Die Klimadebatte ist allgegenwärtig – und doch scheint sie festzustecken zwischen moralischen Vorwürfen, Abwehrreaktionen und Resignation. Viele Sätze, die wir täglich hören, klingen für viele erst einmal plausibel: "Allein kann ich eh nichts bewirken", "Man wird sich wohl noch etwas gönnen dürfen" oder "Die Katastrophe lässt sich eh nicht mehr aufhalten." In ihrem gemeinsamen Buch "Besser um die Zukunft streiten" zeigen fünf Philosophinnen und Philosophen, dass es möglich ist, über Klima und Verantwortung streitbar, differenziert und klug zu diskutieren – ohne Lautstärke, aber mit Argumenten. Darüber sprechen wir heute mit einem der Autoren, Stefan Riedener, Professor für Philosophie an der Universität Bergen.
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Folge vom 27.01.2026radio3 Klimagespräch: Besser um die Zukunft streiten
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Folge vom 20.01.2026Jörg Blech & Matthias Rillig: "Mutter Erde"Jeden Tag laufen oder fahren wir über ihn, ohne darüber nachzudenken: Boden. Sei es in zubetonierten Städten, auf Feldwegen oder im Wald. Böden sollten allerdings nicht mit Füßen getreten werden: Sie sind der artenreichste Lebensraum der Erde und speichern riesige Mengen an CO2. Shelly Kupferberg spricht im radio3 Klimagespräch mit dem Bodenökologen Matthias Rillig von der Freien Universität Berlin über die Bedeutung der Böden für unser Klima, den Boden des Jahres 2026 und sein neues Buch "Mutter Erde".
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Folge vom 13.01.2026radio3 Klimagespräch: Was bringt das UN-Hochseeschutz-abkommen?Was lange währt, könnte endlich gut werden - am Samstag, 17.01., wird das erste globale Hochseeschutzabkommen in Kraft treten. Bisher sind nur 1 % der Hohen See Schutzgebiete. Seit über zwei Jahrzehnten laufen schon die Verhandlungen dazu, das zu ändern. Jetzt haben genügend Staaten das Abkommen ratifziert und es kann umgesetzt werden. Susanne Papawassiliu spricht im radio3 Klimagespräch mit der Meeresbiologin Franziska Saalmann von Greenpeace Deutschland über die Chancen und Hürden des UN-Hochseeschutzabkommens.
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Folge vom 06.01.2026Die "Polarstern" auf Expedition in der AntarktisEs ist zurzeit eines der spannendsten Forschungsprojekte unter deutsche Federführung: Die "Polarstern" ist wieder im Einsatz. Das Forschungsschiff ist zugleich ein Eisbrecher und ist seit Mitte Dezember auf dem Weg ans andere Ende der Welt - in die Antarktis. Die Leitung des Projekts mit 45 Forschenden aus acht Ländern hat die Rostocker Polarforscherin Heike Link inne. Frank Schmid spricht im radio3 Klimagespräch mit Heike Link über das Ziel der Expedition, zugeschaltet von Bord der "Polarstern".