Die USA, Kanada und Mexiko sind die Gastländer der Fussball-WM. US-Präsident Trumps Bemerkung, Kanada sollte der 51. Bundesstaat der USA werden, sorgt im WM-Austragungsort Toronto für Unmut, wie Barbara Colpi festgestellt hat.
Politik
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Die Welt ist unübersichtlich geworden – «International» hilft, sie zu verstehen. Mit den SRF-Auslandkorrespondentinnen und -korrespondenten reisen wir dorthin, wo Geschichten entstehen: Krisengebiete, Wirtschaftsmächte, vergessene Regionen. Nicht Schlagzeilen, sondern Zusammenhänge: Reportagen und Gespräche zu Politik und Gesellschaft aus allen Weltregionen.
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Folge vom 30.05.2026TALK: Fussball-WM Nordamerika – Kanada nur Juniorpartner der USA?
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Folge vom 27.05.2026USA – Fussball-WM im Zeichen von Trumps EinwanderungspolitikDie USA, Kanada und Mexiko organisieren zusammen die Fussball-WM. Politisch bestimmt aber hauptsächlich einer die Spielregeln: US-Präsident Trump. Die Reportage aus den USA und Kanada. Eine Fussball-Nation sind die USA eigentlich nicht. Die Mainstream-Sportarten sind American Football, Baseball, Basketball und Eishockey. Fussball ist in erster Linie der Sport der Migrantenfamilien aus aller Welt. Diese haben den Fussball in die USA gebracht und sie fiebern der WM im Sommer am meisten entgegen. Zum Beispiel die Jugendlichen des Global FC in Kansas City, Missouri, in der «Fussballhauptstadt der USA». Unter die Vorfreude mischt sich auch Angst: das US-Militär und die gefürchtete Einwanderungsbehörde des US-Präsidenten Trump werden in den WM-Austragungsstätten Präsenz markieren und, so fürchten Nicht-Weisse, Eingewanderte, ob legal oder illegal im Land, festnehmen und sogar ausschaffen. Zwar will Trump die USA als Fussball-Gastland präsentieren, aber willkommen sind nicht alle: Fussballfans aus Haiti oder dem Iran, zum Beispiel. Auch im Gastland Kanada bestimmen die USA die Einwanderungs- und Sicherheitsbestimmungen, und die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern sind angespannt wie nie zuvor: wegen Trumps Zollpolitik, und weil der US-Präsident gedroht hat, Kanada zum 51. Bundestaat der USA zu machen. Zwischen Vorfreude, Anspannung und Angst: eine Reportage aus den Communities, welche den Fussball in Nordamerika prägen.
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Folge vom 23.05.2026TALK: Sprache und Fake News: Ein unlösbares Problem in Lettland?Sprache ist in Lettland definitiv keine Nebensache. Es herrscht erbitterter Streit um Sprache – russisch oder lettisch – und Fake News. Gleichzeitig misstraut fast die Hälfte der Bevölkerung jedem Medium. Peter Voegeli hat versucht, fast unlösbar grosse Probleme in einem kleinen Land zu entwirren.
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Folge vom 20.05.2026Krieg der Sprachen: Information und Desinformation in LettlandAuf 107,7 FM in Riga ist nur noch Rauschen zu hören. Das russischsprachige Programm des öffentlich-rechtlichen Radios von Lettland wurde abgeschaltet. Obwohl ein Drittel der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden russisch spricht. Russische Propaganda versucht die Lücke zu füllen. Die russische Sprache wird in Lettland zunehmend verdrängt. Seit anfangs Jahr gibt es keinen russischsprachigen Unterricht mehr in Lettlands Schulen. Und auf russischsprachige Bücher und Zeitschriften wird neu eine viermal höhere Mehrwertsteuer erhoben. Wer einen russischen Pass besitzt, muss seit Moskaus Angriff auf die Ukraine 2022 Grundkenntnisse in Lettisch nachweisen, eine Sicherheitsüberprüfung bestehen oder das Land verlassen. Lettland war in seiner Geschichte insgesamt nicht einmal 60 Jahre unabhängig, aber Lettisch existiert als eigene Sprache seit über tausend Jahren. Weltweit sprechen vielleicht 1,5 Millionen lettisch, in den Nachbarländern Russland und Belarus sind es 150 Millionen Russischsprachige. Anders als in der Schweiz definiert sich Lettland über die Sprache. Denn für Putin ist überall Russland, wo russisch gesprochen wird. Aber wie gewinnt das Land aber die Köpfe und Herzen der russischsprachigen Bevölkerung? Wie gewinnt der öffentlich-rechtliche Rundfunk LSM den Kampf gegen die russischen Fake News? In Lettland ist Sprache keine Nebensache. Im Gegenteil.