Raphaël Pichon läßt Werke von Rameau, Pichon und Beethoven spielen
Raphaël Pichon läßt Werke von Rameau, Pichon und Beethoven spielen © cyano66 / iStock.com

Klassische Musik

Konzert der Münchner Philharmoniker

Beethovens Siebte Symphonie zeichnet sich innerhalb seines gesamten symphonischen Werkes durch einen außergewöhnlich dynamischen und vorwärtstreibenden letzten Satz aus, der voller Rhythmus und tänzerischer Vitalität steckt.

Auch die übrigen Sätze der Siebten sind stark von tänzerischen Elementen geprägt, selbst der langsame zweite Satz, der an einen gemächlichen Schreittanz, eine Pavane, erinnert. Diese rhythmische Betonung inspirierte Richard Wagner zu der Beschreibung der Symphonie als eine "Verherrlichung des Tanzes".

Raphaël Pichon greift Wagners Charakterisierung mit seiner "imaginären Orchestersuite" auf. In der französischen Oper des Hochbarocks waren zahlreiche Tanznummern, auch bekannt als "Divertissements", unverzichtbar. Pichon, der 2019 bei einem beachteten szenischen Projekt in Aix-en-Provence Mozarts Requiem mit tänzerischen Elementen bereicherte, arrangiert selten gespielte Tanzstücke aus Jean-Philippe Rameaus Opern zu einer Konzertsaal-Rarität.

"Konzert der Münchner Philharmoniker" im Überblick

Konzert der Münchner Philharmoniker

von Rameau, Pichon, Beethoven

Mit Leitung: Raphaël Pichon / Münchner Philharmoniker

Isarphilharmonie in München

17. April 2026

Sendezeit Di, 05.05.2026 | 20:03 - 22:00 Uhr
Sendung BR-KLASSIK "Konzert"
Radiosendung