In Deutschland haben viele wenig, aber nur wenige sehr viel – das Vermögen ist extrem ungleich verteilt. Vermögende sowie Unternehmen können mit ihrem Geld und ihrer Macht ganz legal politischen Einfluss ausüben. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählen die Journalistinnen Gilda Sahebi und Kristin Langen, welche Folgen die Ungleichheit für die Demokratie hat – und welche Wege es gibt, Ungleichheit abzubauen und das Vertrauen in Politik wieder zu stärken.
Podcast-Empfehlung: Werner Herzog – zu groß für Deutschland
https://1.ard.de/podcast_werner_herzog Von Johannes Döbbelt.
FeaturePolitik
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"Hören, was dahintersteckt", lautet das Motto des Gemeinschaftsprojekts ARD Radiofeature. Renommierte Journalistinnen und Journalisten recherchieren Themen, die unser soziales und politisches Leben berühren.
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107 Folgen
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Folge vom 14.04.2026Überreichtum – Journalistinnen Gilda Sahebi und Kristin Langen im Gespräch
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Folge vom 03.04.2026Überreichtum – Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreiftVermögen ist in Deutschland extrem ungleich verteilt – mit Folgen für Politik und Demokratie. Das ARD-Radiofeature geht der Frage nach, wie Vermögende ganz legal politischen Einfluss ausüben können. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen im Land nicht mehr repräsentiert. Von Gilda Sahebi und Kristin Langen.
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Folge vom 16.03.2026An vorderster Front – Journalist Tom Schimmeck im GesprächLitauen, das baltische Land im Nordosten der EU und Mitglied der NATO, rüstet auf. Die Alliierten schicken Militär und Gerät hin, halten Manöver ab. Um Litauen vor der Bedrohung durch Russland zu schützen. Autor Tom Schimmeck war viele Male vor Ort, beobachtete Truppenübungen, interviewte Generäle, Soldaten und Zivilistinnen. Im Gespräch mit Palina Milling erzählt Tom Schimmeck über die Stimmung in Litauen, über den Unterschied zwischen möglichen Szenarien und Panikmache – und darüber, warum das Hochrüsten allein aus seiner Sicht nicht ausreicht. Von Palina Milling.
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Folge vom 06.03.2026An vorderster Front – Doku über den Bundeswehr-Einsatz in LitauenMit der „Brigade Litauen“ stationiert die Bundeswehr erstmals einen großen Kampfverband dauerhaft im Ausland. Ungefähr 5.000 Bundeswehrangehörige sollen künftig in Litauen „dienen und leben“ – plus Familien. Im Wald von Rūdninkai ist eine große Militärstadt im Bau – mit Unterkünften, viel Logistik und mordernsten Schießplätzen. Sie liegt nahe der Grenze zu Belarus, im Ernstfall an vorderster Front. Von Tom Schimmeck.