Er begleitet uns, schenkt uns romantische Stunden und weckt Sehnsüchte und Phantasien. Sein Silberschein inspiriert bis heute zahllose Dichter, Maler und Komponisten, beschäftigt Filmemacher und Philosophen. Schon seit Urzeiten hat der Mond uns fasziniert. Sein regelmäßiges Werden und Vergehen, das die Menschen als Kreislauf des Lebens deuteten, weckte ihren Wunsch, Phänomene der Natur zu verstehen und den Weltraum zu erforschen. Und daran hat sich bis auf den heutigen Tag nichts geändert. Seit einigen Jahren versuchen immer mehr Menschen, wieder im Einklang mit der Natur zu leben. Da wird gegärtnert mit dem Mond, gebacken und gekocht mit dem Mond, gesät und geerntet mit dem Mond, geliebt, gebaut, gereist und geheilt mit dem Mond. Und Wissenschaftler bemühen sich immer wieder aufs Neue, Licht in das Dunkel der Mutmaßungen zu bringen und auch die letzten Geheimnisse unseres stillen Begleiters zu entschlüsseln.Feature von Steffi MannschatzMit Ilja Richter, Hermann Treusch, Donata Höffer, Daniela HoffmannRegie: Nikolai von KoslowskiProduktion: MDR 2008Verfügbar bis 6. Dezember 2026
Bildung
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Ausgewählte Features nehmen Sie mit in das riesige Themenspektrum der Kultur, vom Blick in die Geschichte bis zu hochaktuellen Fragen unserer Zeit, vom Wissenschafts- bis zum Lifestyle-Thema – lassen Sie sich inspirieren!
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Folge vom 06.12.2025Schöner, stiller Gefährte der Nacht – eine Mondbetrachtung
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Folge vom 29.11.2025Nur, nur mit mir – Einsiedeln als ultimative SelbstverwirklichungIn selbstgewählter Einsamkeit Gott nahe sein. Das war das Motiv der Eremiten in der Thebais. Ein frommer Wunsch, der oft klösterlichen Massentourismus nach sich zog. Das 19. Jahrhundert brachte die Einsiedler dann wieder in Mode, oft jedoch als romantischer Ziergegenstand missverstanden. Heute ist es auf unserem überbevölkerten Planeten fast unmöglich geworden, vernünftig einzusiedeln. Und doch, nicht nur die Zahl der tätigen Eremiten steigt seit 10 Jahren drastisch an, nein, Einsiedeln ist eine Massenbewegung geworden. In selbstgewählter Einsamkeit vor dem Bildschirm oder am Terminal sich selbst nahe sein. So lautet die neue Definition. Das Training zum Einsiedler beginnt bei uns schon in früher Kindheit. Ein Land voller Singles. Sicherheit in der Abgeschiedenheit der eigenen Klasse. Die einsame Spitze des Ich-Kults. Hannelore Hippe analysiert ein weiteres Mal unseren sogenannten Lifestyle, entdeckt archaische Wünsche hinter modernen Lebensformen.Feature von Hannelore HippeRedaktion: Holger JackischSprecher: Franziska Grashoff, Markus Kaloff und Axel ThielmannSchnitt und Ton: Hans Blache und Dietmar HagenRegie: Hannelore HippeProduktion: Mitteldeutscher Rundfunk 1996Verfügbar bis 28. November 2026
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Folge vom 24.11.2025Seit wann sind wir wie ihr? – Neun Geschichtslektionen, erzählt in bedrohten amerikanischen SprachenIn den Anfängen der USA existierten neben dem Englischen viele andere Sprachen. Einige aus dieser Zeit haben überlebt; zum Beispiel Navajo, Gullah, Pennsylvania Deitsch oder der französische Dialekt Cajun. Auf seiner 5000 Kilometer langen Reise lässt sich Alessandro Bosetti in diesen Sprachen die Geschichte des Landes erzählen. Er hört von Columbus' Ankunft aus der Sicht von Ureinwohnern, und ein amischer Christ gibt Martin Luther King als Übersetzer der Bibel an. Doch Bosettis Suche gilt nicht nur vergessenen Sprachen. Er will die Vielfalt eines Landes wiederfinden, das nach außen oft genug als Motor der weltweiten Gleichmacherei erscheint.Feature von Alessandro Bosetti: geboren 1973 in Mailand, Radioautor, Klangkünstler und Komponist. Die meisten seiner Arbeiten drehen sich um den Klang von Sprachen.Übersetzung: Ingo KottkampRegie: Alessandro BosettiProduktion: Deutschlandradio 2009Mitwirkende: Bettina Kurth, Robert Frank, Janna Horstmann, Ilka TeichmüllerVerfügbar bis 23. November 2026
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Folge vom 22.11.2025Winter in Bamberg – Nachdenken über eine deutsche KaiserstadtDie fränkische Stadt Bamberg wird oft mit Prag verglichen. Zum Weltkulturerbe zählend, gilt sie als Inbegriff einer mittelalterlichen deutschen Stadt. Eine Reise in der Weihnachtszeit lässt dies besonders intensiv erfahren: Funkelnde Lichter, Frost, Wunder an Baukunst und gespannte Neugier. Da ist der 1007 erbaute Dom, der Glanz des Barocks in den Kirchen, der leuchtende Markt mit feinem Rauchbier. Auf Schnur gereihte Glasbläsereien aus Lauscha und Gablonz, Eisvögel, Trompeten, Schlitten, Monde. Wunderliches und Wunder: 578 farbige Pflanzen bilden seit 400 Jahren den einzigartigen Himmelsgarten an der Decke in St. Michael mit aufschlussreicher, den Menschen einst vertrauter Symbolik. Die Messen in brechend vollen Kirchen folgen Liturgien, die nur den Ältesten noch vertraut sind. So setzt die Stadt jeder von ihr hervorgerufenen Schwärmerei eine wunderbare, hintergründige Ernüchterung entgegen. Feature von Sylvia KabusRegie: Sabine RanzingerProduktion: MDR 2005Verfügbar bis 20. November 2026