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Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
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Folge vom 19.09.2026Smoke on the Water - Seerauch im HerbstIm Herbst und Winter entstehen bei günstigen Bedingungen in den Morgenstunden mystische Nebelschwaden über den Seen: der sogenannte Seerauch. Seerauch entsteht, wenn kalte Luft auf relativ warmes Wasser trifft. Gerade im Herbst sind die Seen nach dem Sommer oft noch warm, da Wasser die Wärme gut speichert – anders als Luft. Die Lufttemperatur kann in klaren Nächten stark sinken. Dadurch entsteht ein Temperaturunterschied zwischen Wasser und der darüberliegenden Luft. Strömt die kalte Luft über den noch warmen See, verdunstet Wasser. Dieser Wasserdampf gelangt in die kalte Luft und kondensiert dort. Sichtbar wird das als feine Dunst- und Nebelschwaden direkt über dem Wasser. So entsteht der typische Eindruck eines „rauchenden“ Sees. Seerauch kann man zu Hause selbst «herstellen». Nimmt man an einem kühlen Morgen eine Tasse mit heissen Tee nach draussen, steigen darüber ebenfalls sichtbare Dampfschwaden auf. Das Prinzip ist praktisch dasselbe wie beim Seerauch: Ein warmes „Gewässer“ trifft auf kalte Luft. Die besten Chancen auf Seerauch gibt es an ruhigen Herbst- und Wintermorgen. Die Seen sollten noch vergleichsweise warm sein, während die Luft deutlich kühler ist. Ein leichter Wind kann die Bildung unterstützen, zu starker Wind verwirbelt die Luft jedoch und verhindert die feinen Nebelschwaden. Wer Seerauch beobachten möchte, sollte früh an den See gehen: Meist zeigt sich das Phänomen am Morgen und verschwindet oft schon im Laufe des Vormittags wieder.
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Folge vom 12.09.2026Wolkengucken - wie werden Wolken getauft?Ufos, Elefanten und Atompilze - Wolken sind sehr facettenreich. Was bestimmt deren Form und wie werden die verschiedenen Wolkentypen klassifiziert. Wolke am Himmel beobachten macht jedem Spass. Von Ufos über Elefanten bis zu Atompilzen - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Manchmal sind sie gross, klein, lang, hoch, kantig, flockig, wellig, düster, grell oder blumenkohlartig. Je nach Gegebenheit der Atmospähre sehen Wolken wieder anders aus. Sie befinden sich stetig in einem Umwandlungsprozess. Was es dazu braucht und wie man her der Wolkendinge wird, erfahren Sie in der Wetterfrage "Wolkengucken".
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Folge vom 05.09.2026Wie heizt ein Hoch die Luft auf?Ist das Wetter hochdruckbestimmt, scheint die Sonne. Aber die Sonneneinstrahlung alleine reicht nicht aus, damit es richtig heiss wird. Es gibt zwei weitere entscheidende meteorologische Prozesse, welche zur Hitze beitragen: Advektion und Subsidenz. Advektion beschreibt das Heranführen warmer Luftmassen. Subsidenz ist das grossräumige Absinken der Luft unter einem Hoch. Die Luft wird dabei komprimiert und dies führt zu einer Erwärmung.
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Folge vom 29.08.2026Wie kommt es zu riesigem Hagel?Am Freitag, dem 28. August 2026, zogen starke Gewitter über die Schweiz hinweg. Sturmböen und Hagel sorgten für grosse Schäden. Damit ein Gewitter entstehen kann, sind verschiedene Zutaten nötig: Eine instabile und feuchte Atmosphäre sowie einen Hebungsprozess. Sind diese Gewitterzutaten „optimal”, kann eine sogenannte Superzelle entstehen. Superzellen gehören zu den stärksten Gewittern und sind berüchtigt für ihre riesigen Hagelkörner. Am 28. August konnte sich über dem Jura eine Superzelle bilden, die anschließend über das Mittelland zog und Hagelkörner mit einer Größe von bis zu 6 cm brachte. In der Schweiz ist so grosser Hagel relativ selten. In anderen Gebieten kommen solche riesigen Hagelkörner häufiger vor. Die Poebene in Norditalien gilt beispielsweise als Hagel-Hotspot. Das weltweit grösste Hagelkorn wurde übrigens im Jahr 2010 in South Dakota/USA mit einem Durchmesser von 20.3 cm gefunden.