Kultur & Gesellschaft
Die Literaturagenten Folgen
Gute Literaturagenten kennen jeden in der Buchbranche: Bestsellerautorinnen, Newcomer, Verlegerinnen, Übersetzer, Lektoren, Literaturvermittler. All die kennen die Literaturagenten auf radioeins und radio3 auch – und machen mit ihnen jeden Sonntag ein Büchermagazin mit Charme, Wissen und Leidenschaft: Die wichtigsten Neuerscheinungen werden vorgestellt in Gesprächen und Rezensionen. Prominente erzählen von „Büchern, die sie umgehauen haben“. Autor:innen werden zu Kritiker:innen – Annett Gröschner, Katja Kullmann, Gregor Sander, Kristof Magnusson, Thorsten Nagelschmidt, Mithu Sanyal, Jackie Thomae und David Wagner. Und die Hörer:innen bekommen auf Wunsch eine „Buchbehandlung“ – eine Literaturempfehlung, die zu ihrer Lebenslage passt. Kurz: Eine Literatursendung, die Sie kennen sollten.
Folgen von Die Literaturagenten
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Folge vom 03.05.2026Dana von Suffrin, Daniela Dröscher und Miranda JulyWie sollten wir sprechen, um einander wirklich zu verstehen? Und wie wird aus einer schweigenden Frau eine die öffentlich spricht? Diesen Fragen gehen wir mit Daniela Dröschers und ihrer sehr persönlichen Geschichte einer Selbstermächtigung "Sprechen" nach. Außerdem lassen sich die Literaturagentinnen auf eine toxische Beziehung ein mit Dana von Suffrins Roman "Toxibaby", ziehen mit Christine Koschmieder in „Ein Haus für mich“ und dazu gibt es noch die besten Taschenbuchempfehlungen für den Mai.
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Folge vom 26.04.2026Judith Schalansky, Lara Rüter und Megan NolanWie entsteht Literatur? Welche Arbeit fließt ein, welche skurrilen, entlarvenden, komischen, schlauen Gedanken? Welche vorherigen Texte? Welche Art von Wissen über die Welt können Bücher vermitteln? Darüber sprechen die Literaturagenten mit der Autorin und Buchschöpferin Judith Schalansky, die in ihrem neuen Buch eine Selbstbetrachtung beim Schreiben vornimmt. Eine Selbstbetrachtung der ganz anderen Art hat Lara Rüter angestellt. Die Lyrikerin arbeitet Jahre in einem Primatenforschungsinstitut gearbeitet. Ihr Buch "Affenliebe" handelt davon, wie es sich anfühlt – im Angesicht unserer Artverwandten – ein Mensch zu sein. Außerdem in der Sendung: ein Gespräch über eine russische Buchmesse in Berlin und böse Witze über die Literatur.
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Folge vom 19.04.2026Christiane Rösinger, Tom Kummer und Miku Sophie KühmelDiesmal geht es unter anderem ums Älterwerden in Würde - beschrieben von der Grande Dame der Berliner Musik- und Subkultur, Christiane Rösinger. "Bad Boy Kummer", der Schweizer Journalist und Autor Tom Kummer, der vor 25 mit seinen erfundenen Promi-Interviews einen großen Medienskandal auslöste, spielt in seinem neuen Roman "Freiwürfe mit einem Diktator" mit historischen Unschärfen, wenn er uns in die Zeit mitnimmt, in der der nordkoreanische Diktator Kim-jong un einige Schuljahre in Bern verbracht haben soll. Und mit Franz Hessel, dem wohl berühmtesten Exemplar eines Berliner Flaneurs, gehen wir "Spazieren in Berlin". In der Rubrik "Autor:innen sind auch nur Leser:innen" spricht Miku Sophie Kühmel über Thị Thanh Thảo Trầns "Menschen wie wir". Außerdem gibt es in "Lesegold" einen Auszug aus dem Feature "Die deutsche Literatur und der Jazz" von Helmut Böttiger, und Jakob Hein empfiehlt Kurt Vonneguts "Schlachthof 5 oder der Kreuzzug der Kinder".
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Folge vom 12.04.2026Roberto Saviano, Dana Grigorcea und Steffen KopetzkyDie Literaturagenten sprechen über eine der ältesten Erfindungen der Menschheit - die Puppe. "Wo es Menschen gab, gab es immer auch Puppen" - das schreibt die Autorin Tanja Reich in ihrem neuen Buch "Die Puppe" und wir sprechen über ihre Kulturgeschichte der Puppe. Außerdem erzählt Roberto Saviano in seinem Roman "Meine Liebe stirbt nicht", warum Liebe innerhalb der Mafia immer ein Fehler ist. Mit Steffen Kopetzy gehen wir auf eine "Harzreise" und mit dem Berliner Autor Thorsten Nagelschmidt nach Mexiko - im Gepäck: der Roman "Die wilden Detektive" von Roberto Bolaño.