Laura Laabs erkundet in diesem komplexen Spielfilm die geschichtlichen Ablagerungen eines Ortes in Mecklenburg, die Spuren der Vergangenheit, die bis in die Gegenwart führen. Die 1985 in Ost-Berlin geborene Tochter der Autoren Joochen Laabs und Daniela Dahn studierte an der Potsdamer Filmuniversität und anschließend als Meisterschülerin bei dem Regisseur Andreas Kleinert. Inzwischen ist ihr erster Roman erschienen, auch “Adlergestell” verweist auf das wache Geschichtsbewusstsein der vielseitigen Künstlerin, die ein genaues Gespür für die Umbrüche und Widersprüche im Osten Deutschlands hat. Im MDR-Kultur-Café spricht sie mit uns über ihre künstlerische Entwicklung, über das Geschenk und die Last einer prominenten Familie, über die Auseinandersetzungen mit der DDR-Vergangenheit und ihr Geschichtsbild.
Kultur & Gesellschaft
MDR KULTUR Fragebogen Folgen
Der Fragebogen über Sprüche und Widersprüche, Sein und Haben, Gott und die Welt sowie Freud und Leid zeichnet ein persönliches Bild der Gäste des MDR-Kulturradios.
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Folge vom 10.09.2026MDR KULTUR Fragebogen an Laura Laabs
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Folge vom 03.09.2026MDR KULTUR Fragebogen an Anja Schneider„Blendende Aussichten“, die fünfte Staffel von „Steffi und Isa“, gibt es jetzt bei MDR KULTUR. Mit dabei ist wieder die in Altenburg geborene Anja Schneider. Sie ist Gast im MDR KULTUR Café.
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Folge vom 28.05.2026MDR KULTUR Fragebogen an Katerina PoladjanDie preisgekrönte Schriftstellerin, zuletzt im März 2026 für ihren Roman "Goldstrand" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, ist Gast im MDR KULTUR Café.
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Folge vom 16.05.2026MDR KULTUR Fragebogen an Peggy MädlerSelbstregulierung ist ein Begriff aus der Kybernetik. Peggy Mädler erzählt, wie sie die Kybernetik als Variante der Systemtheorie in der Geschichte der DDR entdeckt hat: als einen kurzen Moment nach dem Bau der Mauer, in dem es in akademischen Kreisen möglich schien, dass die Partei etwas von ihrer totalen Kontrolle abgibt. Peggy Mädler, Jahrgang 1975, wurde in Dresden geboren. Zuletzt war sie erfolgreich mit dem Bestseller „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ (gemeinsam mit Annett Gröschner und Wenke Seemann). „In den Begriff Selbstregulierung habe ich mich sofort verliebt“, sagt Peggy Mädler. „Allerdings habe ich ihn anfangs stärker auf die persönlichen Beziehungen der Menschen bezogen als auf die gesellschaftlichen Verhältnisse.“ So sei dieser Begriff zum Prinzip ihres Romans geworden.