Das kühle Nass, das klare Wasser, die stürmischen Wogen, dies alles wurde ausgiebig besungen im Renaissance- und Barockzeitalter. Sei es naturalistisch, sei es allegorisch.
Davon zeugt etwa die Musik von Giovanni Domenico da Nola, Tarquinio Merula, Michel-Richard Delalande, Carlo Monza, Claudio Monteverdi und Georg Philipp Telemann. Blumen giessen in den Fiori musicali, zum Beginn der Sommerferien.
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Für Fans alter Musik: Weltliche und geistliche Musik bis und mit Bach, dazu Information zu Werken und Interpretationen.
Folgen von Fiori musicali
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Folge vom 28.06.2026Acque limpide - alte Wassermusik
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Folge vom 21.06.2026Ubi caritas - Italienische Laude der FrührenaissanceEs gehört zu den weltweit angesehensten Spezial-Ensembles für die Musik des Mittelalters und der Renaissance: Das im Umfeld der Basler Schola Cantorum beheimatete Ensemble «Le Miroir de Musique» und sein Leiter Baptiste Romain. Auf seiner aktuellen Aufnahme erkundet «Le Miroir» die musikalische Welt der Laudesi-Bruderschaften, die um 1500 in der Region Venedig aktiv waren und auf die den heiligen Franz von Assisi zurückgehen. Diese schufen ein reiches Repertoire italienischer Andachtsgesänge, die tief in der volkstümlichen Frömmigkeit verwurzelt sind. Aus musikalischer Sicht interessant dabei: Oft verbinden diese Lieder homophone Satztechniken mit einer unmittelbaren Ausdruckskraft, die auf das einfache Volk zielte und von franko-flämischen Liedern beeinflusst war. Eine Klangwelt an der Schnittstelle von Spiritualität und aufkeimendem Humanismus.