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#Stimmlagen - Das Infomagazin der Freien Radios

#Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Kritisch und informativ spüren die Freien Radios in Österreich die Stimmlagen auf, die andernorts nicht zu hören sind. Produziert wird das Infomagazin #Stimmlagen von folgenden Redaktionen und Radiostationen: VON UNTEN bei Radio Helsinki (Graz) ANDI bei Radio Orange (Wien) FROzine bei Radio FRO (Linz) unerhört! bei der Radiofabrik (Salzburg)  

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Folgen von #Stimmlagen - Das Infomagazin der Freien Radios

98 Folgen
  • Folge vom 08.05.2024
    25. Todestag von Marcus Omofuma
    Themen: Kärntner Slowen*innenverbände wenden sich an die EU | Kritik an der GEAS-Reform | 25. Todestag von Marcus Omofuma   #STIMMLAGEN 9.5.2024 #Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Diese Sendung gestaltete die Redaktion von ANDI, dem alternativen Nachrichtendienst von Orange 94.0 in Wien. Koordination: Margit Wolfsberger   Kärntner Slowen*innenverbände wenden sich an die EU Die Rechte der Slowenischen Minderheit werden von der Republik nicht ausreichend geschützt – das befanden die vier größten Organisationen der Volksgruppe und wandten sich mit einer Petition an das EU Parlament. Am 8. April wurde diese Petition vor dem Parlament diskutiert, Roman Roblek und Rudi Vouk stellten das Anliegen vor. Sie ernteten breite Zustimmung von den Abgeordneten über Staats- und Parteigrenzen hinweg. Beitragsgestaltung: Stefan Resch   Kritik an der GEAS-Reform Am Mittwoch, den 10. April hat das EU-Parlament nach 8 Jahren der Verhandlung der Reform des GEAS, also des gemeinsamen Europäischen Asylsystems zugestimmt. Dieses gibt EU-weit geltende Mindeststandards für die Behandlung aller Asylsuchender vor. Während sich in Brüssel durchaus über diese Einigung gefreut wird, gibt es von vielen Seiten großen Protest gegen die Entscheidung. In vielen großen Städten fanden Demonstrationen statt, so auch in Wien. Über einige der Kritikpunkte fand das Gespräch mit Hannah statt, die in internationalen Vernetzungen gegen die Verschärfung des europäischen Asylsystems aktiv ist. Dieser Beitrag wurde gestaltet von Hannah Krause   Zum 25. Todestag von Marcus Omofuma Vor 25 Jahren, am 1. Mai 1999 wurde Marcus Omofuma bei seiner Abschiebung getötet. Die drei Polizisten, die ihn mit Klebeband eingeschnürt und ihm Mund und teilweise die Nase verklebt haben, wurden nur wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Omofumas Tod löste Proteste gegen den Rassismus und die Gewalt aus, denen Schwarze Menschen in Österreich ausgesetzt sind. Zu seinem 25. Todestag erinnerten rund 250 Personen am Platz der Menschenrechte an Marcus Omofuma und protestierten gegen Polizeigewalt, Abschiebungen und Rassismus in Österreich. Beitragsgestaltung: Stefan Resch
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  • Folge vom 28.04.2024
    #Stimmlagen: Queere Geschichte Salzburg I Unterwegs mit dem Virgilbus
    § 129 1 B Strafgesetzbuch 120 Jahre Verfolgung in zwei Teilen Stolperstein der an Gunther Erlbeck erinnert Im ersten Beitrag widmet sich Veronika Aschenbrenner-Zezula dem Paragraf 129 1 B des österreichischen Strafgesetzbuches. Durch diesen wurde queere Menschen fast 120 Jahre lang durchgehend verfolgt – von 1852 bis 1971. Im ersten Teil des Beitrags steht die Verfolgung im Nationalsozialismus im Vordergrund: Weshalb gibt es in Salzburg kaum Akten – im Gegensatz etwa zu Wien? Walter Klappacher (Mitbegründer HOSI Salzburg) & heutige Geschäftsführerin Conny Felice (© Veronika Aschenbrenner-Zezula) Wer wurde überhaupt verfolgt? Und weshalb betraf es mehr Männer als Frauen? Im zweiten Teil beantwortet der Rechtsphilosoph Stephan Kirste die Frage: Wie gehen wir in einer Demokratie mit einem Recht um, das Unrecht ist? Außerdem gibt Walter Klappacher Einblicke zur holprigen Vereinsgründung der Homosexuellen Initiative (HOSI) in Salzburg – von Widersachern und einer typisch österreichischen Lösung. Und Wiener Historiker Andreas Brunner erzählt mehr über die historische Entwicklung des Paragrafen 129 1 b Strafgesetzbuch ab 1945 bis zu seiner teilweisen und schließlich gänzlichen Abschaffung seiner Nachfolgeparagrafen. Die dazugehörigen Radiofeatures „Almbesuche & Slutwalks“ und „Schlagstöcke & Ochsenziemer“  gibt es als Podcast auf cba.media zoom in. freak out.   Der Virgilbus im Einsatz: medizinische Versorgung am Rande der Gesellschaft Leider ist eine öffentliche Gesundheitsversorgen, die alle Menschen erreicht noch nicht Realität (© Pixabay) Ob bei Husten, grippalen Infekten, oder Schmerzen. Für die meisten Menschen sind Hausarzt oder Hausärztin die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen. Und oft selbstverständlich. Menschen jedoch, die keinen oder nur erschwerten Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem haben, werden im Krankheitsfall vor große Herausforderungen gestellt. In Salzburg können sie sich an den Virgilbus wenden, eine mobile Ambulanz, die medizinische Grundversorgung niederschwellig anbietet. Fiona Költringer hat einen Einsatz des Virgilbusses für die Radiofabrik begleitet.     Redakteur:innen: Veronika Aschenbrenner-Zezula, Fiona Költringer, David Mehlhart (Technik & Moderation) Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at
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