Der Abend im Planetarium Bochum geht weiter und damit auch die zweite Hälfte unserer Live-Aufzeichnung. Wer bei Teil 1 Blut geleckt hat, findet hier nahtlos den Anschluss; wer frisch einsteigt, landet mitten in einem Streifzug durch die größten offenen Fragen der Astronomie.Denn das Publikum vor Ort hatte noch längst nicht genug: Unsere beiden Himmelspaziergänger wurden auf Wegen geführt, die von der kosmischen Einsamkeit bis an die Grenzen des Vorstellbaren reichen. Wo sind eigentlich all die Außerirdischen – und was sagt es über uns, wenn die Antwort „wir sind die Ersten" lautet? Existieren Wurmlöcher wirklich oder bleiben sie für immer Theorie und Scriptvorlage? Und wohin dehnt sich das Universum eigentlich aus, wenn es doch alles enthält, was es gibt?Susanne und Paul flanieren in dieser Folge durch Fragen, bei denen selbst die Physik irgendwann in ein Achselzucken mündet und zeigen dabei, wie produktiv dieses Staunen sein kann. Eine Folge, die mit dem Fermi-Paradoxon beginnt und beim Rand des Universums endet oder genau dort, wo es keinen Rand gibt.Jetzt hören, überall, wo es Podcasts gibt!
Wissenschaft & Technik
Gemeinsam durch die Galaxis Folgen
„Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier.
Folgen von Gemeinsam durch die Galaxis
96 Folgen
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Folge vom 27.09.2026Sonderfolge: Live-Podcast Teil 2
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Folge vom 20.09.2026Sonderfolge: Live-Podcast Teil 1Staffelstart ist noch nicht, aber das Warten auf neue galaktische Abenteuer mit Susanne und Paul hat jetzt trotzdem erstmal ein Ende! Um euch die Zeit zu verkürzen, schicken wir euch nämlich bis zum Start der neuen Staffel im Oktober die Aufzeichnung unseres dritten Live-Podcasts aus dem Planetarium Bochum. Unsere beiden Himmelspaziergänger haben sich diesmal nicht ihren eigenen Weg durch die Galaxis gebahnt, sondern sind den Fragen des Publikums gefolgt. Wohin die führten? Zu Exoplaneten mit gleich mehreren Sonnen am Himmel und Sternhaufen, die den Nachthimmel zum Leuchten bringen würden wie nichts, was wir kennen. Zu der großen Frage, ob Biomarker auf einem fernen Ozeanplaneten wirklich ein Fingerzeig auf Leben sein könnten oder doch nur Geochemie. Und tief hinein ins Innere schwarzer Löcher, wo Hawking-Strahlung an den Grenzen des physikalisch Denkbaren flüstert.Susanne und Paul flanieren in dieser Folge durch ein Spektrum, das kaum weiter sein könnte und zeigen dabei, wie lebendig Astronomie wird, wenn neugierige Menschen die Richtung vorgeben. Hört direkt rein!
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Folge vom 16.07.2026Episode 90: SonnenfinsternisAm 12. August ist es soweit. Eine Sonnenfinsternis zieht über Europa. Total in Spanien, hochprozentig bei uns. Deshalb begeben sich Susanne und Paul zum Staffelfinale auf eine Wanderung, die direkt vor die Haustür führt: Wie entsteht eine Sonnenfinsternis, was erwartet uns an diesem Abend und wo kann ich dieses besondere Himmelspektakel am besten beobachten? Was hat die Neigung der Mondbahn damit zu tun und warum nennt sich die scheinbare Sonnenbahn am Himmel eigentlich Ekliptik? Susanne und Paul erklären die Geometrie dahinter so, dass man sie sich mit zwei Gymnastikreifen vorstellen kann, und räumen nebenbei auf mit dem Irrtum, eine totale Finsternis sei ein seltenes Ereignis: Global gesehen gibt es meistens eine davon pro Jahr.Dann wird es konkret. Die Zentrallinie der Augustfinsternis verläuft von der sibirischen Küste über Grönland, Island und den Atlantik und endet am Ballermann auf Mallorca. Wer in Deutschland bleibt, erlebt in Bochum 87 Prozent Bedeckung, Maximum um 20:11 Uhr, kurz vor Sonnenuntergang. Was bedeutet das für die Beobachtung? Warum ist der freie Horizont entscheidend? Wie funktioniert die Projektionsmethode mit dem Teleskop? Und wie verhält man sich, wenn bei tief stehender Sonne die Sonnenfinsternisbrille vielleicht zu viel dämpft, aber die Sonne noch zu viel zu hell für das bloße Auge ist? Susanne und Paul geben ehrliche, praktische Antworten und erzählen nebenbei von ihren eigenen Finsterniserfahrungen: 13 zu 9 steht es da zwischen unseren beiden Himmelsspaziergängern. Wer von beiden mehr „Sofis“ erlebt hat und wo sich Susanne und Paul am 12. August aufhalten werden, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge. Also: Kopfhörer auf, Blick nach Westen und auf zu dieser letzten Folge der Staffel mit Susanne und Paul!
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Folge vom 02.07.2026Episode 89: Größte und kleinste SterneWas ist eigentlich der größte Stern, den wir kennen? Und wie klein kann ein Stern überhaupt werden, bevor er aufhört, einer zu sein? In dieser Folge wandern Susanne und Paul durchs gesamte Größenspektrum der Sterne, von Monstern, in die unser halbes Sonnensystem passen würde, bis zu trüben, aber sehr häufigen, Funzelchen in der direkten galaktischen Nachbarschaft, deren Namen kaum jemand kennt.Den Einstieg macht Pauls Lieblingsgrafik aus Wikipedia: eine Bildfolge, in der immer das größte Objekt links das kleinste im nächsten Bild rechts ist – Planeten, dann Sterne, dann noch gewaltigere Sterne. Und immer, wenn man denkt, das muss doch die Grenze sein, kommt das nächste Bild. Am Ende dieser Strecke stehen rote Überriesen wie VX Sagittarii oder VY Canis Majoris, deren Radien um die 1400-mal so groß sind wie der unserer Sonne. Unsere beiden Himmelsspaziergänger erklären, warum diese Giganten ausgerechnet rot leuchten, obwohl rot im Alltag für Wärme steht und was Wasserhähne, Schmiedefeuer und Kerzenflammen mit Sternphysik zu tun haben. Außerdem: warum Beteigeuze vor einigen Jahren schwächer wurde, was der helle Stern im Orion dabei eigentlich getan hat und weshalb diese Ungetüme von Sternen nur wenige Millionen Jahre existieren, bevor sie in einer Supernova enden.In „Hinter der Schlagzeile" landet der Spaziergang bei einem besonders rätselhaften Objekt: einem Exoplaneten, der in Schlagzeilen als „pinker Planet" gehandelt wird. 5000 Lichtjahre entfernt, irgendwo auf der Grenze zwischen Planet und braunem Zwerg, mit einer Atmosphäre, in der möglicherweise salzhaltige Wolken für die ungewöhnliche Farbe sorgen.Eine vorletzte Folge der Staffel voller kosmischer Maßstabssprünge, überraschender Farbenlehre und der angenehmen Erkenntnis, dass unsere Sonne im galaktischen Vergleich eigentlich ganz ordentlich dasteht. Also: Kopfhörer auf, Blick auf die Sternkarte und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis!