Wenn wir von "der Natur" sprechen, dass sie, insbesondere im Anbetracht der Klimakrise, schützenswert sei, schließen wir uns dann nicht selbst davon aus? Dabei sind wir doch eigentlich untrennbar mit ihr vereint. Als ein Teil von ihr haben wir uns in den vergangenen Jahrzehnten scheinbar immer mehr von ihr distanziert und schlussendlich sogar entfremdet. Sehen wir die Natur heute doch zunehmend als reine Ressource, die es nutzbar zu machen gilt. Und eben dieses Naturverständnis, in dem wir die Erde ausbeuten, scheint uns nun zum Verhängnis zu werden.
In diesem Zusammenhang, geprägt von meinem Aufenthalt in den Bergen Südtirols, wo ich die letzten Tage in der Natur verbracht habe, sind mir einige Gedanken durch den Kopf gegangen, inwiefern ein neues Verständnis und damit auch ein neues Verhältnis zur Natur uns bei der Bewältigung der globalen ökologischen Herausforderungen helfen könnte. Im Gleichzug hätte dieser Paradigmenwechsel wohl auch einen Mehrwert für die Lebensqualität eines jeden Einzelnen und würde das „Miteinander“ auf unserem Heimatplaneten neu definieren.
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Sinneswandel Folgen
Sinneswandel ist ein Podcast zwischen Philosophie und Popkultur. Die Journalistin Marilena Berends spricht über Sinnsuche, Kreativität, Selbstzweifel, gesellschaftliche Brüche und das Leben im Dauerwandel. Sie denkt laut über Themen wie Nachhaltigkeit, Sinn, Zukunft der Arbeit oder gesellschaftliche Veränderungen nach. Dabei verbindet sie persönliche Beobachtungen mit philosophischen Gedanken. Menschen und Geschichten stehen im Mittelpunkt – sie zeigen, wie wir anders denken und handeln können, wenn wir wollen.
Folgen von Sinneswandel
188 Folgen
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Folge vom 08.10.2019Brauchen wir ein neues Naturverständnis?
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Folge vom 01.10.2019Im Gespräch mit Harald Welzer über Zukunftsverdrossenheit und UtopienWas meinen wir eigentlich, wenn wir von "DER Zukunft" sprechen? Gibt es die überhaupt? Zeichnet sich Zukunft nicht gerade dadurch aus, dass sie noch nicht existiert? Und wie kommt es, dass wir uns heute scheinbar kaum noch eine bessere Zukunft vorstellen können? Zukunftsverdrossenheit, nennt das der Soziologe und Publizist Harald Welzer. Er hat mehrere Bücher geschrieben, darunter auch "Alles könnte anders sein: Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen", welches ich erst kürzlich selbst gelesen habe. Nun freue ich mich umso mehr, dass ich ihn heute im Podcast zu Gast habe.
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Folge vom 24.09.2019Slow Travel - ein Sinneswandel oder nur ein Trend?Jede Reise, dessen sollte man sich bewusst sein, hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck auf unserem kleinen, blauen Planeten. Immer mehr Menschen werden sich auch im Zuge der Klimadebatte darüber bewusst. Gepaart mit aktuellen Eindrücken während meiner Italien-Reise habe ich mich näher mit dem Phänomen „Slow Travel“ auseinandergesetzt, mit Fokus auf den Chancen und Möglichkeiten, die sich darin für jeden Einzelnen, aber auch für uns als Gemeinschaft verbergen.
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Folge vom 20.09.2019Michael Braungart: Genügt Verzicht alleine, um unsere Erde noch zu retten? (Teil 2)Überall ist die Rede davon, dass wir Menschen die Erde zerstören. Mit der Art, wie wir witschaften, konsumieren und uns ihr ermächtigen. Faktisch ist daran vermutlich wenig zu rütteln. Nur hilft uns dieses Bild weiter, wenn es darum geht, den Klimawandel zu stoppen? Ist ein negatives Menschenbild dabei dienlich? Prof. Dr. Michael Braungart, u.a. Mitbegründer des Cradle 2 Cradle Konzepts, ist der Auffassung, dass wir Menschen auch einen positiven Fußabdruck hinterlassen können. Aber damit uns das gelingen kann, muss sich noch einiges tun. Vor allem in der Wirtschaft. In der Art und Weise, wie Proukte designed werden und wie wir sie konsumieren. Verzicht alleine, klann laut Prof. Dr. Braungart nicht die Lösung sein. Es braucht Innovationen.