Nach der Schicksalswahl in Israel zeigen die Hochrechnungen: Niemand erreicht eine klare Mehrheit. Damit dürfte die Regierungsbildung schwierig werden.
Die Likud-Partei des bisherigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu kann bei der Parlamentswahl in Israel zwar die meisten Sitze für sich gewinnen. Sein Lager, ein Bündnis aus rechten, rechtsextremen und ultraorthodoxen Parteien, verpasst aber die absolute Mehrheit, zeigen die Hochrechnungen. Auch Netanjahus wichtigster Rivale, Gadi Eisenkot, verfehlt eine absolute Mehrheit im Parlament.
Ausserdem in der Sendung:
- Nach seiner Wahlniederlage in Brasilien soll der unterlegene Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro in die USA geflohen sein.
- Emotionaler Abschied: Stan Wawrinkas Tennis-Karriere ist nach einer Niederlage an den Swiss Indoors in Basel zu Ende.
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«Heute Morgen» ist die Morgeninformation von Radio SRF. Die Sendung liefert die wichtigsten News aus der Schweiz und aus aller Welt. «Heute Morgen» berichtet über relevante Ereignisse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, ordnet ein und zeigt Hintergründe auf. Wer die Sendung hört, weiss was in der Nacht passiert ist und was sich am Tag abzeichnen wird.
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Folge vom 28.10.2026Patt-Situation nach Wahl: Wer kann Israel künftig regieren?
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Folge vom 27.10.2026Israel vor den Wahlen – wie ist die Stimmung bei den Menschen?Heute wird in Israel gewählt. Die Stimmberechtigten entscheiden, ob das rechts-religiöse Regierungslager um Benjamin Netanjahu an der Macht bleibt oder ob es von der liberaleren Opposition abgelöst wird. Die Reportage aus Tel Aviv. Weitere Themen: · Frankreichs Regierung reagiert auf die Massenproteste in den letzten Wochen. Sie verspricht unter anderem mehr Geld für die Sanierung von Schulen und Universitäten sowie hunderte zusätzliche Stellen für Lehrpersonen. · Die Sparmassnahmen des Bundes drohen den digitalen Wandel auszubremsen. Neustes Beispiel ist ein wichtiges IT-System beim Staatssekretariat für Migration, das erneuert werden müsste. Die eidgenössische Finanzkontrolle warnt vor Verzögerungen und Mehrkosten. · Nach der Präsidentschaftswahl in Brasilien anerkennt die Partei des unterlegenen Kandidaten Flavio Bolsonaro das Ergebnis. Er selbst will das Resultat laut eigenen Angaben anfechten und wirft Sieger Luiz Inacio Lula da Silva Machtmissbrauch vor. · Das Schweizer Jugendwort des Jahres: «Würd mi» schafft es auf den ersten Platz. · Der englische Stürmer Harry Kane ist Weltfussballer des Jahres. Weltfussballerin wird die spanische Mittelfeldspielerin Alexia Putella.
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Folge vom 26.10.2026Machtwechsel in Serbien: Studentenbewegung triumphiertNach 14 Jahren kommt es in Serbien zum Machtwechsel: Die neu gegründete Liste der Studierenden gewinnt bei den Parlamentswahlen die Mehrheit der 250 Parlamentssitze. Ex-Präsident Aleksandar Vucic hat seine Niederlage eingestanden. Weitere Themen: · Auch Brasilien hat gewählt: Der linke Präsident Lula da Silva hat eine Stichwahl gewonnen und bleibt damit für eine weitere Amtszeit Präsident von Brasilien. Sein Konkurrent, Flavio Bolsonaro, will das Ergebnis nicht anerkennen und fordert, die Wahl müsse annuliert werden. · In Venezuela ist die Regierungskritikerin Maria Corina Machado nach fast einem Jahr im Ausland zurückgekehrt. Die Friedensnobelpreisträgerin forderte rasche Neuwahlen. · In Bulgarien kommt es zur Stichwahl um das Präsidentenamt. Am kommenden Sonntag treten die beiden Bestplatzierten, Ilijana Jotowa und Andrej Gjurow, gegeneinander an.
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Folge vom 23.10.2026Vorerst drei Pattsituationen und ein klarer Ja-TrendWäre vor zwölf Tagen abgestimmt worden, wäre die Feuerwerksinitiative klar angenommen worden. Zudem käme es zu einer Pattsituation mit leichtem Ja-Vorsprung bei der Initiative gegen die Heiratsstrafe und bei den Änderungen zum Kriegsmaterialgesetz. Einen Patt gäbe es auch bei der Finanzierung der 13. AHV-Rente, diesmal aber mit einem leichten Nein-Vorsprung. Damit würden die Stimmberechtigten bei drei der vier Vorlagen entgegen den Empfehlungen von Bundesrat und Parlament stimmen. Und: Der Countdown läuft für die SVP: Noch sechs Stunden bleiben für alle, die aufs offizielle Ticket wollen für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin.