2020 war ein bemerkenswertes, teils unglaubliches Jahr. Es verging schnell, trotzdem fühlt man sich um Jahre älter. Ein Blick zurück mit Ex-Chefredakteur Kurt Kister.
2020 sind die Ansprüche gesunken: Wie schön wäre es, jetzt mal wieder mit Freunden einen trinken zu gehen, ein Stadion zu besuchen und überbezahlten Männern beim kicken zuzuschauen oder einfach nur mal wieder ins Kino?
Dieses Jahr hat viele das Fürchten gelehrt. Eigentlich will man es nur noch schnell hinter sich lassen. Doch es war so einzigartig, teils unglaublich, dass man darüber reden und es Revue passieren lassen muss. Für den SZ-Podcast "Auf den Punkt" tun das Ex-Chefredakteur Kurt Kister und Jean-Marie Magro.
**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro
**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb
**Produktion:** Valérie Nowak
Den digitalen Jahresrückblick der Süddeutschen Zeitung finden Sie unter sz.de/2020.
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Folge vom 12.12.2020SZ-Jahresrückblick 2020: Corona, Merkel und der Kaiser
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Folge vom 11.12.2020Lauterbach: "Können nicht bis nach Weihnachten warten"598 Menschen sterben an einem Tag an oder mit Covid-19. "Wir haben die Kontrolle über die Pandemie verloren", sagt Karl Lauterbach und fordert einen harten Shutdown. Fast 30.000 Neuinfektionen mit Covid-19 meldet das Robert-Koch-Institut für Deutschland. An einem Tag. Fast 600 Menschen sind im selben Zeitraum mit oder an dem Virus gestorben. Wir haben die Kontrolle über Corona verloren, sagt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er fordert einen harten Shutdown - und zwar sofort. Weitere Themen: Bundestag billigt Haushalt, Türkei übt Kritik an Griechenland und Zypern, Netzer wohl in "Sommermärchen"-Affäre verstrickt. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Valérie Nowak _Zusätzliches Audiomaterial über Markus Lanz._
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Folge vom 10.12.2020EU-Gipfel: Der Deal mit Ungarn und PolenNach langem Streit geben Ungarn und Polen ihre Blockade gegen den EU-Haushalt auf. Damit ist der Weg frei für einen Rechtsstaatsmechanismus in der EU. Beim EU-Gipfel an diesem Donnerstag geht es um besonders viel: Um viele Milliarden im Kampf gegen die Coronakrise, um ambitionierte Klimaziele und um Rechtsstaatlichkeit. Bei letzterem scheint es einen Kompromiss mit Polen und Ungarn zu geben. Warum die beiden Länder nun doch eingelenkt haben und wo der Rest der EU nachgab, erklärt in dieser Folge Brüssel-Korrespondent Matthias Kolb. Weitere Themen: Wieler über Lockdown, EZB weitet Notkaufprogramm aus, Lidl erhöht Preise für Schweinefleisch. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb und Leopold Zaak **Produktion:** Valérie Nowak _Zusätzliches Audiomaterial über RKI._
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Folge vom 09.12.2020Airbnb: Zur Unzeit an die BörseMitten in der Corona-Pandemie geht das Online-Portal "Airbnb" an die Tech-Börse Nasdaq. Doch kann die größte und auch spektakulärste Premiere des Jahres gut gehen? Der Börsengang mache auch in Zeiten der Pandemie und großer Verlusten Sinn, sagt US-Korrespondent Jürgen Schmieder. Schließlich hätten die AirBnB-Gründer Brian Chesky und Joe Gebbia eine gute Geschichte zu erzählen. AirBnB wurde vor 13 Jahren gegründet. Inzwischen sind dort fünfeinhalb Millionen Unterkünfte in 190 Ländern gelistet. Das Unternehmen aus San Francisco habe sich in der Coronakrise quasi neu erfunden und von kurzfristigen Stadtwohnungen in der Ferne auf langfristige Ferienwohnungen in der Nähe umgesattelt. Auch trotze das ehemalige Startup oft harscher Kritik. Beim Börsengang am Donnerstag könne das Unternehmen insgesamt mit etwa 35 Milliarden Euro bewertet werden. Weitere Nachrichten: Merkel für harten Lockdown, Verfassungsschutz in BaWü beobachtet Querdenker. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Moritz Eder Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Twitter und Bundestag. Das Weihnachtsfest in der Pandemie ist ein Dauerbrenner - und die Frage, welche Regeln gelten werden. Uns interessiert, wie Sie feiern werden. Und vor allem: wie sicher Sie sich mit ihrer Entscheidung fühlen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auf WhatsApp eine Sprachnachricht schicken würden. Und zwar unter der Nummer: 0176-96501041. Eine Auswahl ihrer Sprachnachrichten können Sie dann in einer kommenden Folgen von "Auf den Punkt" hören.