
Feature
Versetzt statt verurteilt – Katholische Priester, Missbrauch und Strafvereitlung
Bei Klerikern, die wegen sexuellem Missbrauchs beschuldigt werden, entzogen sich oftmals der Justiz, indem sie in andere Länder versetzt wurden. Dabei wussten häufig führende Kirchenmitglieder Bescheid.
In etlichen Situationen überstellte die Kirche vermeintliche Priester mit pädokriminellen Neigungen nicht den staatlichen Behörden – im Gegenteil, sie ergriff manchmal sogar Maßnahmen, um eine Entdeckung durch die Ermittler zu vereiteln. Diese Strategie der Umplatzierung war nicht auf Deutschland beschränkt. Eine wichtige Rolle spielte dabei das Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. Die katholische Kirche nutzte für diese Aktivitäten ein über die ganze Welt gespanntes Netzwerk.
"Versetzt statt verurteilt – Katholische Priester, Missbrauch und Strafvereitlung" im Überblick
Versetzt statt verurteilt – Katholische Priester, Missbrauch und Strafvereitlung
von Gabriele Knetsch
Produktion: 2026
| Sendezeit | Fr, 07.08.2026 | 15:00 - 16:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Feature" |