Manchmal reicht eine einzige Entscheidung, um einen Ort für Jahrhunderte zu prägen. Mittenwald in Bayern ist so ein Fall: Seit dem späten 17. Jahrhundert steht der Ort für Geigenbau. Aus Norditalien brachte ein Handwerker das Wissen mit nach Hause – und legte damit den Grundstein für eine Tradition, die bis heute Musikerinnen und Musiker weltweit versorgt. Lukas Fleischmann war vor Ort.
Klassische MusikKultur & Gesellschaft
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Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/
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Folge vom 05.01.2026Zentrum des deutschen Geigenbaus: Werkstattbesuch in Mittenwald
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Folge vom 05.01.2026Zerrissener Hyperkreativer an den Tasten: Eine große Friedrich-Gulda-BoxDer Pianist Friedrich Gulda war zeitlebens ein Zerrissener und Getriebener, ein Hyperkreativer ohnehin. Der legendäre Pianist und Komponist diente nur sich selbst und seinen bevorzugten Komponisten. Werktreue war für ihn, der auch das Schrille und Schräge liebte, dabei nicht immer wichtig. Auf 84 CDs und einer DVD sind jetzt zum ersten Mal Guldas gesammelte Aufnahmen in einer Box erschienen, die zu spannenden Vergleichen und unerhörten Entdeckungen einlädt. SWR-Kritiker Manuel Brug ist begeistert.
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Folge vom 02.01.2026Intermezzo – Das Zwischenspiel in der MusikDie Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist eine Zeit des Übergangs. Übergänge gibt es auch in der Musik: Das Intermezzo ist eine musikalische Form und später auch Gattung. Jan Ritterstaedt hat sich die Geschichte des Intermezzos näher angeschaut – und beleuchtet in dieser letzten Folge, wie sich das Intermezzo ab dem 20. Jahrhundert so langsam wieder an seine eigentlichen Wurzeln erinnert.
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Folge vom 02.01.2026Irmlind Capelle: „Albert Lortzing – eine Annäherung in 77 biografischen Stationen“Die Musikwissenschaftlerin Irmlind Capelle ist eine profunde Kennerin des Komponisten Albert Lortzing. Von ihr liegt bereits ein chronologisch-thematisches Verzeichnis seiner Werke, eine historisch-kritische Ausgabe seiner Briefe und zahlreiche weitere Veröffentlichungen vor. Jetzt liegt in einer schönen Ausgabe ihr neustes Werk vor: „Albert Lortzing – eine Annäherung in 77 biografischen Stationen“. Georg Waßmuth hat das Buch mit Vergnügen und Erhellung gelesen.