Am Montag trifft sich die «Europäische Politische Gemeinschaft». Ein Teilnehmer sticht dabei besonders heraus: Mark Carney, der kanadische Premierminister. Offensichtlich will Europa politisch heikle und finanziell kostspielige Abhängigkeiten so rasch als möglich hinter sich lassen.
Alle Themen:
(00:00) Intro und Schlagzeilen
(01:22) Europagipfel in Armenien: Warum Kanada auch dabei ist
(05:43) Nachrichtenübersicht
(10:29) Die Leiden des Friedrich Merz
(17:54) Crans-Montana: Treffen zwischen Parmelin und Meloni
(20:35) Nachrichtendienst des Bundes gewährt Einsicht in Mengele-Akten
(25:25) Echo Wissen: Darum lassen Forschende die Erde beben
(34:11) Wahlen in Wales: Kommt es zum historischen Machtwechsel?
Politik
Echo der Zeit Folgen
«Echo der Zeit» ist die älteste politische Hintergrundsendung von Radio SRF: Seit 1945 vermittelt die Sendung täglich die wichtigsten Nachrichten, Berichte, Reportagen, Interviews und Analysen über das aktuelle Zeitgeschehen. Abonnieren Sie den «Echo der Zeit» Newsletter und erhalten Sie jeden Samstag das Beste der Woche.
Folgen von Echo der Zeit
100 Folgen
-
Folge vom 04.05.2026Europagipfel in Armenien: Warum Kanada auch dabei ist
-
Folge vom 03.05.2026Gestörte Lieferketten: «Für ärmere Länder ist Freihandel zentral»Wegen der jüngsten Kriege und Handelsstreitigkeiten kommt es in den Lieferketten an verschiedenen Stellen immer wieder zu zeitweisen Unterbrüchen. Die Lieferketten sind gestört - und das vermutlich anhaltend. Besonders stark leiden darunter die ärmeren Länder im globalen Süden. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:39) Nachrichtenübersicht (07:37) Gestörte Lieferketten: «Für ärmere Länder ist Freihandel zentral» (13:33) Japaner protestieren für pazifistische Politik (19:05) Gewalt an Frauen: «Bewusstsein junger Männer für das Thema fehlt» (23:52) E-Mobilität im Carsharing harzt
-
Folge vom 03.05.2026International: Tibeter in Nepal unter der Fuchtel ChinasVor knapp 70 Jahren wurde das unabhängige Tibet von China besetzt. Zehntausende Tibeterinnen und Tibeter flohen ins Ausland. Die zweitgrösste Exil-Gemeinde lebt heute in Nepal. Sie hat wenig Rechte und wird streng überwacht. Dahinter steckt China, das die Flüchtlinge als Terroristen betrachtet. Dolma ist frustriert. Die 48-jährige Tibeterin fühlt sich auf Schritt und Tritt überwacht. «Sogar wenn wir nur kleine kulturelle oder religiöse tibetische Feste feiern, sind immer zwei oder drei Polizisten dabei.» Denn die Flüchtlinge sind in Nepal nur geduldet. Dolma, die in Wirklichkeit anders heisst, lebt mit ihrem Mann in einem Flüchtlingslager in der nepalesischen Touristenstadt Pokhara. Vor dem Eingang hängen Überwachungskameras. In dem Lager lebten einmal 900 Menschen, heute sind es nicht einmal mehr halb so viele. Denn viele junge Tibeterinnen und Tibeter, auch Dolmas Töchter, sehen keine Zukunft in Nepal und sind ins Ausland gezogen. Ihr Gastland Nepal weigert sich schon seit den 1990er Jahren, die Tibeterinnen und Tibeter als Flüchtlinge anzuerkennen. Die meisten haben daher keine Ausweis-Dokumente, die Jüngeren nicht einmal eine Geburtsurkunde. Als Folge können sie keine Arbeit finden, kein Bankkonto eröffnen, keinen Führerschein machen und auch nicht reisen, zumindest nicht legal. Die Tibeter werden in Nepal unterdrückt, weil China Angst vor Aufständen hat. Nepal hilft, weil das arme Land abhängig von Chinas Wirtschaftshilfe ist.
-
Folge vom 02.05.2026Nach Streit mit Merz: Teilabzug von US-Soldaten aus DeutschlandUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von etwa 5000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Dieser soll innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein. Wie reagiert Deutschland darauf? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:43) Nach Streit mit Merz: Teilabzug von US-Soldaten aus Deutschland (06:09) Nachrichtenübersicht (11:19) Wie eine palästinensische Reporterin aus Gaza flüchten musste (16:59) Exil-Tibeter in Nepal unter Druck - auch wegen China (21:31) Alphirtinnen und -hirten im Tessin gesucht