Bei den Frauen-Film-Tagen von Terre des Femmes in Tübingen werden ab Mittwoch fünf Tage lang zehn preisgekrönte Spiel- und Dokumentarfilme aus elf Ländern gezeigt. Eröffnet wird das Festival mit „Girls Don’t Cry“ von Sigrid Klausmann und ihrer Co-Regisseurin Lina Lužyté. Der Film porträtiert sechs Mädchen aus unterschiedlichen Teilen der Welt und zeigt eindrucksvoll, wie sie mit extremen Lebenssituationen umgehen.
Kultur & Gesellschaft
SWR2 Kultur Aktuell Folgen
Welche Bücher sind neu, was läuft im Kino, wie sieht die Festivalsaison aus und worüber diskutieren Kulturwelt und Kulturpolitik? Im Podcast SWR Kultur Aktuell widmen wir uns täglich den Nachrichten, mit Hintergründen, Gesprächen, Kritiken und Tipps. Damit Sie nichts Wichtiges mehr verpassen! Zur Sendung in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-kultur-aktuell/12779998/
Folgen von SWR2 Kultur Aktuell
104 Folgen
-
Folge vom 25.02.2026„Girls Don’t Cry“ eröffnet Frauen-Filmtage in Tübingen
-
Folge vom 25.02.2026Nominierungen für Preis der Leipziger Buchmesse: Starke und vielfältige AuswahlDie Jury des Preises der Leipziger Buchmesse hat ihre Nominierungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung bekannt gegeben „eine bemerkenswert ausgewogene Mischung“, wie SWR-Literaturredakteur Christoph Schröder. In der Belletristik stehen unter anderem Norbert Gstrein mit seinem viel beachteten Roman „Im ersten Licht“, Helene Bukowski, Katharina Poladjan, Anja Kampmann sowie die Debütantin Elli Unruh auf der Liste. Besonders positiv fällt laut Schröder auf, dass die Jury literarische Versäumnisse anderer Preise korrigiert und zugleich mit unabhängigen Verlagen wie dem Transit Verlag die Vielfalt des Marktes würdigt. Auch im Sachbuchbereich überzeuge die Auswahl, etwa mit der Comic-Künstlerin Ulli Lust und dem Literaturwissenschaftler Manfred Pfister, die thematisch und formal unterschiedliche Akzente setzen. Insgesamt präsentiere sich der Leipziger Buchpreis in diesem Jahr als klug kuratierte und überraschend stimmige Bestandsaufnahme der aktuellen Literaturlandschaft.
-
Folge vom 25.02.2026„Trotzdem zu Hause“ – Tupoka Ogette über Zugehörigkeit und WiderstandRassismus verschwindet nicht von allein, sagt Tupoka Ogette. Aber wir können lernen, ihn wahrzunehmen und kritisch zu hinterfragen. In SWR Kultur am Morgen spricht die Autorin über ihr neues Memoir „Trotzdem zu Hause“. „Zuhause war für mich nie selbstverständlich. Es musste gesucht und erkämpft werden“, sagt sie. Das Trotzdem im Titel stehe für Widerstand und für die Erfahrung, Zugehörigkeit immer wieder neu definieren zu müssen.
-
Folge vom 25.02.2026Ein Täter als Leerstelle: Judith Hermanns neues Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“In „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ begibt sich Judith Hermann auf die Spuren ihres Großvaters, der als Angehöriger der SS an Verbrechen in Polen beteiligt war. Rezension von Christoph Schröder