauso wichtig wie der Luchs, der "Star" bzw. das Leittier des Nationalparks Kalkalpen.
Reisen
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Ein Podcast über die Kunst des Reisens. Margit Atzler ist Teil des Teams im Ö1 Reisemagazin Ambiente. Für den Podcast unterhält sie sich mit unterschiedlichen Menschen über ausgewählte Reiseziele. Anschließend geht es auf akustische Entdeckungsreise. Unterhaltsam und informativ lernen wir kulturelle Eigenheiten kennen und erfahren persönliche Erlebnisse aus Nah und Fern, die die Welt vielleicht ein bisschen mehr begreifbar machen. Denn: Reisen ist ein bewährtes Mittel, um Ängste abzubauen und Vorurteile auszuräumen.
Folgen von Reisen mit Ö1
15 Folgen
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Folge vom 09.08.2026Nationalpark Kalkalpen
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Folge vom 02.08.2026Nationalpark Donau-AuenKaum ein Nationalpark in Österreich steht für zivilen Ungehorsam wie der Nationalpark Donau-Auen. Dem Widerstand getragen von Menschen quer durch alle Gesellschaftsschichten ist es zu verdanken, dass das geplante Wasserkraftwerk nicht gebaut wurde und die Donau von der Lobau bis in die Slowakei frei fließen kann.Margit Atzler und Ranger Christian Raffetseder wandern durch die Donau-Auen und unternehmen gemeinsam mit der Sumpfschildkrötenexpertin Maria Schindler eine Spurensuche zur Europäischen Sumpfschildkröte, der einzigen Schildkrötenart, die in Mitteleuropa vorkommt - und auch das äußerst selten. Entlang des Orther Rundwanderwegs findet das Tier ideale Brutplätze und kann sich so natürlich fortpflanzen. Die Renaturierungsmaßnahmen an den Zuflüssen der Nebenarme für die Lebewesen leisten einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung einer der größten Flussauenlandschaften Mitteleuropas.
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Folge vom 26.07.2026Nationalpark Neusiedler See - SeewinkelSommerserie "Naturerbe erwandern" - Teil 2Schilfgürtel, ausgedehnte Wiesen und Weideflächen, Salzlacken. Asiatische, mediterrane und nordische Einflüsse haben das vielfältige Habitat dieses Steppennationalparks im Grenzgebiet zwischen Österreich und Ungarn gebildet. Margit Atzler erkundet gemeinsam mit Ranger Lukas Vendler und Rangerin Sabine Höfler den Albersee, eine "Sodalacke". Je nach Regen oder Sonne verändert sich das Habitat dramatisch.Weiter geht es zum Seedamm - einem Sandlebensraum zwischen Lacken, Steppe, Schilf und dem Neusiedler See. Über Jahrhunderte haben Eis und Wasser Sand aufgeschoben und diesen für Mitteleuropa fast einzigartigen Lebensraum geformt. Europaweit ist der Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel bei Ornithologen bekannt. Wer sich mit Rangern auf Erkundungstour begibt, entdeckt neben den allgegenwärtigen Vögeln unzählige seltene Pflanzen- und Bienenarten, wie zum Beispiel die geschnäbelte Kreiselwespe.
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Folge vom 19.07.2026Nationalpark Hohe TauernSommerserie "Naturerbe erwandern" - Teil 1Der Nationalpark Hohe Tauern ist der älteste und geografisch wohl komplexeste Nationalpark Österreichs. 1981 wurde der Kärntner Teil unter Schutz gestellt, gefolgt von Salzburg 1984 und schließlich 1992 Osttirol.Margit Atzler unternimmt gemeinsam mit Ökologin Susanne Aigner und Ranger Andreas Baldinger eine Erkundungstour im Untersulzbachtal in Salzburg - zunächst auf einer Forststraße durch dichte Wälder mit dem E-Bike, dann per pedes. Der schmale Weg führt entlang des Untersulzbaches, vorbei an Findlingen und archaisch anmutenden Geröllrinnen. Seit 2017 wird die Aschamalm nicht mehr beweidet. Was tut sich, wenn die Rinder die Alm verlassen? Das untersucht Susanne Aigner auf sogenannten Monitoring-Flächen im Nationalpark Hohe Tauern und dokumentiert die Pflanzenvielfalt, die sich die Natur schrittweise zurückholt - darunter auch Farne, diese Zeugen der Urgeschichte unseres Planeten.