In 25 Jahren Tagesgespräch waren Expeditionen und Alpinismus wiederholt Thema. Für die Sommerserie treffen sich Evelyne Binsack, die die «drei Pole» der Welt aus eigener Kraft erreichte, Albin Schelbert, der Erstbesteiger des Dhaulagiri 1960, und Frank Senn, Bergdokumentarfilmer seit 30 Jahren.
Max Eiselin stellte 1960 eine Truppe zusammen, die den 8000er im Himalaya, den Dhaulagiri, besteigen sollte. Es war der erste Berg, an dem sich Alpinisten versuchten, da man ihn zuerst für den höchsten der Welt hielt. Es sollte der letzte Gipfel sein, den jemand erreichte. Wie kam Albin Schelbert zu dieser Expedition? Warum nahmen sie einen Pilatus Porter mit? Und warum war Schelbert der erste Mensch auf dem Dhaulagiri? Evelyne Binsack reiste als Helikopterpilotin mit anderen Plänen zum Mount Everest, als ihn zu erklimmen. Warum war sie dennoch die erste Schweizerin auf dem Gipfel? Seit 30 Jahren verfolgt Frank Senn das Geschehen rund um die höchsten Gipfel und steilsten Wände als Dokumentarfilmer. Woher kommt diese Faszination? In der Sommerserie 25 Jahre Tagesgespräch treffen sich die ehemaligen Gäste zu einer gemeinsamen Runde. Binsack, Schelbert und Senn sind die Gäste in der Sommerserie 25 Jahre Tagesgespräch bei Karoline Arn.
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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.
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Folge vom 20.07.2026Evelyne Binsack, Albin Schelbert, Frank Senn: Berg und Pioniere
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Folge vom 17.07.2026Daniel de Roulet: «Ich bin immer noch wütend»Reisen sind Grundlage vieler Bücher des Genfer Schriftstellers Daniel der Roulet. Er hat mehrmals die Schweiz durchwandert, ist zu allen 56 französischen Kernreaktoren und zu Dutzenden Grenzseen gereist. Im Tagesgespräch erzählt er, was er unterwegs über die Schweiz und über Grenzen gelernt hat. Zudem geht es im letzten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs ums Älterwerden, ums Vorbereiten des eigenen Nachlasses und um die Wut, die für den 82-jährigen Schriftsteller nach wie vor eine wichtige Antriebsfeder ist. Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger.
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Folge vom 16.07.2026Daniel de Roulet: «Ich will Geschichte von unten schreiben»Schweizer Söldner, die in der französischen Revolution ihr Leben lassen, jurassische Anarchistinnen, die nach Südamerika auswandern oder eine Familiensaga rund um die Atomtechnologie. Daniel de Roulets Romane haben oft einen historischen Hintergrund. Im Zentrum stehen dabei die wenig Privilegierten. Im zweiten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs geht es um de Roulets Faszination für die Technik hinter der Atomkraft, um seinen Blick auf die Schweiz und darum, wieso Westschweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller weniger politisch sind als ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Deutschschweiz. Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger.
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Folge vom 15.07.2026Daniel de Roulet: «Schreiben soll engagiert, aber nicht militantDer heute 82-jährige Westschweizer Schriftsteller hat erst mit über fünfzig Jahren angefangen zu schreiben und seither beinahe vierzig Bücher veröffentlicht. Viele davon haben politische Themen. Literatur ist für ihn kein Selbstzweck, sondern soll sich gesellschaftlich engagieren. Im ersten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs geht es um die Rolle der Literatur in der Gesellschaft, um die Parallelen von Rennen und Schreiben sowie um den Brandanschlag, den Daniel de Roulet 1975 auf das Chalet des «Bild»-Verlegers Axel Springer in Rougemont verübt hat. Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger.