Klassik-Konzerte & Oper
Auftakt – Audioeinführungen der Oper Frankfurt Folgen
Auf die Bühne, fertig, los! Mit »Auftakt« liefern wir Ihnen informative Audioeinführungen zu den Werken, die auf dem Spielplan der Oper Frankfurt stehen. Perfekt für Opernliebhaber*innen und solche, die es werden möchten! Bereiten Sie sich bestens auf Ihren Opernabend vor: In den Kurzbeiträgen bieten unsere Dramaturg*innen exklusive Einblicke in die Produktionen. Sie beschreiben die Kernpunkte der Handlung der Opern, erzählen von den charakteristischen musikalischen Elementen und tauchen in die Besonderheiten der Inszenierungen ein. Außerdem bekommen Sie Musikbeispiele auf die Ohren, die Ihnen einen Vorgeschmack auf die kommende Aufführung bieten. Tauchen Sie ein in die Welt der Opern und bereiten Sie sich mit unserem »Auftakt« auf Ihren Besuch bei uns vor. Wir freuen uns auf Sie! Die Einführungsvorträge werden geschrieben und eingesprochen von unseren Dramaturg*innen Deborah Einspieler, Maximilian Enderle, Zsolt Horpácsy, Konrad Kuhn und Mareike Wink.
Folgen von Auftakt – Audioeinführungen der Oper Frankfurt
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Folge vom 17.06.2026Audioeinführung zu »Der Triumph von Zeit und Erkenntnis« von Georg Friedrich HändelSchönheit. Vergnügen. Zeit. Erkenntnis. Vier Kräfte ringen um die Frage, wie sich angesichts unserer Endlichkeit Lebensglück erreichen lässt. Georg Friedrich Händels frühes Meisterwerk »Der Triumph von Zeit und Erkenntnis« erzählt von der Sehnsucht nach ewiger Jugend, dem Druck zur Selbstoptimierung und der Frage, was am Ende wirklich zählt. Dramaturgin Mareike Wink führt in der neuen Auftakt-Folge in den historischen Kontext, dieHandlung und Inszenierung an der Oper Frankfurt ein. Text: Mareike Wink Produktion: Christian Wilde Redaktion: Thea Stroh
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Folge vom 11.06.2026Audioeinführung zu »Tancredi« von Gioachino RossiniEin abgefangener Brief, eine alte Familienfehde und eine Liebe, die zwischen politischen Interessen zerrieben zu werden droht: Gioachino Rossinis »Tancredi« erzählt von Loyalität, Misstrauen und dem Wunsch nach Versöhnung. Mit dieser Oper begann der erst 21-jährige Komponist seinen internationalen Aufstieg und schuf zugleich eines der Schlüsselwerke des italienischen Belcanto. Dramaturg Konrad Kuhn führt in der neuen Podcastfolge ein in die wechselvolle Entstehungsgeschichte des Werks, seine musikalischen Besonderheiten und die Fragen, die die Oper bis heute aufwirft. Außerdem spricht er über die Frankfurter Inszenierung, die Rossinis Oper in eine heutige ländliche Gesellschaft versetzt und die Konflikte des Stücks aus einer neuen Perspektive beleuchtet. Text: Konrad Kuhn, Dramaturgie Redaktion: Thea Stroh, Marketing Produktion: Christian Wilde
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Folge vom 05.06.2026Audioeinführung zu »Der Zar lässt sich fotografieren« von Kurt Weill und »Die Kluge« von Carl OrffEin Zar, der unbedingt fotografiert werden möchte und nicht ahnt, dass man dabei ein Attentat auf ihn verüben will. Und eine junge Frau, die in ihrer Klugheit allen überlegen ist – selbst dem König. Kurt Weills turbulente Zeitoper »Der Zar lässt sich fotografieren« und Carl Orffs heiter-ernstes Märchenstück »Die Kluge« entstanden in Zeiten des Umbruchs – in den späten 1920er Jahren sowie kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Dramaturgin Mareike Wink führt in der neuen Podcastfolge ein in den bewegten historischen Kontext, in musikalische und sprachliche Merkmale und die unterschiedlichen Perspektiven beider Werke, die in Frankfurt in einen spannenden Dialog gesetzt werden. Text: Mareike Wink, Dramaturgie Redaktion: Thea Stroh, Marketing Produktion: Christian Wilde
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Folge vom 11.05.2026Audioeinführung zu »Bluthochzeit« von Wolfgang FortnerAls der 50-jährige Wolfgang Fortner 1957 mit »Bluthochzeit« seine erste Oper fertigstellte, galt er bereits als europaweit angesehener Komponist. Seit den Kompositionsarbeiten an der Bühnenmusik für die Berliner Erstaufführung des Schauspiels (1950) war er von Lorcas Welt gefesselt. Er hielt sich in seiner Oper eng an Lorcas Text, baute lange gesprochene Passagen in seine Partitur ein und benutzte den Gesang als intensive, dramatisch erhöhte Form der Sprache. Mit orchestralen Zwischenspielen verband Fortner die sieben Bilder der Oper, wobei er zurückhaltend mit Motiven der spanischen Folklore umging. In dieser Audioeinführung gibt Dramaturg Zsolt Horpácsy einen Überblick über Hintergrund, Handlung und Inszenierung von Fortners Werk an der Oper Frankfurt. Text: Zsolt Horpácsy Redaktion: Thea Stroh Produktion: Dominik Prager