Ein Riss geht durch die Kunst- und Kulturszene seit dem 7. Oktober, dem Hamas-Massaker und dem Gaza-Krieg. Denn die Mehrzahl der Künstler und Künstlerinnen tritt aus postkolonialer Überzeugung für die palästinensische Sache ein. Die Künstlerin Miriam Cahn, auch wenn sie der israelischen Regierung kritisch gegenübersteht, gehört nicht dazu. Die seismografisch malende Künstlerin des Unrechts, das sowohl Frauen als auch Migranten und Minderheiten zustößt, ist seit dem Hamas-Massaker irritiert. Wie lässt sich die Antisemitismus-Debatte einordnen? Was haben die Identitätsdiskurse mit der Kunst gemacht? Nicole Dietrich im Gespräch mit Hanno Löwy, Publizist und ehemaliger Direktor des Jüdischen Museums Hohenems.
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Bewegende Gespräche für bewegte Zeiten – das Talkformat im Ö1 Feuilleton "Diagonal“.
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Folge vom 31.10.2026Kunstszene: Identität und Antisemitismus
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Folge vom 10.10.2026Eine wird's schon richten. Die ChefinManche Frau wird Chefin, wenn der männliche Chef zuvor versagt hat. Wie ist das möglich? Haben Unternehmen und Organisationen - am Ende - doch genug Frauen, die "es können"? Ein Studiogespräch über Chefinnen, Führung und Führungsmythen und was passiert, wenn eine Frau den Karren doch nicht aus dem Dreck zieht? Gäste: Iris Filzwieser, Metallurgin und Chefin einer Leobener Firma mit rund 40 Mitarbeiter:innen, davon 12 Frauen; Simone Hudelist, Betriebswirtin der Arbeiterkammer, Verfasserin des "Frauen.Management.Reports"; sowie Ruth Seliger, Führungscoach und systemische Beraterin, Autorin des Buches "Positive Leadership". Moderation: Andrea Hauer