„Slave To The Rhythm", geschrieben von Trevor Horn und 1985 veröffentlicht auf Grace Jones' gleichnamigem siebten Studioalbum, wurde für die Sängerin zu ihrem größten kommerziellen Erfolg. Grace Jones ist eine jamaikanische Künstlerin, die neben ihrer musikalischen Karriere auch Schauspielerin und gefragtes Model war - sie arbeitete unter anderem für Yves Saint-Laurent und Helmut Newton. Wegen ihrer androgynen Inszenierung gilt sie als frühe Ikone der queeren Szene.
Kultur & Gesellschaft
Erklär mir Pop Folgen
In welchem politischen Kontext ist ein Song entstanden? Warum hat der Gitarrist das Solo so und nicht anders gespielt? Was macht die Band heute? Prof. Udo Dahmen, künstlerischer Direktor a.D. der Popakademie Mannheim und Berater für Popländ Baden-Württemberg erklärt jede Woche die Hintergründe eines großen Songs der Popmusikgeschichte.
Folgen von Erklär mir Pop
76 Folgen
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Folge vom 08.04.2023Frühe Ikone der queeren Szene: Grace Jones und ihr Erfolgshit „Slave To The Rhythm"
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Folge vom 16.07.2022Iggy Pop, „The Passenger"Es ist der bekannteste Song des US-amerikanischen Rockmusikers Iggy Pop, 1977 in Berlin aufgenommen und im gleichen Jahr auf seinem zweiten Soloalbum „Lust for live" veröffentlicht. Der auch als „Godfather of Punk" bezeichnete Sänger, Gitarrist und Komponist ist inzwischen 77 Jahre jung - und nach wie vor aktiv. Wenn man sich das offizielle Video zum Song anschaut: Iggy Pop mit nacktem Oberkörper, dann passt das durchaus auch in die Gegenwart, denn bis heute bleibt er seinem Körperkult treu.
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Folge vom 30.10.2021„Power of Equality“ - Red Hot Chili PeppersVor ziemlich genau 30 Jahren hat die US-amerikanische Funk- und Alternative-Rockband das Album „Blood Sugar Sex Magic“ veröffentlicht. Mit diesem Crossover gelang der Band der endgültige weltweite Mainstream-Durchbruch. Doch es ist nicht der Sound alleine, der Red Hot Chili Peppers unverwechselbar macht. Es ist auch die Stimme von Anthony Kiedis, der im Song „Power of Equality“ etwa die Kraft der Gleichberechtigung beschwört.
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Folge vom 23.10.2021„19th Nervous Break Down“, Rolling StonesDer Song wurde geschrieben von Mick Jagger und Keith Richards und erschien im Jahr 1966 auf dem Album „Aftermath“. Er gehört mit den Titeln „I can get no Satisfaction“ und „Get off my Cloud“ zu einer Song-Trilogie und zeichnet sich durch das Schlagzeugspiel von Charlie Watts aus, der in diesem Jahr im Alter von 80 Jahren gestorben ist. Udo Dahmen von der Popakadmie Mannheim erklärt, warum gerade bei diesem Song deutlich wird, dass Charlie Watts zu Unrecht oft als Minimalist bezeichnet wurde.