Ref.: Dr. Guillermo A. Morales Sancho, Rechtsanwalt ADF International
Das Grundgesetz ist klar: Die Erziehung der Kinder ist zuallererst Recht und Pflicht der Eltern: Eltern bringen uns zur Welt, sie bringen uns gehen, sprechen und lieben bei. Sie bereiten uns darauf vor, in die Gesellschaft einzutreten und als aufrechte Bürger zu leben. Deshalb ist es die Hauptaufgabe des Staates, Eltern bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Doch immer mehr scheint sich die Meinung durchzusetzten, dass der Staat bei der Kindererziehung das letzte Wort haben müsse. Und so geraten auch die gesetzlich verankerten Rechte von Eltern immer mehr unter Druck - das beginnt bei der Diskussion um eigene Kinderrechte, geht über schulischen Inhalte, auf die Eltern keinen Einfluss haben sollen, und reicht bis zu Geschlechtsumwandlungen bei Minderjährigen gegen den Willen der Eltern. In der Lebenshilfe nehmen wir mit dem Rechtsanwalt Dr. Guillermo A. Morales Sancho von ADF International die Entwicklung in den Blick und fragen, welchen rechtlichen Spielraum Eltern haben, um Übergriffe abzuwehren.
ReligiösTalk
Christ und Welt Folgen
radio horeb gibt Armen und Schwachen, die keine Lobby haben, eine Stimme: Randgruppen, Menschen mit Behinderung, Kranke und die Ärmsten der Armen. Deshalb kommen bei uns auch Menschenrechtsorganisationen und Lebensschützer zu Wort. Sie alle fragen: Wie lässt sich eine "bessere" Welt verwirklichen und was kann jeder einzelne von uns dazu beitragen?
Folgen von Christ und Welt
100 Folgen
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Folge vom 04.08.2026Im Namen des Kindeswohls - Elternrechte in Gefahr?
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Folge vom 01.08.2026Zwischen den Mühlsteinen des Nahostkonflikts: Die Christen im Heiligen LandRef.: Abt Nikodemus Schnabel OSB, Jerusalem Das Christentum droht in seinem Ursprungsland zu einer Randerscheinung zu werden. Alte Kirchen und Ruinen zeugen von einstmals blühenden christlichen Landschaften, Städte wie Bethlehem oder Nazareth waren noch bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts überwiegend von Christen bewohnt. Doch seit einigen Jahrzehnten verdunstet das Christentum in der Heimat Jesu mit beängstigender Geschwindigkeit. Über die Ursachen und die zahlreichen Herausforderungen für die christliche Minderheit im Heiligen Land sprechen wir in der Lebenshilfe mit Benediktiner-Abt Nikodemus Schnabel. Pater Nikodemus Claudius Schnabel OSB, geboren 1978 in Stuttgart, ist seit 2023 Abt der deutschsprachigen Dormitio-Abtei in Jerusalem und des Priorats Tabgha am See Genezareth. Sein Buch "Zuhause im Niemandsland. Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina" war ein Bestseller. Er ist promovierter Liturgiewissenschaftler und Ostkirchenkundler. Die Benediktiner-Abtei Dormitio auf dem Berg Zion im Herzen Jerusalems liegt völkerrechtlich gesehen im Niemandsland zwischen Israel und Palästina. Sie befindet sich am Ort der Entschlafung Mariens, des Letzten Abendmahls und von Pfingsten. Im israelischen Tabgha wiederum wird der Ort des biblischen Wunders der Brotvermehrung und der Speisung der 5000 verehrt. Beide Klosterkirchen zählen zu den meistbesuchten Pilgerstätten im Heiligen Land. Die Abtei ist bekannt für ihre Kulturarbeit und als Ort des ökumenischen und interreligiösen Dialogs. Das Priorat Tabgha genießt sowohl in Israel als auch in Palästina eine hohe Bekanntheit durch seine Jugend- und Behindertenbegegnungsstätte "Beit Noah".
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Folge vom 30.07.2026Verführt, missbraucht und verkauft - die Loverboy-MascheRef.: Anika Germann, Blickfeld Menschenhandel Die "Loverboy-Masche" ist eine perfide Methode, mit der Menschenhändler sich junge Mädchen gefügig machen, um sie dann sexuell auszubeuten. Und leider funktioniert diese Masche immer noch viel zu gut. Mit dem Präventionsprogramm "Liebe ohne Zwang" geht Anika Germann deshalb in Schulen und Jugendgruppen, um Mädchen über die Tricks der Menschenhändler aufzuklären und sie vor der Ausnutzung in Beziehungen zu schützen. In der Lebenshilfe beschreibt sie das Vorgehen der Kriminellen und die Folgen der Übergriffe, unter denen die Opfer oft ein Leben lang leiden.
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Folge vom 28.07.2026Unter Druck - Ehe und Familie im Fokus der GesetzgebungRef.: Michael Ragg, Journalist und Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg Bei der jüngsten Krankenkassenreform ist die beitragsfreie Krankenversicherung von Ehepartnern über die Familienversicherung stark eingeschränkt worden. Schon davor hatte Bayern das Familiengeld wieder kassiert, das seit 2018 Familien unterstützte, bei denen ein Elternteil zugunsten der Kinderbetreuung auf eine Erwerbstätigkeit verzichtete. Gleichzeitig kommt immer wieder die Forderung auf den politischen Debattentisch, eigene Kinderrechte ins Grundgesetz zu schreiben - was Kritiker vor allem als den Versuch der Einschränkung von Elternrechten bezeichnen. Gerät die klassische Familie in Deutschland immer mehr in die Defensive? Darüber sprechen wir in der Lebenshilfe mit dem Vorsitzenden des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg, Michael Ragg.