Das Landesamt für Verfassungsschutz in Berlin stuft das Medium KenFM als Verdachtsfall ein. Ob es darunter leiden wird, steht noch aus.
Immer wieder demonstrieren Tausende sogenannte "Querdenker" gegen die Maßnahmen der Regierung. Angestachelt unter anderem von Medien, die Verschwörungstheorien verbreiten. Ganz vorne mit dabei ist das Portal KenFM des ehemaligen Fernseh- und Hörfunkmoderators Ken Jebsen.
Jebsen hat eine große Anhängerschaft und nährt mit seinen Videos das Unbehagen gegenüber der Politik. Der Verfassungsschutz beobachtet schon länger das Vorgehen derlei Medien. Nun hat das Landesamt für Verfassungsschutz Berlin laut Recherchen von WDR, NDR und SZ das Portal KenFM als Verdachtsfall eingestuft.
SZ-Hauptstadtkorrespondent Ronen Steinke ist sich noch unsicher, ob dieser Schritt dem Medium schaden oder sogar einen Aufwind bedeuten könnte.
Weitere Themen: Mehr Impfungen als in Vorwoche, AfD-Spendenaffäre kommt vor Gericht.
**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro
**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb
**Produktion:** Valérie Nowak
_Zusätzliches Audiomaterial über Bundespressekonferenz._
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Folge vom 27.05.2021Warum der Verfassungsschutz KenFM zum Verdachtsfall erklärt
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Folge vom 26.05.2021Mit und ohne Assad wird Syrien keinen Frieden findenSyrien wählt. Aber es gibt gar keinen Zweifel daran, dass wieder Baschar al-Assad gewinnen wird. Wie ist die Lage nach zehn Jahren Bürgerkrieg?
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Folge vom 25.05.2021Belarus: Wie ein Blogger zum Staatsfeind wurdeBelarus' Präsident Lukaschenko hat jegliche Hemmungen verloren. Die Entführung einer Passagiermaschine ist sein Signal an die Opposition, dass sie nirgends sicher ist.
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