Viele Jahre wehrte sich Anastasia gegen die vererbte Muskelerkrankung und wollte auf Biegen und Brechen ein "normales" Leben führen. Das kostete sie allerdings unheimlich viel (Lebens-)Energie, so dass sie keine andere Wahl sah, als sich irgendwann der Realität zu beugen und aktiv zu beobachten, wie sie ihre Kreativität und Kraft aus dem was da ist schöpfen kann.
Anastasia Umrik, Mitte 30, ist mittlerweile Initiatorin des Fotoprojektes „andersstark“ sowie Gründerin des Fashionlabels „inkluWAS". Ihr Ziel war es, das Denken über Inklusion & Diversity positiv zu prägen und dazu zu animieren, ein Zeichen für mehr Toleranz zu setzen. Damit sensibilisiert sie für die Vielfalt verschiedener Menschen, konfrontiert uns humorvoll mit unseren eigenen Vorurteilen. Sodass es uns möglich wird, Barrieren und Muster zu durchbrechen, um eine gleichberechtigte und tolerante Gesellschaft zu fördern.
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Sinneswandel Folgen
Sinneswandel ist ein Podcast zwischen Philosophie und Popkultur. Die Journalistin Marilena Berends spricht über Sinnsuche, Kreativität, Selbstzweifel, gesellschaftliche Brüche und das Leben im Dauerwandel. Sie denkt laut über Themen wie Nachhaltigkeit, Sinn, Zukunft der Arbeit oder gesellschaftliche Veränderungen nach. Dabei verbindet sie persönliche Beobachtungen mit philosophischen Gedanken. Menschen und Geschichten stehen im Mittelpunkt – sie zeigen, wie wir anders denken und handeln können, wenn wir wollen.
Folgen von Sinneswandel
188 Folgen
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Folge vom 24.11.2019Anastasia Umrik: Was macht eine inklusive Gesellschaft aus?
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Folge vom 12.11.2019Jeder Mensch ist ein Künstler"Jeder Mensch ist ein Künstler“ - so lautet zumindest die radikale Forderung Joseph Beuys. Mal angenommen, wir würden uns alle als im weitesten Sinne als Künstler*innen begreifen, so würde das eine weitreichende Perspektive eröffnen. Für ein ganz grundlegendes, radikales Verständnis von Kreativität. Die uns fragen lässt, wie wir eigentlich in Zukunft leben wollen – individuell, gesellschaftlich und global?
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Folge vom 01.11.2019Uwe Schneidewind: Wie wird man Zukunftskünstler*in? (Teil 2)In der Nachhaltigkeitsdebatte werden wir als Bürger*innen häufig auf die Rolle der Konsument*innen reduziert. Wir sollen doch einfach verzichten und bewusstere Entscheidungen treffen, dann wird das schon. Natürlich ist dieser Hebel nicht außer Acht zu lassen, allerdings wird diese Reduzierung nicht unserem Potential gerecht. Wir können weitaus mehr tun, sagt Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Wenn wir uns als Zukunftskünstler*innen begreifen, die in der Lage sind, ihre Handlungsspielräume zu nutzen und aktiv Zukunft mitzugestalten. Professor Dr. Uwe Schneidewind ist Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und Professor für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit an der Bergischen Universität Wuppertal. Er ist Mitglied des Club of Rome und des wissenschaftlichen Beirats für globale Umweltfragen. Aktuell sieht ihn die FAZ unter den 100 einflussreichsten Ökonomen, das Cicero-Ranking zählt ihn aktuell zu den 500 wichtigsten deutschsprachigen Intellektuellen.
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Folge vom 29.10.2019Prof. Dr. Uwe Schneidewind: Nachhaltige Entwicklung, eine kulturelle Revolution? (Teil 1)In der Nachhaltigkeitsdebatte werden wir als Bürger*innen häufig auf die Rolle der Konsument*innen reduziert. Wir sollen doch einfach verzichten und bewusstere Entscheidungen treffen, dann wird das schon. Natürlich ist dieser Hebel nicht außer Acht zu lassen, allerdings wird diese Reduzierung nicht unserem Potential gerecht. Wir können weitaus mehr tun, sagt Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Wenn wir uns als Zukunftskünstler*innen begreifen, die in der Lage sind, ihre Handlungsspielräume zu nutzen und aktiv Zukunft mitzugestalten. Professor Dr. Uwe Schneidewind ist Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und Professor für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit an der Bergischen Universität Wuppertal. Er ist Mitglied des Club of Rome und des wissenschaftlichen Beirats für globale Umweltfragen. Aktuell sieht ihn die FAZ unter den 100 einflussreichsten Ökonomen, das Cicero-Ranking zählt ihn aktuell zu den 500 wichtigsten deutschsprachigen Intellektuellen.