Während der Asien-Meisterschaft in Australien wird das iranische Frauen-Nationalteam plötzlich zum politischen Symbol. Einige Spielerinnen verweigern vor einem Spiel das Mitsingen der iranischen Hymne – ein stiller Protest, der weltweit Schlagzeilen macht. Kurz darauf bietet ihnen die australische Regierung humanitäre Visa an. Einige nehmen den Schutz an, andere reisen, womöglich unter Druck, mit dem Team weiter und zurück in den Iran. Diese Episode von «NZZ Akzent» zeichnet nach, wie eng insbesondere der Fussball im Iran mit dem Regime verbunden ist und welche Konsequenzen selbst kleine, kritische Gesten haben können.
Heutiger Gast: Ronny Blaschke, Sportjournalist
Host: Dominik Schottner
Redaktion: Marlen Oehler
Den Artikel von Ronny über die Verbindung von Sport und Politik im Iran findet ihr [hier auf nzz.ch](https://www.nzz.ch/sport/fussball/iranische-fussballer-beschimpfen-das-regime-im-internet-und-verzichten-auf-das-singen-der-nationalhymne-trotz-gefahr-fuer-sich-und-ihre-familie-ld.1927461).
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Folge vom 17.03.2026Trotz Asylangebot: Wieso Irans Fussballerinnen in den Krieg zurückkehren
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Folge vom 16.03.2026Gewalt gegen Beamte nimmt zu: Wie Betroffene damit umgehenStaatsangestellte werden immer häufiger Opfer von Gewalt und Hass. Amtstierärztin Céline Bouldoires wurde etwa von hinten angegriffen und stürzte zu Boden, sie verlor das Bewusstsein. Beschimpfungen und Drohungen sind denn auch Alltag in ihrem Job. Und damit ist sie nicht alleine: Viele Beamte und Beamtinnen leiden unter dem Hass, die Anzahl der Anzeigen steigt. Dennoch machen viele ihre Arbeit weiterhin mit Überzeugung. Sie suchen Strategien, wie sie mit dieser Belastung umgehen können. Die Betreibungsbeamtin Alicia Lopez etwa setzt auf die persönliche Beziehung, auf Verständnis und Empathie. Karin Fischer, Chefin einer Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, ging in eine «Informationsoffensive», um einem Shitstorm zu begegnen. Gast: Giorgio Scherrer, Zürich-Redaktor Host: Antonia Moser Redaktion: Marlen Oehler Die ausführlichen Porträts der drei Beamtinnen kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/folio/hass-gewalt-gegen-beamte-mehr-straftaten-drei-betroffene-erzaehlen-ld.1919814)nachlesen. Mehr aus dem NZZ Folio zum Thema «Staat» findest du [hier](https://www.nzz.ch/folio).
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Folge vom 14.03.2026Wie Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer in Libanon den Krieg erlebtRewert Hoffer ist seit 2024 NZZ-Korrespondent für den Nahen Osten, und seit letztem Dezember lebt er in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Nachdem die USA und Israel vor zwei Wochen Iran bombardiert und den geistlichen Führer Khamenei getötet hatten, trat auch die proiranische Hizbullah-Miliz in Libanon überraschend in den Krieg ein und bombardierte ihrerseits Israel. Seitdem ist auch Beirut, von wo aus Rewert arbeitet, wieder in diesen Krieg verwickelt. In dieser Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt er, wie nach dem Kriegseintritt ganze Stadtteile evakuiert wurden und wie er sich mühsam durch die chaotischen Strassen voller flüchtender Menschen bewegte. Weil er derzeit nicht ausreisen kann, besucht er Notunterkünfte und spricht mit Menschen im Land. Gast: Rewert Hoffer, Nahost-Korrespondent Host: Simon Schaffer Die Texte von Rewert Hoffer aus dem Nahen Osten findet ihr [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/rewert-hoffer-ld.1711500). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`ts drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
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Folge vom 13.03.2026Welche Folgen hat der Iran-Krieg für die Ukraine?Der israelisch-amerikanische Angriff auf Iran erschüttert den Nahen Osten und die Golfregion. Auch die Ukraine spürt die Folgen – und die dürften negativ sein. Das sagt Volker Pabst, unser Korrespondent für die Ukraine. Dabei könnte man meinen, dass der Krieg mit dem Iran den Ukrainern auch hilft. Denn im Abwehrkampf gegen iranische Drohnen sind spezialisiertes Know-how und die Erfahrung gefragt, welche sich die Ukrainer in den letzten Jahren aufgebaut haben. Präsident Wolodimir Selenski hat den Amerikanern bereits seine Hilfe angeboten. Doch langfristig könnten vor allem der gestiegene Erdölpreis und den Ukrainern schaden. Durch die Knappheit wird russisches Öl wieder attraktiver, was sich auf die russischen Kriegskassen auswirkt. Auch könnte es bei der Munition Engpässe geben: Die Präzisionsmunition für das Patriot-System ist nur in begrenzter Zahl verfügbar - und wird im Moment auch von den Amerikaner gebraucht, um iranische Angriffe auf Verbündete abzuwehren. Heutiger Gast: Volker Pabst, Ukraine-Korrespondent Host: Marlen Oehler Produktion: Alice Grosjean Volkers Analyse könnt ihr auch in der NZZ nachlesen: https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-usa-bitten-ukraine-um-hilfe-im-kampf-gegen-drohnen-ld.1928033 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus: https://abo.nzz.ch/25077808-2/)