Der Umschwung auf dem Wohnungsmarkt war da. Plötzlich waren die großen Wohnungen zu vermieten. Sie waren kein Kapital mehr, das Zinsen trug. Es begann am Kurfürstendamm und in der Hardenbergstraße. Muschler telefonierte mit Otto Mitte und beschwerte sich, da Kaliski erst fünf Prozent der Wohnungen vermietet hatte. Und von Kaliski wollte sich die Tochter von Waldschmidt scheiden lassen.
Ilja Richter liest die immer noch sehr aktuelle Satire auf den Berliner Medienbetrieb um das Jahr 1930.
Das Audio ist online bis zum 31.03.2026.
Literatur
Lesungen Folgen
Große Werke und neue Entdeckungen: Die besten Geschichten gelesen von bekannten Stimmen. Hier finden Sie alle radio3 Lesungen als Podcast. Aktuelles Highlight bei uns ist die Neuproduktion der "Buddenbrooks" von Thomas Mann, eingesprochen vom stimmgewaltigen Schauspieler Thomas Sarbacher. Sehr hörenswert auch Volker Weidermanns Buch "Wenn ich eine Wolke wäre - Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens" mit den Stimmen von Maria Schrader und Ulrich Matthes. Und Theodor Fontanes großer Roman "Der Stechlin" in einer legendären Aufnahme mit dem Schauspieler Hans Paetsch.
Folgen von Lesungen
240 Folgen
-
Folge vom 17.02.2025Gabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm (23/31)
-
Folge vom 17.02.2025Gabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm (24/31)Niemand wollte die Wohnungen im neuen Gebäudekomplex auf Muschlers Terrain. Es war eine schlampige Planung. Die Türen waren falsch geplant, die Fenster unregelmäßig, keine anständigen Stellflächen, dunkel. Und in der Redaktion wurde die Meldung in den Abendblättern diskutiert, dass sich der 49-jährige Mitinhaber Franz Rohhals, der Bautischlerfirma Feinschmidt und Rohhals, erschossen habe. Ilja Richter liest die immer noch sehr aktuelle Satire auf den Berliner Medienbetrieb um das Jahr 1930. Das Audio ist online bis zum 31.03.2026.
-
Folge vom 17.02.2025Gabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm (25/31)Meyer-Paris wurde von seiner Zeitung als Korrespondent nach Amerika geschickt. Und mit dem Käsebier sei es auch aus, sagte Fräulein Kohler. Es hätte mit Meyer-Paris mit Käsebier angefangen, nun hört es mit Käsebier auf, das habe sie so im Gefühl. Frächter war weiter auf Erfolgskurs, 70.000 Mark Gehalt. Das Layout der Zeitung wurde mit Fotos und Anzeigen auf der ersten Seite verändert. Die Gehälter wurden um ein Sechstel gekürzt. Und Personal wurde von Frächter abgebaut, gnadenlos. Ilja Richter liest die immer noch sehr aktuelle Satire auf den Berliner Medienbetrieb um das Jahr 1930. Das Audio ist online bis zum 31.03.2026.
-
Folge vom 17.02.2025Gabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm (26/31)Die kleine Tochter des „Augur“ genannten Journalisten, war an Tuberkulose gestauben. Miermann, Golisch und Fräulein Kohler machten sich Vorwürfe, dass sie sich nicht um das kranke Kind gekümmert hatten. Die Trauerrede für die kleine Tochter des Augur hielt Miermann. Es wurde eine Anklage und Beichte über das Verhalten des Einzelnen und der Gesellschaft, die ohne Not dem Egoismus fröne, mit Lügen, mit Betrug. Und sich der Macht gebeugt habe. Ilja Richter liest die immer noch sehr aktuelle Satire auf den Berliner Medienbetrieb um das Jahr 1930. Das Audio ist online bis zum 31.03.2026.