Ein Krankenhaus ist kein Gebäude wie jedes andere, es ist eine Stadt im Kleinen. Barbara Schott, Architektin und Partnerin bei heinlewischer, plant seit 2008 Gesundheitsbauten – vom Zentral-OP am Humboldt-Klinikum in Reinickendorf bis zu Campusstrukturen für Vivantes. Ihr Büro setzt auf Hospitanzen vor Ort und Mock-ups in Originalgröße: In Neukölln testeten fast 20 Nutzerinnen und Nutzer aus der Rettungsstelle gemeinsam räumliche Konzepte. Denn wer ins Krankenhaus kommt, befindet sich in einer verletzlichen Situation, und genau das prägt den Entwurf. Ein Gespräch über Nutzungsvielfalt, das Managen hochkomplexer Bauten und die Frage, was Architektur für Erholung und Genesung leisten kann.
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Host Klaus Füner spricht alle 14 Tage mit den Vordenker*innen und Newcomern aus Architektur, Design, Stadtplanung und Landschaftsplanung. Ob visionäre Konzepte oder bauliche Innovationen: Alles, was die hochkarätig besetzten Netzwerkveranstaltungen von Heinze an Themen hervorbringen und was relevant erscheint, wird hier ins Gespräch gebracht. Damit Ihr nichts verpasst, von dem, was die Baubranche bewegt. Das Klimafestival für die Bauwende wird hier auditiv weitergeführt und die Bauwende inhaltlich weiter verfolgt. Denn es gibt viel zu tun, hören wir denen zu, die schon ins Handeln gekommen sind.
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Folge vom 19.03.2026#207 – Barbara Schott, heinlewischer: Deep Dive ins Gesundheitswesen
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Folge vom 06.03.2026#206 – Dr. Turit Fröbe, Baukulturelle Bildung.Online: Eine neue AkademieDie Architekturhistorikerin und Urbanistin Dr. Turit Fröbe setzt sich für die Professionalisierung der Baukulturellen Bildung ein. Denn Baukultur ist zwar überall, aber trotzdem kaum Teil unserer Allgemeinbildung. Fröbe will das ändern. Mit ihrer Online-Akademie „Baukulturelle Bildung.Online“ macht sie Wissen in der Breite zugänglich, das bislang lokal verpufft. Es geht um Alltagsblindheit, um Aha-Momente vor der eigenen Haustür und um die Frage, wie Lehrkräfte, Kinder und letztlich die Gesellschaft sprachfähig werden für ihre gebaute Umwelt. Warum Baukultur mehr ist als Stilkunde und viel politischer, als viele denken, erfahrt Ihr in dieser Episode.
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Folge vom 19.02.2026#205 – Prof. Elisabeth Endres; IB Hausladen, TU Braunschweig: Die Qualität des EinfachenElisabeth Endres forscht und plant an der Schnittstelle von Architektur und Gebäudetechnik. Im Gespräch geht es um die Frage, wann Technik vom unterstützenden Mittel zum Selbstzweck wird – und was das für Entwurf, Komfort und Verantwortung bedeutet. Wie viel Technik ist wirklich nötig? Welche Rolle spielen Grundriss, Speichermasse und Raumhöhe? Und warum kann ein Mindeststandard ein Qualitätsmerkmal sein? Ein sachliches Gespräch über Robustheit, Suffizienz und die Kunst, weniger zu wollen.
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Folge vom 05.02.2026#204 – Matthias Foitzik, foundation 5+, Mario Hoebel, U10 : Suffizienz als EntwurfsprinzipWas braucht Wohnungsbau wirklich und worauf kann er verzichten? Matthias Foitzik und Mario Hoebel über das Suffizienzhaus U10 in Kassel, ausgezeichnet mit dem Heinze ArchitekturAWARD. Der fünfgeschossige Holzbau ohne Treppenhaus, dafür mit Außentreppe und Laubengängen besteht aus gebrauchten Bauteilen, die teilweise bei Kleinanzeigen ergattert wurden. Es geht um Reduktion statt Übertechnik, um soziale Qualitäten durch Architektur, um gemeinschaftliches Mietwohnen und um die Erkenntnis, dass die Reduktion von Komfort kein Verlust ist, sondern ein Gewinn. Wie die Stimmung auf der Baustelle war, und warum es am Ende trotz gebrauchter Bauteile keine Mängelbeseitigung geben musste, erfahrt ihr in dieser Episode.