Über 900 Abgeordnete könnten nach der Wahl im Bundestag sitzen. Das ist vor allem einer Regionalpartei zu verdanken. Über Ausgleichsmandate und Hebel.
Nach dieser Bundestagswahl werden sehr wahrscheinlich viel mehr Abgeordnete im Parlament sitzen als jetzt. Über eine Milliarde Euro dürfte der Bundestag die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler dann kosten.
Woran das liegt? Vor allem an Bayern und der CSU, erklärt SZ-Hauptstadtkorrespondent Robert Roßmann. Achtung: Eine sehr komplizierte, aber umso wichtigere Folge für die Wahl am 26. September.
Weitere Nachrichten: Erster Ischgl-Prozess beginnt, Russland wählt.
**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro
**Redaktion:** Franziska von Malsen
**Produktion:** Jakob Arnu
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Folge vom 17.09.2021Bundestag wird immer größer - warum Bayern schuld ist
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Folge vom 16.09.2021Ermittlungen im Finanzministerium: "Das könnte Olaf Scholz noch schaden"Kurz vor der Wahl führt die SPD in den Umfragen. Könnten die Ermittlungen im Finanzministerium noch zum Problem für Olaf Scholz werden? Eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl kann laut Umfragen die SPD mit 25 bis 26 Prozent rechnen, die CDU rangiert zwischen 20 und 23, die Grünen zwischen 15 und 17 Prozent. Das wird knapp. Entsprechend hart werden die Bandagen geschnürt. Bisher perlten Vorwürfe an Olaf Scholz ab. Doch zu den jüngsten Vorwürfen soll der SPD-Kanzlerkandidat am kommenden Montag vor dem Finanzausschuss des Bundestags befragt werden. Dabei geht es um eine Durchsuchung des Finanzministeriums im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen die Anti-Geldwäsche-Einheit des Zolls. Und um seinen Staatssekretär Wolfgang Schmidt (SPD). Das könnte für Scholz durchaus noch gefährlich werden, sagt die stellvertretende Leiterin des Berliner Parlamentsbüros, Cerstin Gammelin. "Nicht aus inhaltlichen Gründen, aber weil es super Vorlagen für die politische Konkurrenz sind." Einige der Vorwürfe von Seiten der Union aber seien reiner Wahlkampf. Nach der Wahl werde das kaum noch interessieren, aber jetzt werde damit noch ordentlich Stimmung gemacht. Weitere Nachrichten: Anschlag auf Synagoge in Hagen verhindert, Tarifvertrag bei der Bahn. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Antonia Franz, Franziska von Malsen Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über dpa und ZDF.
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Folge vom 15.09.2021Die Mammutaufgaben der Europäischen UnionKampf gegen Corona, Erweiterung, militärische und technologische Herausforderungen: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen über die drängendsten Probleme Europas.
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Folge vom 14.09.2021Warum man mit der Impfung nicht länger warten sollteDas Impftempo in Deutschland verlangsamt sich. Das könnte dazu führen, dass im Herbst und Winter das Gesundheitssystem wieder am Anschlag ist. Auch wenn momentan nicht so viele Menschen an oder mit Corona sterben: In Deutschland sind noch immer zu wenige Menschen gegen den Erreger geimpft. Deshalb laufen in dieser Woche einige Impfaktionen, um Unentschlossene zu überzeugen. Zum Beispiel in Turnhallen, Einkaufszentren und Restaurants. Das langsame Impftempo hängt vor allem mit der Skepsis gegenüber der Impfung zusammen. SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt geht in dieser Folge auf einige der Vorurteile gegen die Impfung ein. Und sie erklärt, warum Schulen auf jeden Fall offen bleiben sollten - selbst wenn wieder mehr Menschen mit Covid-19 auf die Intensivstation kommen. Weitere Nachrichten: Plakate rechtsextremer Partei dürfen hängenbleiben, Tausende demonstrieren gegen Taliban in Kandahar. **Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Antonia Franz **Produktion:** Valérie Nowak _Zusätzliches Audiomaterial über dpa._