Im Medienmagazin geht es um den Fall Michael Martens. Gegen den Balkankorrespondenten der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hat Russland einen Haftbefehl erlassen. Anlass ist eine umstrittene Frage des Journalisten an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Katharina Weiß von Reporter ohne Grenzen ordnet ein, wie Russland versucht, Journalistinnen und Journalisten auch außerhalb der eigenen Grenzen unter Druck zu setzen.
Außerdem: Was passiert mit dem MDR, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl tatsächlich den MDR-Staatsvertrag kündigt? Die Partei liegt in aktuellen Umfragen bei mehr als 40 Prozent und hat angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs die Staatsverträge von MDR, ZDF und Deutschlandradio kündigen zu wollen. Medienreporter Michael Meyer erklärt, ob das tatsächlich möglich ist – und welche Folgen ein Ausstieg Sachsen-Anhalts für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hätte.
Und wir schauen in die USA: Dort hat der Kongress die Bundesmittel für den öffentlichen Rundfunk gestrichen. Vor allem kleinere Stationen bringt das in finanzielle Schwierigkeiten. Unser Kollege Marc Feuser berichtet aus Chicago, wie Sender darauf reagieren – und welche neuen Wege sie bei der Finanzierung suchen.
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Wer bestimmt, was wir sehen, glauben, teilen? Das Medienmagazin schaut dahin, wo Öffentlichkeit gemacht wird: Plattformen, Redaktionen, KI und Algorithmen – und auf die Lage von Presse- und Meinungsfreiheit weltweit. Was läuft gerade schief – und was läuft richtig gut – in der Medienwelt? Im Medienmagazin sortiert Teresa Sickert die wichtigsten Mediennews der Woche, checkt mit dem Faktenfinder der Tagesschau die größten Fake-News und zeigt, welche Podcasts sich wirklich lohnen. Jeden Samstag um 18 Uhr auf radioeins – und als Podcast.
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52 Folgen
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Folge vom 29.08.2026Journalisten im Visier, Rundfunk unter Druck
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Folge vom 04.07.2026Der Fall Dieter Nuhr, Deutschlandfunk-Reform, COSMO-UmbauSatire, Meinungsfreiheit und der Fall Dieter Nuhr Wo endet Satirefreiheit, wo beginnt die Verantwortung öffentlich-rechtlicher Sender? Nach der Debatte um Dieter Nuhrs Aussagen zu Femiziden sprechen wir mit Medienredakteur Michael Meyer über Kunstfreiheit, Programmbeschwerden und die Rolle des rbb als produzierender Sender. Deutschlandfunk reformiert sein Programm Der Deutschlandfunk plant den größten Umbau seines Programms seit Jahren: Fachsendungen entfallen, neue monothematische Vertiefungen und mehr Publikumsdialog sollen das Angebot zukunftsfähig machen. Kritiker befürchten den Verlust journalistischer Tiefe. Darüber spricht Teresa Sickert mit Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue. Rechtsgutachten gegen den Umbau von COSMO Der geplante Umbau des WDR-Senders COSMO sorgt weiter für Protest. Ein Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die Pläne gegen das WDR-Gesetz verstoßen könnten. Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher*innen hat mit ihrem Verein da Gutachten in Auftrag gegeben und spricht darüber, was sie damit erreichen will.
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Folge vom 27.06.2026Mehr als nur Fußball: Die Medien und die WMAuch das Medienmagazin kommt in dieser Woche nicht an der Fußball-Weltmeisterschaft vorbei. Teresa Sickert interessieren dabei weniger die Spielergebnisse, als die Berichterstattung selbst. Mit Fußballreporter Holger Dahl sprichst sie über die Verantwortung des Sportjournalismus angesichts der politischen Diskussionen zur aktuellen WM: Einreiseverbote, eine hohe Klimabilanz, der Krieg mit Iran. Außerdem geht es mit dem ARD Faktenfinder Pascal Siggelkow um die Fakenews rund um die WM. Mit der Digitalchefin der Tagesschau Juliane spricht Teresa Sickert über die Einstellung des Wissen Ressorts bei der Tagesschau und welchen Stellenwert Wissensthemen in der ARD haben sollten. Die MedienNews der Woche widmen sich dem Thema Social Media Verbot.
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Folge vom 20.06.2026KI im JournalismusEin Schwerpunkt in diesem Medienmagazin ist das Thema Künstliche Intelligenz und Journalismus – nicht erst in dieser Ausgabe. Doch wenn Journalisten Texte, wie zum Beispiel Meinungsartikel, von KI verfassen lassen, dann blickt Teresa Sickert nochmal genauer hin.