Es war die Antwort der Amerikaner auf den 11. September und es wurde ein Fiasko, das fast 20 Jahre andauerte: Der Krieg in Afghanistan kostete mehr als 2000 US-Soldaten das Leben, 59 Bundeswehrsoldaten starben. Wie viele Zivilisten genau Opfer wurden, hat niemand gezählt. Dafür kennt man die Kosten dieses Krieges: Etwa eine Billion US-Dollar. Jetzt übernehmen wieder die Taliban. Was das alles für das Land, die Frauen, die Demokratie bedeutet, kann man ahnen. Der ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer war oft in Afghanistan, für seine Reportage "Unter Taliban" bekam er den Theodor-Wolff-Preis.
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Täglich begrüßen unsere Leute-Moderatoren in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bekannte und interessante Gäste in ihrem Studio: Show- und Sportstars, Politiker, Nobelpreisträger, Wissenschaftler oder einfach Menschen mit einer interessanten Biografie.
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Folge vom 23.07.2021Wolfgang Bauer | Journalist
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Folge vom 22.07.2021Prof. Jörg Dötsch | KinderarztLeitet eine Kinderklinik und bewertet die Risiken einer Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche. Sollten Kinder- und Jugendliche gegen Corona geimpft werden? Diese Thema wird seit Wochen heiß diskutiert. Die STIKO (Ständige Impfkommission) hatte keine generelle Corona-Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige ausgesprochen, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprach sich allerdings dafür aus, diese Altersgruppe mit in die Impfkampagne einzubinden. Prof. Jörg Dötsch leitet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln und ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Kinder und Jugendliche impfen? Wie bewertet er die Impfrisiken für Kinder und Jugendliche? Auch im Hinblick auf die Delta- oder andere Varianten? Dötsch erklärt, was Eltern, Kindern und Jugendlichen bei der Entscheidung für oder gegen eine Impfung helfen könnte und ordnet die Fakten in der Impf-Diskussion ein.
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Folge vom 21.07.2021Ulrich Schneider | Hauptgeschäftsführer des Paritätischen WohlfahrtsverbandesDie Corona-Pandemie hat die Ungleichheit in der Gesellschaft verschärft und Hilfszahlungen kamen oft zu spät. Von Armut bedroht sind häufig Rentner:innen, jeder fünfte Ältere ist hier bedroht. Ulrich Schneider vertritt seit mehr als 20 Jahren den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband. Er ist in einer Arbeiterfamilie im Ruhrgebiet groß geworden, studierte Erziehungswissenschaften und leitete ein Projekt zur Gemeinwesenarbeit. Wie lässt sich eine gesetzliche Rente armutsfest machen? Moderation: Nicole Köster
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Folge vom 20.07.2021Christine Hannemann | WohnsoziologinChristine Hannemann hält den einzigen Lehrstuhl für Wohnsoziologie in Deutschland und erforscht an der Universität Stuttgart, wie sich gesellschaftliche Veränderungen im Wohnen zeigen. Sie fordert, den Flächenverbrauch beim Wohnen zu überdenken. Eine neue Baupolitik, die am Gemeinwohlgedanken ausgerichtet ist, hält sie für zukunftsweisend. Und sie plädiert dafür, sich mit spätestens Mitte sechzig entschieden zu haben, wie man im Alter am besten wohnt. Die Wohnforscherin selbst plant, gemeinsam mit ihrem Partner in einer am Gemeinwohl orientierten, ökologisch nachhaltig errichteten Genossenschaft zu leben. Wohnforscherin Prof. Christine Hannemann beschreibt in SWR1 Leute, wie sich das Wohnen der Zukunft gestalten lässt. Moderation: Nicole Köster