Die französische Rechtsaussen-Politikerin Marine Le Pen vom Rassemblement National kann bei der Präsidentschaftswahl 2027 kandidieren. So hat das Berufungsgericht in Paris entschieden. Es senkt die Freiheitsstrafe von vier auf drei Jahre. Und es kürzt die Sperre für die Ausübung öffentlicher Ämter.
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(01:27) Frankreich: Marine Le Pen kann zur Präsidentschaftswahl antreten
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(11:03) Schuldspruch nach Messerattacke auf einen orthodoxen Juden
(16:08) Was bleibt von unseren Löhnen?
(21:09) Umfangreiche Gegengeschäfte für den Kampfjet F-35
(25:16) Nato will 40 Milliarden Dollar in Drohnenabwehr investieren
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Politik
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«Echo der Zeit» ist die älteste politische Hintergrundsendung von Radio SRF: Seit 1945 vermittelt die Sendung täglich die wichtigsten Nachrichten, Berichte, Reportagen, Interviews und Analysen über das aktuelle Zeitgeschehen
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Folge vom 07.07.2026Frankreich: Marine Le Pen kann zur Präsidentschaftswahl antreten
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Folge vom 06.07.2026Trumps Einflussnahme auf die Fifa gibt auch in den USA zu redenUS-Präsident Donald Trump hat eingeräumt, Fifa-Präsident Gianni Infantino um die Überprüfung einer Roten Karte an der Fussball-WM gebeten zu haben. Dieser Fall schlägt nicht nur in Europa hohe Wellen – er gibt auch in den USA zu reden, wie Korrespondentin Barbara Colpi sagt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:15) Trumps Einflussnahme auf die Fifa gibt auch in den USA zu reden (06:08) Nachrichtenübersicht (10:35) Einbrüche in Waffengeschäfte: Junge Täter auf Diebestour (15:46) Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit: Stiftungen protestieren (20:01) USA und EU streiten sich um Bosniens mächtigstes Amt (25:37) Urteil gegen syrische Ex-Offiziere in Österreich (28:47) Warum die Klimajugend aus der Öffentlichkeit verschwunden ist
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Folge vom 05.07.2026Algeriens Wähler bleiben den Urnen grösstenteils fernAlgerierinnen und Algerier waren diese Woche aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Von den rund 24 Millionen Wahlberechtigten ging gemäss vorläufigen Ergebnissen nur etwa jeder Fünfte an die Urnen. Wie ist das zu interpretieren? Ein Gespräch mit der Maghreb-Expertin Isabelle Werenfels. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:12) Nachrichtenübersicht (05:53) Algeriens Wähler bleiben den Urnen grösstenteils fern (12:54) Kuper aus Europa gefährdet Lebensgrundlage der Sami (18:00) Psychotherapie: Mehr Plätze, aber weiter Engpässe (22:03) Insekten sind intelligenter als gedacht
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Folge vom 05.07.2026International: Wie Trump die Justiz zur Waffe machtIn seiner zweiten Amtszeit rechnet Donald Trump ab. Er verwandelt das Justizministerium in ein Werkzeug der Vergeltung, während er Anhänger und Verbündete begnadigt. Es ist unklar, ob sich der Rechtsstaat davon erholt. Trump macht keinen Hehl daraus, dass er auf Vergeltung aus ist. «Ich wurde gejagt, von sehr schlechten Menschen, aber jetzt bin ich der Jäger», sagte er im Mai. Trump, der erste US-Präsident der angeklagt und verurteilt wurde, sieht sich selbst als Opfer einer instrumentalisierten Justiz. Nun richtet er das mächtige Justizministerium seinerseits gegen seine Gegner. Er hat die traditionelle Unabhängigkeit der Bundesstaatsanwaltschaft aufgehoben und fordert die Strafverfolgung jener, die er zu seinen Feinden zählt. Verbündete, die verurteilt wurden, begnadigt er – auch jene, die am 6. Januar 2021 das Kapitol in Washington stürmten. «Es ist niederschmetternd, den Niedergang des Rechtsstaates mitansehen zu müssen», sagt Andrew Weissmann, der jahrelang ein führender Bundesstaatsanwalt war. Trump schafft eine Blaupause dafür, wie Präsidenten Strafverfolgungen für ihre Zwecke einsetzen können. Die Schutzmechanismen, welche Staatsanwälte von politischer Einflussnahme abschirmen sollten, haben sich als zu schwach erwiesen. «Wenn rechtsstaatliche Regeln einmal verletzt wurden, ist es schwierig, den Geist wieder in die Flasche zu bringen», sagt John Jones, ein ehemaliger Bundesrichter.