Es ist wie eine Szene aus einem Film: Zwei Mädchen aus Malchow steigen in den 80er Jahren in den Zug nach Plauen im Vogtland, um da ihr Studium zu beginnen. Bepackt bis oben hin, Koffer, Taschen und: ein selbstgebautes Tandem. Und als wäre das noch nicht genug, sehen die beiden auch noch exakt gleich aus, sind gleich gekleidet, gleiche Frisur, denn: sie sind Zwillinge. Das ist aber keine Geschichte, die sich jemand ausgedacht hat, das ist eine Szene aus dem Leben von Wiebke und Agnes Bruhn aus Malchow. Die beiden haben im Teppichwerk in Malchow gelernt und dann in Plauen Textildesign studiert. Wie es die Teppiche von Wiebke und Agnes Bruhn zu DDR-Zeiten durch die Mauer bis nach Hannover geschafft haben, warum ein Museum ihnen zu den schönsten Jahren ihres Berufslebens verholfen hat und was die beiden heute machen, das haben sie Reporter Thomas Lenz für unsere Klönkist erzählt.
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Menschen ganz nah: Gute Gespräche, hintergründig und ausführlich in "De Klönkist". Dazu einmal im Monat "De Plappermoehl": Geschichten, Lieder, Witze und Anekdoten up Platt, wenn die Plappermöller zum Klönsnack am Moehlendisch einladen.
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Folge vom 16.05.2026De Klönkist mit Zwillingsgeschichten aus Malchow
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Folge vom 09.05.2026De Klönkist aus Loitz mit einer munteren Runde zum MuttertagIm Kulturkonsum in Loitz trifft Heike Mayer eine lustige Runde an. Frauen aus Loitz erwarten unsere Klönkist-Reporterin dort, Frauen, die Kinder haben und von der einen oder anderen Katastrophe zu berichten wissen. Aber auch von vielen Glücksmomenten mit Söhnen, Töchtern und mittlerweile auch mit den Enkeln. Und natürlich erinnern sich die Gastgeber auch daran, was sie von ihren Müttern gelernt haben. Was macht das Mutter-Sein aus, sind Enkel wirklich die Belohnung für den Stress, den Eltern haben und wie ist es, wenn Kinder aus dem Haus gehen - Antworten auf diese und viele andere Fragen hören Sie in dieser Klönkist.
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Folge vom 02.05.2026De Klönkist mit Oliver Dischereit vom Plattdeutschen Verein zu RehnaEin Leben, so selbst bestimmt wie möglich sollen auch Menschen mit Behinderung führen und genau das sollte selbstverständlich sein: Dass es für jeden und jede Möglichkeiten gibt, zu arbeiten, zu wohnen und die Freizeit zu gestalten, je nach eigenem Wunsch. Dafür arbeitet Oliver Dischereit bei der Diakonie in Gadebusch. Ein Thema in dieser Klönkist. Ein anderes: Der Plattdeutsche Verein zu Rehna, in dem sich Oliver Dischereit schon in Kindertagen engagiert hat, mit Tracht und Tanz, mit Plattdeutsch. Thomas Lenz zu Besuch im Deutschen Haus in Rehna, einem der ältesten Gebäude der 3.500-Einwohner-Stadt in Nordwestmecklenburg.
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Folge vom 25.04.2026De Plappermoehl ut DütschowIm 260-Einwohner-Dorf Dütschow bei Parchim gibt es nicht nur einen Bahnhof, an dem auch wirklich noch Züge halten, dort gibt es auch ein klitzekleines Kulturhaus. Das sieht so aus, wie die großen, in Mestlin zum Beispiel, nur eben in klein... Fast jeder aus den Dörfern rundum hat Erinnerungen an das Haus: Hochzeiten, Jugendweihen, Dorftanz, Theater, Konzerte... es gab und gibt viele Gründe, das Kulturhaus zu besuchen. Seit fast 25 Jahren kümmert sich ein Verein um das Haus und sorgt dafür, dass dort immer noch Leute feiern und Kultur erleben können.Zu Gast in dieser Plappermoehl: Gisela Strenzke, eine Frau die ihr Leben der Kultur gewidmet hat, mit Tanz – mehrere Karnevalsgruppen hat sie geleitet – mit mehr als 30 Jahren Chor-Gesang und mehr als 15 Jahren Theaterspiel. Siegmund Paul, selbstständiger Bauer, kann berichten vom Umbruch zu Wendezeiten, als er seinen Hof wieder in eigene Hände genommen hat und von seiner heutigen Liebe: den Oldtimern, Framo, Fendt und Pferdebinder wohnen auf seinem Hof und werden aufgearbeitet und gepflegt. Gerd Göldnitz war Chef einer großen Agrargesellschaft in der Lewitz und Vize-Präsident des Bauernverbandes. Heute sind Bienen seine ganze Freude. 500kg Honig bringen ihm die Völker ins Haus und Gerd Göldnitz achtet darauf, viele verschiedene Geschmäcker so sortenrein wie möglich in die Gläser zu füllen.Die Plappermoehl von NDR1 Radio MV in Dütschow zu Gast - Dütschow auf Platt heißt übrigens "Düschow" - und uns Plappermoellers Susanne Bliemel und Thomas Naedler haben natürlich wieder eine Hausaufgabe und Witze aus dem Mallbüdel mitgebracht - viel Spaß und viel Erfolg beim Raten!