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Der steinige Weg zur klimafreundlichen Industrie
Die Wirtschaftswelt muss den Kurs auf eine klimafreundliche Zukunft ausrichten. Für viele Betriebe bedeutet das einen anspruchsvollen Umbruch, der große finanzielle Mittel verlangt. Überraschenderweise sind es die politischen Rahmenbedingungen, die oft nicht ausreichend Unterstützung bieten.
Ob es um Stahl, Beton, Glas oder Papier geht – die Herstellung dieser Materialien setzt erhebliche Mengen an Treibhausgasen frei. Allein im Vorjahr war die industrielle Produktion in Deutschland für etwa ein Viertel der Emissionen verantwortlich. Ohne das Engagement der Unternehmen ist das Erreichen der für 2045 festgelegten Klimaneutralität unmöglich. Der Weg dorthin verlangt eine umfassende Umstellung sämtlicher Abläufe in nicht mehr als zwei Jahrzehnten. Viele Unternehmen befinden sich bereits inmitten dieses enormen Veränderungsprozesses: Sie investieren in Anlagen, die weniger Energie verbrauchen, entwickeln völlig neuartige Verfahren, fangen CO₂ aus den Abgasen ein und gestalten ihre Lieferketten und Kundenkontakte neu. Doch es mangelt noch erheblich an der notwendigen Infrastruktur, die zur Erreichung der Klimaneutralität erforderlich ist, wie ausreichender "grüner" Wasserstoff oder Optionen zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid.
"Der steinige Weg zur klimafreundlichen Industrie" im Überblick
Der steinige Weg zur klimafreundlichen Industrie
von Hellmuth Nordwig
| Sendezeit | Mo, 16.11.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Politik und Soziales" |