In Berlin besucht Klaus den Mann, der Taiwan repräsentiert, sich offiziell aber nicht “Botschafter” nennen kann. Dr. Klement Gu hat das Amt im Oktober 2025 übernommen, es ist bereits seine vierte diplomatische Mission in Deutschland. Zunächst in Bonn, nun am Gendarmenmarkt hat er Deutschland in ganz verschiedenen Epochen erlebt.
Im Gespräch geht es um seine Aufgaben als Repräsentant, nächste Schritte der Zusammenarbeit und die Frage, was Deutschland und Taiwan alles verbindet. Richtig überrascht war Klaus, als Gu erzählte, wie oft er schon Dresden besucht hat. Das hat natürlich mit der Chipfabrik zu tun, die TSMC/ESMC dort gerade baut.
Lernt die Person kennen, die in den kommenden Jahren das Taiwan-Bild in Deutschland mit prägen wird.
FOLGE 53 – KAPITEL:
00:06 Klement Gu: Aufgaben als Repräsentant
07:38 Deutschstudium und diplomatischer Werdegang
12:35 Gemeinsame Werte und Interessen von Deutschland und Taiwan
19:25 Erschwerte Bedingungen durch die deutsche Taiwan-Politik
24:04 Nächste Schritte der Zusammenarbeit
25:16 TSMC/ESMC in Dresden
26:54 Deutsche Politikerbesuche in Taiwan
MEHR ZUM PODCAST:
Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/07/27/taiwancast-botschafter-taiwan-berlin-klement-gu/
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Ein Podcast über Taiwan. Auf Deutsch. Mariano Glas (2mg.de) und Klaus Bardenhagen (taiwanreporter.de) reden über die interessanteste Insel der Welt.
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57 Folgen
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Folge vom 27.07.2026Taiwans neuer Repräsentant in Berlin! Was er erreichen will
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Folge vom 04.05.2026Taiwaner willkommen! Wie Dresden sich verändertVon dieser friedlichen Invasion sollen alle profitieren: Tausende Taiwaner werden nach Dresden ziehen und dort arbeiten, leben, zur Schule gehen. In “Silicon Saxony” baut Halbleiter-Gigant TSMC seine erste europäische Chipfabrik. Das ESMC-Joint Venture ist für Sachsen die größte Investition seit der Wende. Wie bereitet Dresden sich auf seine neuen Mitbürger vor? Wie muss die Infrastruktur für das Werk angepasst werden? Klaus spricht mit Steffen Rietzschel, der die Wirtschaftsförderung der sächsischen Landeshauptstadt leitet. Sein Ziel ist klar: Dresden soll für Taiwaner das werden, was Düsseldorf für Japaner ist – der Go-to-Hub in Deutschland und vielleicht sogar darüber hinaus. Die allererste Kontaktaufnahme von TSMC mit Rietzschel geschah noch inkognito. Seitdem hat sich viel geändert. Wir reden über seine Taiwan-Reisen, über Völkerverständigung, den Bedarf nach Wasser und Wohnraum – und darüber, wer alles von den Veränderungen profitieren kann. FOLGE 52 – KAPITEL: 00:00 Vorstellung Steffen Rietzschel 05:40 Dresdens großes Ziel 09:24 Anfänge, Reisen, Investition 18:17 Zwischenmenschliches und Interkulturelles 28:20 Taiwan-Kulturmonat Juni 2026, mögliches Kulturzentrum 31:10 Bitte an unsere Hörer 33:09 Infrastruktur, Wasserbedarf 37:38 Elektrizität, Strombedarf 41:42 Wohnraum 47:11 Chancen 50:21 Hörerfeedback TC 51 (Stephan Thome) 52:10 Hennig Höne (FDP) im Machtwechsel-Podcast MEHR ZUM PODCAST: Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/05/04/tsmc-dresden-esmc-taiwan/ Alle Folgen in der Übersicht Taiwancast-Shop (Merchandise) Taiwancast bei Spotify Taiwancast bei Apple Podcasts / iTunes RSS-Feed Taiwancast bei YouTube Taiwancast unterstützen bei Patreon Auf Mastodon: Klaus / Mariano Feedback als Audiokommentar hinterlassen: Aufnahme möglichst per Mail an podcast (at) taiwanreporter (punkt) de senden. Oder (mit Zeitbegrenzung) hier aufsprechen: (04765) 407 9995 bzw. +49 (4765) 407 9995. Bitte angeben, wenn es nicht im Podcast gespielt werden soll. Folge direkt herunterladen
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Folge vom 30.03.2026Stephan Thome: Mein Abendessen bei Friedrich MerzEr ist kein Politiker oder Politologe und doch einer der meistgefragten deutschen Taiwan-Erklärer. Stephan Thomes neuestes Buch fand Friedrich Merz so interessant, dass er kurz vor seiner ersten Chinareise den Schriftsteller ins Kanzleramt einlud. Wie so ein Abendessen mit dem Bundeskanzler abläuft, wie er sich auf den Termin vorbereitete und was aufgetischt wurde, verrät Thome im Taiwancast. Thome lebte bereits in Taiwan, als er 2009 mit seinem Debütroman “Grenzgang” als Schriftsteller bekannt wurde. Klaus fragt nach: Warum dauerte es mehr als zehn Jahre, bis er Bücher über Taiwan schrieb? Auf die “Gebrauchsanweisung Taiwan” und den Roman “Pflaumenregen” folgte 2024 das Sachbuch “Schmales Gewässer, gefährliche Strömung: Über den Konflikt in der Taiwanstraße”, das nun aktualisiert als Taschenbuch erscheint. Wie hat Taiwans Lage sich in Trumps zweiter Amtszeit verändert? Wie erlebt der Autor die Stimmung der Taiwaner angesichts der chinesischen Bedrohung? Was für Lücken bestehen im deutschen Wissen und Bewusstsein, obwohl man anders auf Taiwan blickt als noch vor einigen Jahren? Und wie versetzt sich ein Schriftsteller in die Gefühlswelt eines taiwanischen Mädchens vor 80 Jahren? Auch um diese Fragen geht es im Gespräch mit Stephan Thome. FOLGE 51 – KAPITEL: 00:00 Gesprächsgast Stephan Thome 05:25 Abendessen im Bundeskanzleramt 23:08 Taiwan nach Trump 31:12 China-Kompetenz in Deutschland 34:04 Stephans bisherige Taiwan-Bücher 38:07 Taiwancast: Support und Kontakt 40:24 Stephans Weg nach Taiwan 48:18 TV-Beitrag Kulturzeit 2022 55:44 Wie Schriftsteller sich in Figuren hineindenken 59:24 Nächste Projekte STEPHANS BÜCHER BEI AMAZON.DE: Gebrauchsanweisung für Taiwan Pflaumenregen Schmales Gewässer, gefährliche Strömung (Affiliate-Links. Beim Kauf verdienen wir ein paar Cent, der Preis ändert sich nicht.) MEHR ZUM PODCAST: Zu den Links und Shownotes Alle Folgen in der Übersicht Taiwancast-Shop (Merchandise) Taiwancast bei Spotify Taiwancast bei Apple Podcasts / iTunes RSS-Feed Taiwancast bei YouTube Taiwancast unterstützen bei Patreon Feedback als Audiokommentar hinterlassen: Aufnahme möglichst per Mail an podcast (at) taiwanreporter (punkt) de senden. Oder (mit Zeitbegrenzung) hier aufsprechen: (04765) 407 9995 bzw. +49 (4765) 407 9995. Bitte angeben, wenn es nicht im Podcast gespielt werden soll. Folge direkt herunterladen
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Folge vom 05.03.2026So wild war Taipeh vor 40 JahrenEs herrschten Kriegsrecht und Tanzverbot, aber in illegalen Discos war die Hölle los. Keine MRT, kein Taipei 101, aber überall Trubel bis in die Nacht – so erinnert sich Uwe Hockenjos an Taipeh, wie er es 1986 als Student erlebte. Der junge Deutsche lernte Chinesisch an der Shida (mit antiquierten Methoden) und suchte sich Kampfsport-Lehrer für Shaolin-Kung-Fu. Er erlebte, wie “MTV”s für private Video-Vorführungen aufmachten – zunächst mit Zelten statt Kabinen. Und er erfuhr, mit welchen Fragen er taiwanische Studenten verblüffen konnte. Mit Klaus spricht Uwe über seine Erfahrungen in Taiwan vor 40 Jahren und dann noch einmal rund um die Jahrtausendwende, als er in Taipeh – nun im Berufsleben – das 921-Erdbeben, die Y2K-Panik und einen wichtigen Regierungswechsel erlebte. Und er verrät, was ihn am heutigen Verhalten der Taiwaner am meisten überrascht hat. FOLGE 50 – KAPITEL: 0:00 Mit Uwe Hockenjos im Daan-Park 9:28 Reaktionen auf Ausländer 1986 13:23 Verkehr und Regeln 21.36 Neue Lebensqualität 23:42 Filme und mehr im MTV 27:22 Chinesisch lernen damals 32:02 Kampfsport 38:51 Rückkehr 1998 und 921-Erdbeben 45:06 Chinesischunterricht online heute 49:25 Uwes Krimi “Der Smart Contract Killer” MEHR ZUM PODCAST: Artikel (chin.) über die illegalen Discos der 1980er: https://storystudio.tw/article/gushi/taiwan-disco-dance/ Uwes Buch "Der Smart Contract Killer" bei Amazon: https://amzn.to/4bpTFc4 Alle Folgen in der Übersicht Taiwancast-Shop (Merchandise) Taiwancast bei Spotify Taiwancast bei Apple Podcasts / iTunes RSS-Feed Taiwancast bei YouTube Taiwancast unterstützen bei Patreon Auf Mastodon: Klaus / Mariano Feedback als Audiokommentar hinterlassen: Aufnahme möglichst per Mail an podcast (at) taiwanreporter (punkt) de senden. Oder (mit Zeitbegrenzung) hier aufsprechen: (04765) 407 9995 bzw. +49 (4765) 407 9995. Bitte angeben, wenn es nicht im Podcast gespielt werden soll. Folge direkt herunterladen