Wohlstand für Alle
Wer leistet eigentlich produktive Arbeit? Immer wieder entflammt diese Diskussion aufs Neue und viele krude Ansichten geistern durch den Diskurs. Oft wird die Debatte sehr moralisch geführt, so etwa von der Transformationsforscherin Maja Göpel. Laut Göpel sind diejenigen, die im Handel und in den Banken tätig sind, nicht zu den produktiven Arbeitern zu zählen, produktiv sind hingegen diejenigen, die Güter produzieren. Diese Unterscheidung wurde von vielen Seiten kritisiert, aber die liberale Auffassung von produktiver Arbeit ist auch nicht sonderlich hilfreich. Diese Ökonomen gehen davon, dass jede Arbeit, mit der Geld verdient werden kann, produktiv ist.
Karl Marx hat sich wesentlich tiefsinniger mit der Thematik beschäftigt und arbeitet die Charakteristiken produktiver Arbeit gut heraus – jedoch ist es keine besondere Auszeichnung, produktiver Arbeiter zu sein, vielmehr, erklärt Marx, sei es ein Pech.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das Thema „produktive Arbeit“ und beantworten die Frage, ob Pflegekräfte und Bankiers produktive Arbeiter sind.
Literatur:
Ludwig Theodor Heuss: “Aufruf zum Liberalismus 2.0”, Interview mit Maja Göpel, in:
https://liberal-magazin.de/2022/01-2022/liberalismus-2-0.
Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 1, online verfügbar unter: http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_531.htm.
Karl Marx: “Produktivität des Kapitals. Produktive und unproduktive Arbeit”, in: MEW 26.1, online verfügbar unter: https://marxwirklichstudieren.files.wordpress.com/2012/11/mew_band26-1.pdf.
Ole und Wolfgang in Stadthagen:
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Wirtschaft
Wohlstand für Alle Folgen
Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge. Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Bitte keine Fanpost/Anfragen an folgende Adresse! Wolfgang M. Schmitt c/o Rechtsanwalt Markus Kompa (zustellungsbevollmächtigt) Geißelstraße 11 50823 Köln Deutschland Kontakt: E-Mail: oleundwolfgang@gmail.com Telefon: +49 (0)221 29960001 Fax: +49 (0)221 29960002 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE3303228702
Folgen von Wohlstand für Alle
469 Folgen
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Folge vom 18.01.2023Ep. 180: Sind Pflegekräfte produktiv?
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Folge vom 11.01.2023Ep. 179: Ulrike Herrmann und die KriegswirtschaftWohlstand für Alle Ulrike Herrmann hat mit “Das Ende des Kapitalismus” einen Bestseller geschrieben, dessen Thesen weit über linke Kreise hinweg diskutiert werden. Die Journalistin ist sich sicher: Der Kapitalismus wird in dieser Form nicht überleben, was wir dringend benötigen, ist eine Kriegswirtschaft nach britischem Vorbild. Schon einmal haben Preiskontrollen, Rationierungen und staatliche Produktionsaufträge dazu geführt, dass die Bevölkerung nicht darben musste. Herrmanns Bezug auf die britische Kriegswirtschaft der 1940er-Jahre ist nicht ganz neu, einige Jahre zuvor haben Aktivisten und Theoretiker ähnliche Ansätze diskutiert, wenngleich manche von ihnen sich die US-amerikanische Kriegswirtschaft zum Vorbild nehmen wollen, um klimaneutrales Wirtschaften zu erreichen. In der neuen Folge von “Wohlstand für Alle” diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, über die Vor- und Nachteile von Kriegswirtschaften. Literatur: Ulrike Herrmann: Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden, Kiepenheuer & Witsch. Naomi Klein: Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima, S. Fischer. Bill McKibben: "We Need to Literally Declare War on Climate Change", in: https://newrepublic.com/article/135684/declare-war-climate-change-mobilize-wwii?fbclid=IwAR2Og6y9I0uY9Zy3mv85IDD_oeGV5ckXwlVuCx_wBjB84yPVKHgAypU8Zbo. George Monbiot: "Think big on climate: the transformation of society in months has been done before", in: https://www.theguardian.com/commentisfree/2021/oct/20/us-war-footing-1941-climate-emergency-earth-pearl-harbor?fbclid=IwAR09HLuH38KYynvuTUvxAtfGdmevySupuawC7JDb0NGyyJ6KOspbxegCRNQ. Ina Zweiniger-Bargielowska: Austerity in Britain: Rationing, Controls, and Consumption, 1939-1955. Oxford University Press. Am 19.1. treten wir mit unserer "Influencer"-Show in Stadthagen auf: https://www.altepolizei.de/2022/03/13/donnerstag-19-01-2023-20-uhr-ole-nymoen-wolfgang-m-schmitt-die-influencer-show/. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
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Folge vom 04.01.2023Ep. 178: Wie FUNK junge Leute verblödetWohlstand für Alle Funk, das von ARD und ZDF 2016 gestartete Online-Programm für junge Leute, ist ein Ärgernis. Die Boulevardisierung und Influencerisierung des Journalismus war nie schlimmer. In der Regel kümmern sich Dutzende Funk-Formate um Fragen wie „Der 1. Kuss: Team viel Spucke oder Team trocken?“ oder „Wie ist das VON DER BRÜCKE ZU SPRINGEN?“, aber auf drei Kanälen des öffentlich-rechtlichen Angebots für Jugendliche und junge Menschen geht es um ökonomische Themen. Bei „Your Money“ auf Tiktok sowie bei „SAFE“ auf YouTube werden recht schlichte Verbrauchertipps gegeben, mit denen junge Menschen sich mit ihrer Armut arrangieren sollen. Auf dem Kanal von Highperformer Henning wird hingegen neoliberale Propaganda mit einem ironischen Augenzwinkern verabreicht – sogar FDP-Finanzminister Christian Lindner unterstützt das Projekt. Jedes Format ist auf seine Weise eine herzliche Einladung an die Zuschauer, nicht weiter nachzudenken, sondern zu verblöden. Seinem Bildungsauftrag kommen ARD und ZDF auf diese Weise jedenfalls nicht nach. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ analysieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, welche Ideologien diese Formate verbreiten. Literatur/Quellen: funk: Hey, wir sind funk. Online verfügbar unter: https://www.funk.net/funk. Wolfgang zu Gast bei "Was die Woche wichtig war": https://www.ardaudiothek.de/episode/was-die-woche-wichtig-war-der-funk-podcast/drama-um-gasumlage-fischsterben-in-der-oder-und-kritik-an-funk-mit-wolfgang-m-schmitt/funk/10750213/. Mehr Informationen zu Wolfgangs Veranstaltung in Zürich findet ihr hier: https://www.suhrkamp.de/gespraech/wolfgang-m-schmitt-v-42045. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
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Folge vom 28.12.2022Ep. 177: Subventionen und die deutsche IndustriepolitikWohlstand für Alle Die Industriepolitik firmierte in Deutschland lange Zeit unter einem anderen Namen: „Strukturpolitik“ war der von Politik und Ökonomik bevorzugte Begriff, denn er klang weniger nach Planwirtschaft und stellte das marktwirtschaftliche Wettbewerbsdogma nicht infrage. Tatsächlich aber gibt es schon in der frühen Bundesrepublik industriepolitische Maßnahmen – vor allem in Form von Steuererleichterungen, günstigen Krediten, Investitionshilfen und Forschungsgeldern. Keineswegs ging es darum, alle in die Krise geratenen Industriezweige zu retten. Unterstützung erfuhr vor allem, wer für die Interessen des Staates relevant war: Das betraf den Agrarsektor ebenso wie die Steinkohlenindustrie. In Letztere flossen die meisten Milliarden, aber auch die Stahl- und Eisenindustrie profitierte von Subventionen. Heute ist die Industriepolitik wieder in aller Munde, wird jedoch neu gedacht. Mariana Mazzucato, Robert Habecks „Lieblingsökonomin“, wie die FAZ schrieb, skizziert die Unterschiede zur alten Industriepolitik. In der neuen Folge zeichnen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Kontinuitäten und Brüche nach. Literatur: Ralf Ahrens: Strukturpolitik und Subventionen. Debatten und industriepolitische Entscheidungen in der Bonner Republik, Wallstein. Mariana Mazzucato: „Das Wachstum in eine grüne Richtung umlenken“, in: Michael Vassiliadis, Kajsa Borgnäs (Hrsg.): Nachhaltige Industriepolitik: Strategien für Deutschland und Europa, Campus. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app