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Peinlich – gibt’s nicht! Schnelle Helfer Folgen
Gibt es heute überhaupt noch Tabus? Wie vermeide ich peinliche Momente beim ersten Date? Und wie oft muss ich meine Unterhose eigentlich wechseln? Gerade Themen wie Sex, Dating und andere peinliche Dinge recherchiert man heutzutage lieber selber im Internet. Doch wenn es um den eigenen Körper und die eigene Gesundheit geht, ist die Scham offen zu reden, immer noch groß. Deswegen kümmert sich Wissenschafts-Redakteurin Clara Ott in “Peinlich, gibt’s nicht – schnelle Helfer” um eure Fragen – ganz ohne Scham und Tabus. Clara fragt Ärzten, Psychologen und anderen Experten, was ihr lieber nicht aussprechen möchtet. Sie haben Antworten auf die Fragen, die viele nicht zu fragen wagen. Denn Schweigen ist oft schlimmer als Scham. In der Rubrik „Einfach mal die Hose runterlassen“ fragt sie außerdem die Gäste nach peinlichen Erlebnissen – und wie sie ihr Schamgefühl überwunden haben. “Peinlich, gibt’s nicht – schnelle Helfer” jeden Montag mit einer neuen Folge überall dort, wo es Podcast gibt. Clara Ott erreicht ihr per Mail an: peinlich@welt.de
Folgen von Peinlich – gibt’s nicht! Schnelle Helfer
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Folge vom 04.11.2021„Einige Kinder gehen vor Scham monatelang nicht in die Schule“Rote, schuppige Flecken im Gesicht, auf den Händen und im Intimbereich: Schuppenflechte ist den meisten Betroffenen peinlich. Viele fühlen sich ausgegrenzt, weil die Krankheit als ansteckend wahrgenommen wird. Stimmt aber gar nicht. Ein Dermatologe klärt auf. Der Schamfaktor dieser Krankheit ist hoch: Schon die wissenschaftliche Bezeichnung Psoriasis leitet sich vom altgriechischen Wort „psora“ für „kratzen“ oder „Krätze“ ab“. Bis heute denken viele Menschen beim Anblick von Schuppenflechte, es handle sich um eine ansteckende Erkrankung. Dabei ist Psoriasis eine nichtübertragbare chronische Autoimmunerkrankung unter der drei Prozent der europäischen Bevölkerung leiden – Kinder und Erwachsene. Die Symptome sind neben des unansehnlichen Hausausschlags vor allem ein schmerzhafter Juckreiz, der die Lebensqualität der Betroffene stark einschränkt. Georgios Kokolakis leitet den Schwerpunkt Acne Inversa und Psoriasis der dermatologischen Klinik an der Charité Berlin. Im Podcast erklärt er, welche Therapiemöglichkeiten es gibt, warum es betroffene Kinder heute besser haben als ihre Eltern und warum ein Vertrauensverhältnis zum Hautarzt unabdingbar für die Therapie ist.
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Folge vom 21.10.2021„Manche Frauen liegen vor Schmerzen auf dem Boden“Vor der Diagnose Endometriose hören Frauen häufig: Das sind doch nur Regelschmerzen. Sie sollen sich nicht so anstellen. Ein paar Schmerzen, das sei ganz normal. Dabei leiden die Betroffenen oft seit vielen Jahren an Schmerzen, die ihren Alltag, ihr Berufs- und auch ihr Liebesleben regelmäßig unmöglich machen. Denn die Krankheit, bei der sich Gebärmutterschleimhaut im ganzen Bauchraum ausbreitet und mit dem Zyklus der Frau monatlich blutet, wird in vielen Fällen erst spät diagnostiziert. Sylvia Mechsner ist Leiterin des Endometriosezentrums an der Berliner Charité. Im Podcast erklärt sie, welche Therapiemöglichkeiten es gibt, was Partner tun können und warum unser Gesundheitssystem dafür sorgt, dass Frauen häufig länger leiden müssen als nötig. Redaktion: Felix Zwinzscher Produktion: Anton Ivankiv
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Folge vom 07.10.2021„Mein Rekord waren sechs Nasenbeinfrakturen an einem Tag“Ein Unfall, eine Schlägerei oder häusliche Gewalt: Die Folge sind häufig Verletzungen im Gesicht. Da sie sich kaum verbergen lassen, schämen sich viele Betroffene. Warum es besser ist, direkt zum Arzt zu gehen als zu warten und wie Chirurgen Narben verhindern, darüber spricht Clara Ott mit dem Kopf- und Halschirurg Parwis Mir-Salim. Wir freuen uns über Themenvorschläge und Feedback an clara.ott@welt.de. Redaktion: Ann-Kathrin Jeske Produktion: Lilian Höhne
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Folge vom 23.09.2021“Mama, du bist peinlich!” - erste Hilfe in der PubertätDie Pubertät ist eine Zeit voller Peinlichkeiten – gefühlten und erlebten. Mit der Pubertät beginnt für Eltern und Kinder einer der schwierigsten Lebensabschnitte. Doch mit dem richtigen Einfühlungsvermögen kann diese Zeit zur Win-Win-Situation für alle werden. Clara Ott spricht darüber mit dem Psychologen Sascha Bos. Im 21. Jahrhundert scheint es noch komplexer, durch die Pubertät zu navigieren, denn je zuvor. Besonders für die Eltern: Wie erkläre ich meinem Kind, dass Pornografie und Sexualität nicht das Gleiche sind? Was, wenn mein Kind sich in seiner Geschlechterrolle nicht mehr wohlfühlt? Und wie detailliert soll ich bei der Aufklärung von meinem eigenen Sexualleben berichten? Sascha Bos ist Kinder- und Jugendtherapeut in der Trauma-Ambulanz der Berliner Charité. Im Podcast spricht er über Herausforderungen, vor denen Pubertierende heute stehen und was Eltern tun können, um sie dabei zu unterstützen. Wir freuen uns über Feedback an clara.ott@welt.de Produktion: Anton Ivankiv Redaktion: Felix Zwintzscher und Sonja Gillert