Weltraumteleskope haben einen ungetrübten Blick auf die Sterne. Und nichts schaut so scharf,
detailliert und weit wie das James-Webb-Weltraumteleskop am Lagrange-Punkt L2 hinter der Erde im
Orbit um die Sonne. Das Teleskop ist eine 10 Milliarden Dollar teure technische Meisterleistung,
die sogar noch besser funktioniert, als seine Erbauer von der NASA, ESA und CSA gehofft hatten.
Das Teleskop mit seinen charakteristischen sechseckigen Spiegeln war am 25. Dezember 2021
zusammengefaltet in einer Ariane-5-Rakete gestartet, die es genauer als gehofft ausgesetzt hat, was
Treibstoff gespart und dem Teleskop damit wohl eine längere Betriebszeit ermöglicht hat. Im All
entfaltete es sich und erreichte einen Monat später sein Zielorbit um den Lagrange-Punkt 1,5
Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Auch das Ausfalten des Hitzeschilds gegen die Strahlung
der Sonne und das Kalibrieren der Spiegel funktionierte hervorragend, sodass das Teleskop
inzwischen Bilder nie gesehener Schönheit und Schärfe von Galaxien, Nebeln und Sternen liefert.
Begeistert schauen Wilhelm Drehling, Jan Mahn und Pina Merkert im c't uplink auf die ersten Bilder.
Dabei erklären sie das Wie und Warum der Technik im Teleskop und ordnen ein, warum es im Vergleich
zum Vorgänger Hubble entscheidende wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen könnte.
Neben den bildgebenden Instrumenten NIRCam und MIRI hat das Teleskop auch NIRSpec und FGS-NIRISS an
Bord. Diese Instrumente liefern die Daten für Spektralanalysen, die Rückschlüsse auf die
Zusammensetzung von Sternen, Nebeln und Galaxien lassen. Die drei Weltraumagenturen veröffentlichen
in den ersten sechs Monaten auch alle dieser Daten, sodass man selbst Spektralanalysen vornehmen
kann. Jan Mahn zeigt als Teaser für einen bald erscheinenden c't-Artikel mit allen Details, wie so
eine Analyse aussieht.
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Mitglieder der c't-Redaktion diskutieren über die aktuellen Themen aus dem c’t Magazin und was sonst noch so in der IT-Welt passiert.
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Folge vom 06.08.2022Daten von James-Webb-Weltraumteleskop selbst auswerten | c’t uplink 44.3
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Folge vom 30.07.2022Stromverbrauch überwachen und optimieren I c’t Uplink 44.2Die Strompreise steigen momentan kontinuierlich an, manch ein Anbieter verlangt regelrecht unverschämte Preise von mehr als 1 Euro pro Kilowattstunde. Das dürfte sich so schnell nicht ändern. Nicht jeder kann und will sich mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage unabhängiger von dieser Entwicklung machen. Die gute Nachricht: Schon mit kleinen, kostengünstigen Maßnahmen kann man seinen Stromverbrauch optimieren. Dabei können Energiekostenmessgeräte helfen, denn sie erfassen den Verbrauch von Lampen, Rechner, Kühlschrank und Co. genau. Im c’t uplink erklärt c’t-Redakteur Ernst Ahlers, welche Geräte am Markt sind, was sie kosten, wie genau sie messen und wie man sie richtig einsetzt. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Vielen Dank an den Sponsor dieses Podcasts: CyberGhost VPN. Falls ihr denkt, ihr habt alles bei Netflix gesehen, ist es klar: ihr braucht CyberGhost VPN. Das ist ein weltweit führender VPN Anbieter mit 38 Millionen Nutzern. Damit könnt ihr eure IP Adresse im Internet verbergen und mit einer IP aus den Vereinigten Staaten oder Österreich online surfen. Damit bekommt ihr uneingeschränkten Zugang zu viel mehr Content auf Netflix US, Hulu, ORF und viele andere. === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===
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Folge vom 23.07.2022Mehr Privatsphäre beim Surfen | c’t uplink 44.1Die DSGVO sollte mehr Datenschutz bringen, aber Datensammelei und Tracking gehen munter weiter. Die Cookie-Banner und Consent-Systeme gehen vielen Usern auf die Nerven, statt mehr Privatsphäre im Netz sicherzustellen. Kleine Anbieter stöhnen über komplizierte Regeln, während großer Internetkonzerne dank ihrer Rechtsabteilungen versuchen, Schlupflöcher in den Regelungen auszunutzen. Dazu kommt, dass Datenschutzbehörden verschiedener Länder mit unterschiedlichem Eifer an der Durchsetzung arbeiten. Doch als Nutzer ist man nicht hilflos. Einerseits sind die schlimmsten Formen des Datenabgreifens nicht mehr statthaft, andererseits gibt es verschiedene technische Hilfsmittel, um den Datenabfluss zu verhindern. Im c’t uplink erklärt c’t-Redakteur Dušan Živadinović wie Tracking funktioniert, an welcher Stelle welche Daten abgegriffen und wie weiterverwendet werden. Der Heise Medien Hausjustiziar Joerg Heidrich ordnet die Rechtslage und datenschutzpolitische Verpflechtungen ein. Gemeinsam mit Moderator Keywan Tonekaboni diskutieren sie darüber, welche Maßnahmen gegen die Datensammelei helfen und verraten auch, wie sie sich persönlich schützen.
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Folge vom 16.07.2022Gefälschte Sticks, SSDs und SD-Karten | c't uplink 44.0Auf gefälschte USB-Sticks machen wir bei c’t schon seit 20 Jahren aufmerksam - trotzdem gibts bei Amazon, eBay, AliExpress und vielen anderen Online-Shops weiterhin zuhauf Fakes. Und deren Verkäufer sind dreist: Sie erfinden Fantasiehardware mit unmöglichen Speichergrößen und verramschen sie zu Spottpreisen. Und am PC angeschlossen zeigt solch ein USB-Gerät dann tatsächlich 10 TByte oder mehr an, obwohl nur ein Bruchteil davon verfügbar ist. Das Perfide: Beim Datentransfer scheint noch alles in Ordnung. Erst, wenn man das darauf gespeicherte Backup oder die Fotosammlung dringend braucht, fliegt der Betrug auf und die Daten sind für immer futsch. Betroffen sind unter anderem USB-Sticks, portable SSDs und MicroSD-Karten. Mein Kollege Christof Windeck hat einige davon bestellt, um die Fälschungen zu analysieren. Manch eine Konstruktion ist geradezu aberwitzig: Da steckt dann im SSD-Gehäuse eine Platine mit eingestecker MicroSD-Karte, oder der Hersteller hat die gelogene Speichergröße einfach mit Filzstift auf die Hardware geschrieben. In c't uplink sprechen wir darüber, wie man solche Hardware am besten schon vor dem Kauf erkennt oder sie danach zuverlässig am eigenen Rechner überprüft. c’t-Speicherexperte Lutz Labs hat zudem einige Sticks und portable SSDs mit 1 TByte getestet, die wirklich so viel Daten aufnehmen. ***SPONSOR-HINWEIS*** Dieser Podcast ist gesponsert von LastPass. Dem sicheren und beliebten Passwortmanager für Unternehmen und Privatnutzer. Schauen Sie vorbei unter: lastpass.com/heisectuplink ***SPONSOR-HINWEIS ENDE***