In den 1990er Jahren war er eine der markantesten Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens: Friedhelm Brebeck. Er war als Korrespondent unter anderem für den Bayerischen Rundfunk immer wieder in Kriegs- und Krisengebieten im Einsatz. Fast vier Jahre lang berichtete er aus dem belagerten Sarajevo und riskierte unter Beschuss sein Leben. Mitte Januar 2026 ist Friedhelm Brebeck im Alter von 91 Jahren gestorben.
Deshalb wiederholen wir ein Porträt von Friedhelm Brebeck. Martin Durm hatte ihn dafür vor etwa zweieinhalb Jahren getroffen - und zwar im Ahrtal in Rheinland-Pfalz, wo Friedhelm Brebeck zuletzt lebte. Dort ist der, der über so viele Krisen berichtet hat, in hohem Alter selbst Opfer einer Katastrophe geworden - nämlich der Ahrflut im Jahr 2021. Martin Durm beschreibt ein einzigartiges Journalistenleben und hat Friedhelm Brebeck gefragt, wie ihn die Erfahrungen als Kriegsreporter verändert haben.
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Medien entscheiden mit, wie wir die Welt sehen. Deshalb drehen wir es um und sehen uns Medien und deren Rahmenbedingungen genauer an. Jede Woche nehmen wir uns in BR24 Medien ein Thema intensiv vor: Welche Herausforderungen gibt es bei der Pressefreiheit - auch in Deutschland? Wie steht es um das Vertrauen in Medien? Ist Künstliche Intelligenz ein Risiko oder die ersehnte Lösung? Welche Ideen, Veränderungen und Fehlentwicklungen gibt es in der Medienbranche? Natürlich berichten wir dabei auch kritisch über uns selbst: Über das öffentlich-rechtliche System und den Rundfunkbeitrag.
Folgen von BR24 Medien
142 Folgen
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Folge vom 23.01.2026In memoriam Friedhelm Brebeck, Kriegsreporter
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Folge vom 16.01.2026KI, Creator, Krise: Wie Medien ins Jahr 2026 steuernBR24 Medien schaut mit Alexandra Borchardt und Konrad Weber ins Journalismusjahr 2026. Im Zentrum stehen KI-Agenten, die Routinearbeit übernehmen, die Gefahr eines in Chatbots unsichtbaren Journalismus, der wachsende Einfluss von Creatoren, Social-Media-Müdigkeit sowie der Druck auf Pressefreiheit. Zugleich geht es um neue Nischenstrategien, flexible Inhalte über Text, Audio und Video und kleinere, engere Communities. Klar wird: Die Medienbranche steckt mitten in einem tiefen, dauerhaften Wandel. Gäste: Alexandra Borchardt, unabhängige Medienforscherin, Journalistin, Dozentin für Strategie und Management an der TU München und Konrad Weber, Digitalstratege *** Shownotes: Reuters Trend Report 2026 https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/journalism-media-and-technology-trends-and-predictions-2026 Jahresausblicke zusammengefasst: https://konradweber.ch/2026/01/03/trend-reports-2026-zusammengefasst/
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Folge vom 09.01.2026BBC, Litauen & Co.: Warum Europas Rundfunk im Kreuzfeuer stehtIn einigen europäischen Ländern stehen öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten unter Druck, sei es durch politische Einflussnahme wie in Litauen, Finanzierungsprobleme wie in Tschechien oder Klagen wie die von Donald Trump gegen die BBC. Viele Sender sehen sich Kritik und Versuchen zur Untergrabung ihrer Unabhängigkeit ausgesetzt, obwohl sie oft das Vertrauen der Bevölkerung haben und eine enorme Reichweite. Wir beleuchten die aktuellen Herausforderungen und Beispiele aus Europa, darunter die Situation in Litauen, die rechtlichen Auseinandersetzungen der BBC und die allgemeine Bedrohung für öffentlich-rechtliche Medien in Europa. Gäste: Katharina Weiß, Reporter ohne Grenzen Arne Bartram, ARD-Korrespondent Skandinavien und Baltikum Christoph Prössl, ARD-Korrespondent Großbritannien
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Folge vom 26.12.2025Müssen wir besser streiten? Mit Armin Wolf, Jeff Jarvis, Max Uthoff und Jasmin RiedlRenten, Migration, Klima, soziale Gerechtigkeit - politische Konflikte wirken oft wie Dauerstreit. Aber ist Streit ein Zeichen demokratischer Schwäche oder ihre Voraussetzung?