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Leukämien und Lymphome: Bösartige Erkrankungen des Blutsystems
Bei der Erkrankung Blutkrebs, medizinisch auch als "Leukämie" bezeichnet, produziert der Organismus eine übermäßige Anzahl an weißen Blutkörperchen. Der Haken dabei liegt darin, dass diese Zellen nicht ordnungsgemäß heranreifen, ihre vorgesehenen Aufgaben im Körper nicht erfüllen können und gesunde Zellen im Knochenmark verdrängen. Die Konsequenz daraus ist, dass Betroffene einer Leukämie eine höhere Anfälligkeit für Infektionen aufweisen, schneller bluten oder an Anämie leiden.
Unter den Bedingungen der sogenannten "Lymphome" teilen sich bestimmte Immunzellen unbegrenzt und ohne Kontrolle. Leukämie und Lymphome zeigen sich in unterschiedlichem Schweregrad und entwickeln sich in variierendem Tempo. Dennoch ist die Behandlung vieler dieser Erkrankungen heutzutage wesentlich effektiver als noch vor einem oder zwei Jahrzehnten.
Leukämien und Lymphome: Bösartige Erkrankungen des Blutsystems im Überblick
| Sendezeit | Di, 01.09.2026 | 10:08 - 11:30 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Journal am Vormittag - Sprechstunde" |