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Das Quartett-Projekt des Gitarristen John Scofield in den 1980er-Jahren
Vergessene Melodien von enormer Intensität und einzigartiger Harmonie wurden von "Sco" auf packende Weise präsentiert.
Nachdem John Scofield von der legendären Miles Davis Group anerkannt wurde, markierte der Amerikaner mit seiner eigenen Formation neue Maßstäbe: Fusion-Gitarristen der mittleren 80er-Jahre mussten sich zwangsweise mit Platten wie "Blue Matter", "Pick Hits (live)" und "Loud Jazz" beschäftigen. Anders als viele seiner Zeitgenossen, legten Scofield und seine Gruppe keinen Wert auf pure technische Brillanz oder unnötig komplexe Rhythmen. Stattdessen kreierte der 1951 in Dayton, Ohio, geborene Künstler mit einer Vorliebe für eingängige Melodien fantasievolle Akkordprogressionen. Die so entstandene musikalische Ausdrucksform verband jazzigen Funk, Blues sowie Pop-Elemente zu einem stimmigen Ganzen.
Obwohl auch auf diese Band die charakteristischen, langweiligen Synthesizer-Sounds der 80er abfärbten, verlieh Dennis Chambers' dynamisches Schlagzeugspiel in Zusammenspiel mit Gary Graingers elektrischem Bass der Musik ihre pulsierende Energie. Über allem strahlte die markante Gitarrenstimme von Scofield mit atemberaubender Intensität.
Das Quartett-Projekt des Gitarristen John Scofield in den 1980er-Jahren im Überblick
| Sendezeit | Fr, 20.02.2026 | 22:05 - 22:50 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Radionacht - Milestones/Spielraum/Lied- und Folkgeschichten" |