Wissenschaft & Technik
Hinter den Dingen Folgen
„Hinter den Dingen“ ist ein Wissenschaftspodcast der Freien Universität Berlin, der außergewöhnliche Museumsobjekte zum Ausgangspunkt akustischer Reisen in die wissens- und verstehensgeschichtliche Forschung macht. Dinge geraten als Träger von Wissen und von Weltverständnissen in den Fokus und vermitteln zuweilen erstaunliche Einblicke in die Aushandlung sozialer Wirklichkeiten, die sich entweder an ihnen manifestieren oder mit ihnen alternativ gedacht werden. Jede Episode nimmt die narrativen Fäden anders auf und passt ihre Erzählweise spielerisch sowohl dem jeweiligen Objekt als auch dem disziplinären Zugriff der Wissenschaftler·innen an, deren Forschung wir im Podcast kennenlernen dürfen. Ein kluger und unterhaltsamer Wissenschaftspodcast im Hörspielformat. Die erste Staffel des Podcasts wurde 2018 vom Team Öffentlichkeitsarbeit des Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Bewegung“ produziert und gipfelte in einer Kooperationsfolge mit dem Exzellenzcluster 2020 „Temporal Communities. Doing Literature in a Global Perspective“. Während mittlerweile zahlreiche Folgen zum festen Bestandteil des Audio-Angebots der Staatlichen Museen zu Berlin gehören, konzipiert das Team aktuell eine zweite Staffel, die das Machen von und Verstehen mit Dingen fokussiert und damit ihr heteropoietisches Potential offenlegt. Konzeption und Produktion: Jan Fusek, Kristiane Hasselmann, Armin Hempel, Katrin Wächter
Folgen von Hinter den Dingen
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Folge vom 23.03.2020Bonusmaterial: Ein quicklebendiges Laboratorium in der Mitte BerlinsWir haben mit Christoph Markschies über die Preisfragen der Jungen Akademie gesprochen. Darüber, wie sich das frühneuzeitliche Preisfragenwesen in die Gegenwart transportieren lässt, und über die Zielgruppen und Reichweiten der gestellten Fragen. Außerdem erfahren wir etwas über die Aufstellung und Zukunft der Wissenschaftsakademien im 21. Jahrhundert. Das ursprüngliche Gespräch führte Kristiane Hasselmann.
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Folge vom 17.03.2020Die Berliner VolksbetrugsfrageDas handschriftliche Sitzungsprotokoll der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin vom 1. Juni 1780 prämiert die Frage: „Kann es dem Volke nützlich sein, betrogen zu werden?“ Warum lobten die frühneuzeitlichen Akademien Preisfragen aus? Und was hat es mit dieser speziellen Frage auf sich? Durch die Folge führen die Romanist*innen Isabelle Fellner und Martin Urmann.
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Folge vom 15.10.2019Bonusmaterial: „Näher, mein Gott, zu Dir“In dieser Bonusfolge hören Sie die volle Aufnahme des Chorals „Näher, mein Gott, zu Dir“, die in der Episode „Engel auf der Leiter“ nur auszugsweise angespielt wurde. Text: Sarah Flower Adams Deutsche Übersetzung: Erhard Friedrich Wunderlich Melodie: Lowell Mason Gesang: Selda Kaya Klavier: Armin Hempel Bass: Tomás Peralta Schlagzeug: Jens Baumann Mix & Master: Matthias Millhoff
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Folge vom 14.10.2019Engel auf der LeiterIn dieser Folge gehen wir der Frage nach, welches Wissen sich in Träumen mitteilt. Ist es überhaupt Wissen? Wie kann es einen Wahrheitsanspruch erheben? Wie unterscheiden mittelalterliche Philosophen göttliche Offenbarungsträume von Träumen, die auf körperlichen Befindlichkeiten beruhen? Die Philosophin Anne Eusterschulte und die Judaistin Hanna Zoe Trauer diskutieren ‚Traumwissen’ anhand des Motivs der Jakobsleiter, jener Leiter in den Himmel, die der biblische Jakob in seinem Traum gesehen hat. Sie gehen dabei von dem barocken Gemälde Landschaft mit dem Traum Jakobs von Michael Willmann aus und entfalten die Geschichten, Deutungen und Wirkungen des Motivs.