"Lasst uns durchhalten, in dieser Krise. Nicht sehen, wie schwierig der Weg ist, sondern das Ziel im Blick behalten", das wollte ich euch heute eigentlich erzählen.
Ich wollte Dinge aufzählen, auf die ich mich freue, wenn diese Krise vorbei ist:
Wieder ins Restaurant gehen, richtig schick essen – mir eine neue Bluse kaufen – mit befreundeten Menschen draußen sitzen, ein kühles Bier in der Sonne trinken….
Das Ziel im Auge behalten, das helfe die Krise durchzustehen.
Und dann… merkte ich, dass diese Durchhalte Parolen (Verzeihung) „Mist“ sind.
Sie helfen nicht. Sie helfen mir nicht. Sie sind leer dahin gesagt.
Jetzt irgendeine Disziplin behaupten. So ein Käse.
Ich will nicht einfach nur durchhalten. Aushalten.
Meine Überlegungen dazu, wie jetzt das Durchleben der Krise wichtig ist, findet ihr in meiner neuen Predigt.
Viel spaß beim Reinhören.
Eure Theotabea
Religiös
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50 Folgen
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Folge vom 29.03.2020Lasst uns die Corona-Krise durchleben
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Folge vom 25.03.2020Wir wissen gar nicht viel"Wir wissen gar nicht viel" - und die Coronakrise zeigt uns gerade Grenzen auf: Für unser Wissen, für unser Sozialleben, für das Leben allgemein... Gastpredigerin Olivia Rahmsdorf erzählt in ruhiger, konzentrierter Weise, wie es ihr dabei geht und auch, was ihr dabei hilft. Ich finde es beeindruckend, wie Singen für sie persönlich gerade eine Kraftquelle wird, die durch diese Grenzsituation hindurch trägt. Das finde ich bedeutend, weil ich mit meiner "Zuversicht in Corona" die gleiche Kraftquelle benannt habe. Das es uns beiden da ähnlich geht, das schafft Verbundenheit. Deswegen möchte ich euch diese Predigt ans Herz legen - vor allem auch, wenn ihr mehr erfahren wollt über das Lied, das jetzt jeden Abend von Balkonen in Deutschland gesungen wird: "Der Mond ist aufgegangen" Ein sehr informative, nachdenkliche, aufbauende Predigt! Viel Spaß beim Reinhören, Eure Theotabea
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Folge vom 22.03.2020Wie uns die Mutter im Himmel geborgen hältWir beten im "Vater Unser" zu unserem Vater im Himmel. Aber ist Gott nur männlich? Wie wäre es mal, Gott als Mutter zu denken? Inspiriert vom Bibeltext aus Jesaja 66 möchte ich euch ein Bild mit auf den Weg geben, das Gott so denkt: Gott, die einen tröstet wie eine Mutter. Gerade jetzt empfinde ich das als sehr tröstlich. Mich zurückfallen lassen. Nichts tun. Gehalten und getragen werden von Gott, der Mutter im Himmel. Vielleicht kann Gott ja mit dieser Vorstellung für euch auch so ein Rückzugsort der Geborgenheit werden - wie er es... äh sie! es gerade für mich wird. Eure Theotabea
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Folge vom 15.03.2020Zuversicht in Zeiten von CoronaIst Gott eine Feste Burg für euch momentan? Könnt ihr angesichts von Corona Gott walten lassen und stille halten? Respekt, wer das kann! Ich kann es nicht wirklich gut… ich glaube, dass Gott die Situation wenden wird, dass er alles in der Hand hält und Corona besiegt werden kann. Welche Verluste werden wir beklagen müssen? Was ist mit denen, die nicht unter dem Virus, sondern unter der Quarantäne leiden? Wie können wir die Ungewissheit aushalten – wann ist es vorbei? Wann fängt das normale Leben wieder an? "Lasst uns zuversichtlich sein!" - Das habe ich so oft gehört in letzter Zeit. Mir kommt es oft wie eine leere Behauptung vor, wenn ich dann sehe, wie Leute Hamsterkäufe tätigen... da spüre ich Unsicherheit und Angst. Dann ist die feste Burg vieler Orts doch eher eine Sandburg. Mit dieser Predigt suche ich nach Antworten, nach einer Kraftquelle und vor allem suche ich nach echter Zuversicht bei Gott. Viel Spaß beim Reinhören, Eure Theotabea