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Kultur & Gesellschaft

Die sogenannte Gegenwart

Was kommt nach dem Zeitalter der Wokeness? Leben wir schon in der posttherapeutischen Gesellschaft? Warum spielen Erwachsene heute so gern mit Lego? Und was verrät die Serie “White Lotus” über den Niedergang des Westens? Vom neuen Katholizismus bis zur KI, von Dark Academia bis zum Samba-Schuh von Adidas: Im Feuilleton-Podcast sprechen wir über die großen und die kleinen Phänomene, die unsere Zeit ausmachen – die ZEIT-Redakteure Nina Pauer, Ijoma Mangold und Lars Weisbrod begleiten die Hörerinnen und Hörer durch die Gegenwart. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten: www.zeit.de/mehr-hoeren

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Folgen von Die sogenannte Gegenwart

13 Folgen
  • Folge vom 01.06.2026
    Tötet der Heterofatalismus die Romantik?
    Es sei Frauen heute peinlich, wenn sie einen festen Freund haben – man schäme sich dafür und zeige ihn lieber nicht. Das jedenfalls behauptete vor einiger Zeit ein Artikel in der US-amerikanischen »Vogue«. Auf TikTok trenden Begriffe wie »boyfriendsober«, und immer mehr weibliche Stimmen melden sich in der Öffentlichkeit, die sich ganz grundsätzlich fragen: Können wir überhaupt noch mit Männern zusammenleben? Brauchen, ja wollen wir das heute noch: mit einem Mann das Leben, die Wohnung, das Bett teilen? Wo aus Sicht von Feministinnen doch so viele Gründe gegen die heterosexuelle Beziehung sprechen, von Gender-Pay-Gap bis zu Skandalen wie Pelicot und Fernandes? Wer »nein« antwortet, der bekennt sich zum Heterofatalismus. So heißt das neue Schlagwort, das gerade im Netz und in der Presse diskutiert wird.  Auch im Feuilletonpodcast »Die sogenannte Gegenwart« fragen Nina Pauer und Lars Weisbrod: Wie steht es um die Zukunft der Heterosexualität? Wird sie bald abgeschafft – und die Romantik gleich mit? Oder bleibt sie uns, allem Pessimismus zum Trotz, doch noch eine Weile erhalten? Das Hauptthema beginnt in dieser Folge bei Minute 18. SHOWNOTES Text aus der »Vogue«: »Is Having a Boyfriend Embarrassing Now?« Text aus dem »Süddeutsche Magazin« von Nele Sophie Karsten: »Wie soll ich einen Mann lieben?« Text aus der »Welt« von Julian Theilen: »Herrischer Feminismus: Warum ich Frauen nicht mehr brauche« Der Essay von Asa Seresin aus dem Jahr 2019: »On Heteropessimism« Julia Werthmanns Text im Magazin »Jacobin«: »Entromantisierung ist keine Emanzipation« Das ZEIT-Interview mit der Philosophin Sally Haslanger: »Der Begriff ›Frau‹ sollte mehr als bloß eine Bedeutung haben« Das Zitat von Amia Srinivasan stammt aus ihrem Buch »The Right to Sex«. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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  • Folge vom 18.05.2026
    Sind Intellektuelle wirklich Avantgarde?
    Wie sollen wir noch ein gutes Leben führen, wenn wir von unseren digitalen Endgeräten abhängig sind? Ist ein kluger Denker auch ein guter Vater? Ist die Digitalisierung wirklich unser Unglück? Und wie kann man noch unterscheiden zwischen Wahrheit und Fiktion? Um diese großen Fragen – und noch einige mehr – geht es dem Dichter und Schriftsteller Ben Lerner in seinem neuen, knapp 160 Seiten dünnen Roman »Transkription«. Da besucht ein Mann mittleren Alters seinen hochbetagten Professor und Mentor in einer Universitätsstadt an der amerikanischen Ostküste, einen berühmten Filmemacher und Kultintellektuellen. Mit ihm möchte er noch einmal ein letztes großes Interview führen. Leider ist ihm im Hotel sein iPhone ins Waschbecken gefallen und kaputtgegangen. So steht er da ohne Aufnahmegerät (was er verschweigt, weil es ihm peinlich ist) und muss die Gedanken und Geistesblitze des Orakels im Nachhinein aus dem Gedächtnis rekonstruieren. Ist das schon eine Verfälschung der Wirklichkeit, oder gibt es ohnehin gar keine Echtheit? Ijoma Mangold und Lars Weisbrod haben das Buch gelesen und diskutieren in der neuen Folge von »Die sogenannte Gegenwart«: Ist »Transkription« echte Avantgarde-Literatur? Oder bloß die Simulation von kritischer Weltbeobachtung für Feuilletonisten? Shownotes Ben Lerner: »Transkription«. Roman. Übersetzt von Nikolaus Stingl. Suhrkamp Verlag, Berlin 2026. 160 Seiten, 24 Euro Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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  • Folge vom 04.05.2026
    Ist Gentle Parenting am Ende?
    Begleiten statt Kontrollieren, Verständnis statt Autorität, Co-Regulieren statt Bestrafen – Millennial-Eltern wollten mit ihren Kindern alles anders machen. Und sie haben ihren hohen Erziehungsanspruch auch lang durchgehalten – auch, wenn sie dabei oft an ihre Grenzen und manchmal darüber hinaus gingen. Denn dem Ideal des Gentle Parenting treu zu sein, bindungsorientiert und sanft zu erziehen, das ist alles andere als leicht.  Nun regt sich ausgerechnet bei den Eltern dieser Generation ein neuer Wunsch nach Strenge. Warum? Ist die einfühlsame Pädagogik nach hinten losgegangen, nicht zuletzt, weil sie einfach zu anstrengend ist? Oder führt die politische Zeitenwende auch zu einer Zeitenwende in Erziehungsfragen? Und schaffen es heutige Eltern, die ihre Kinder bisher von Strafen, Time-outs und harten Konsequenzen verschont hatten, die neue Strenge überhaupt umzusetzen? Darüber sprechen Nina Pauer und Lars Weisbrod, beide selbst Millennial-Eltern, in der neuen Folge des Feuilletonpodcasts »Die sogenannte Gegenwart«. Shownotes: - Der Aufsatz »Erziehung nach Auschwitz« von Adorno - Die CDC zu Time-outs - Der Text von Caroline Rosales - Der »Guardian« über FAFO - Der Text von Tillmann Prüfer - Die Studie zu Gentle Parenting - Millennial- und Boomer-Mutter-Reel Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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  • Folge vom 20.04.2026
    Wird Europa zu einem Museum?
    Wer in Rom eine Münze in den Trevi-Brunnen werfen will, muss inzwischen Eintritt zahlen, um überhaupt in die Nähe des Wasserbeckens zu gelangen. Wer in Paris durch den Louvre schlendern möchte, sollte Tickets lieber Monate im Voraus kaufen. Seit der Tourismus erfunden wurde, steht er in der Kritik: Touristen sind immer zu viele, sie benehmen sich falsch, sie machen kaputt, was sie überhaupt erst hergelockt hat. Seit einigen Jahren kursiert das Schlagwort vom Overtourism, der den beliebten Reisezielen in aller Welt zusetzt – und ganz besonders denen im alten Europa. Die beiden Podcast-Hosts Ijoma Mangold und Lars Weisbrod berichten in der neuen Folge von Die sogenannte Gegenwart aus Rom und Paris, wo sie selbst als Touristen unterwegs waren: Was macht der Overtourism mit den Reisenden? Und was macht er mit den Reisezielen? Ist Tourismus nur noch »Freiheit als Massenbetrug«, wie Enzensberger schon den in den Fünfzigerjahren warnte? Wird ganz Europa zu einem Museum, das nur noch als schöne Kulisse fungiert für Besucher aus aller Welt – während wirtschaftliche Dynamik und Innovation auf anderen Kontinenten stattfinden? Und wenn das so ist: Ist es nicht auch wunderbar, in einem Museum zu leben – unter so viel Schönheit? Shownotes: Der Aufsatz Vergebliche Brandung der Ferne. Eine Theorie des Tourismus von Hans Magnus Enzensberger. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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