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Gesundheit, Wellness & Beauty

IGeL-Podcast

Der IGeL-Podcast ist der informative Gesundheits-Podcast des IGeL-Monitors. Um Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) wird es gehen, der stetig wachsende IGeL-Markt steht im Mittelpunkt, die Relevanz dieses Marktes für Versicherte, aber auch seine Bedeutung im deutschen Gesundheitssystem. Wir suchen den Dialog mit gesundheitspolitischen Akteuren, holen sie an den Tisch, diskutieren über Geld, Medizin, Rechte von Patientinnen und Patienten. Der IGeL-Podcast, das sind Hintergrundinformationen zu Gesundheitsleistungen, Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsökonomie - für die Ohren: Die von gesundheitspolitisch Interessierten und die von allen Menschen, die im weiten Feld des Gesundheitswesens beruflich beheimatet sind. Jetzt reinhören: Einmal im Monat mit dem Medizinjournalisten Marcus Anhäuser. Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts. IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.

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Folgen von IGeL-Podcast

50 Folgen
  • Folge vom 13.05.2024
    Gehören manche IGeL verboten?
    Anfang April machte ein Interview seine Runde in der Presse und schlug hohe Wellen: Das Redaktionsnetzwerk Deutschland sprach mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Stefan Schwartze. Es ging um die gesundheitliche Versorgung in Deutschland, Patientensicherheit, Patientenrechte, Patientenberatung und: Es ging um IGeL, um Selbstzahlerleistungen in ärztlichen Praxen. Schwartze sagte dazu: "Leistungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften als schädlich bezeichnet werden, haben in Arztpraxen nichts zu suchen und gehören verboten, auch im Rahmen von IGeL." Und das wurde von der Presse entsprechend aufgegriffen: • Angst und Schrecken bei jungen Frauen: Patientenbeauftragter fordert Verbot bestimmter Selbstzahler-Untersuchungen (Tagesspiegel) • Patientenbeauftragter befürwortet Verbot bestimmter IGeL-Leistungen (MDR) • Patientenbeauftragter der Bundesregierung will gegen Abzocke vorgehen (RTL) Aus der Ärzteschaft kamen eher empörte Reaktionen, so sehen manche in solch einem Verbot einen "Eingriff in die ärztliche Beratungskompetenz und in die freiheitliche Selbstbestimmung der Patientinnen", so eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall-Medizin (DeGUM). Diese Episode des IGeL-Podcasts geht der Frage nach, ob das Verbot mancher IGeL ein adäquates Mittel ist, Patient*innen vor möglicherweise schädlichen Behandlungen zu schützen. Und ob sich ein solches Verbot überhaupt politisch und rechtlich umsetzen lässt. Es diskutieren: Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung und Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund. ________________________________________________________________ Die Faktenbox: Wortlaut der entsprechenden Interview-Passage: Redaktionsnetzwerk Deutschland: Traditionell sorgen die Selbstzahlerleistungen – abgekürzt IGeL – oft für Ärger bei den Patientinnen und Patienten, weil sie sich von den Ärzten dazu gedrängt fühlen. Was sollte hier geschehen? Stefan Schwartze: Die regelmäßigen Untersuchungen des Medizinischen Dienstes zeigen, dass die große Mehrheit des IGeL-Angebots keinen erkennbaren Nutzen hat. Einige schaden sogar, weil sie häufig falsch positive Befunde liefern und dadurch unnötige weitere Untersuchungen und Eingriffe nach sich ziehen. Das gilt zum Beispiel für die Ultraschalluntersuchung zur Krebsfrüherkennung der Eierstöcke und der Gebärmutter – eine der am meisten verkauften Leistungen. Hier werden junge Frauen ohne Not in Angst und Schrecken versetzt. Diese Untersuchung wird deshalb auch von den gynäkologischen Fachgesellschaften abgelehnt. Ich fordere ganz klar: Leistungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften als schädlich bezeichnet werden, haben in Arztpraxen nichts zu suchen und gehören verboten, auch im Rahmen von IGeL. Quelle: Interview bei Redaktionsnetzwerk Deutschland am 4.4.2024  ___________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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  • Folge vom 25.04.2024
    Keine Angst vor Instagram
    Die besten Gesundheitsinformationen nützen nicht viel, wenn sie nicht die Menschen erreichen, die sie benötigen. Bei dieser Verbreitung helfen in der Regel Broschüren und Flyer, Websites und Hotlines. Und natürlich gibt es das breite Feld der sozialen Medien. Allerdings sind gute Gesundheitsinformationen oft komplex und sperrig. Wie kann es gelingen, sie so aufzuarbeiten, so auf das Wesentliche zu reduzieren, dass sie in die kurzen Formate der sozialen Medien überhaupt "hineinpassen"? Gute Erfahrungen damit hat Cochrane Deutschland Stiftung in Freiburg gemacht. Sie unterhält einen eigenen Instagram-Kanal und postet regelmäßig relevante Gesundheitsinformationen für ein breites und vor allem junges Publikum. Wie das funktioniert, um welche Informationen es sich handelt, wie sie aufbereitet werden und was die Macher*innen tun, um ihren eigenen Qualitätsansprüchen an Gesundheitsinformationen gerecht zu werden, darüber haben sie auf der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin referiert - und erzählen in dieser Episode des IGeL-Podcasts davon. Ein Podcast mit Dr. Birgit Schindler, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Cochrane Deutschland und Georg Rüschemeyer, zuständig bei Cochrane Deutschland für die Wissenschaftskommunikation. ______________________________________________________________ Den Instagram-Kanal der Cochrane Deutschland Stiftung finden Sie hier: https://www.instagram.com/cochrane_deutschland/ ________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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  • Folge vom 28.03.2024
    Evidenzbasierte Gesundheitspolitik
    Wenn viel geforscht wird in Deutschland, ist das gut, um wissensbasierte, gesundheitspolitische Entscheidungen treffen zu können. Wenn aber Universitäten einerseits und Institutionen des Gesundheitssystems andererseits dieselbe Forschungsfrage parallel untersuchen - mit gleichen Quellen und demselben Ergebnis - können wertvolle Ressourcen verschwendet werden. Diese Episode des IGeL-Podcasts zeigt Beispiele solcher Mehrfach-Forschungen und diskutiert, wie man die Forschung besser kommunizieren und aufeinander abstimmen kann. Ein IGeL-Podcast vom EbM-Kongress im März 2024: Das Netzwerk geht dieses Jahr der Frage nach, wie und ob eine Gesundheitspolitik gelingen kann, die auf wissenschaftlicher Grundlage und Evidenz beruht. Gesundheitswissenschaftler des Instituts für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandeburg haben sich die Forschungssituation näher angeschaut und konstatieren einen Mangel an Kommunikation und Koordination zwischen akademischer Forschung und der Forschung in den Institutionen des Gesundheitssystems. Am Beispiel der Mindestmengen für Knie-Totalendoprothesen und des Lungenkrebs-Screenings zeigen sie in einem Vortrag auf der Jahrestagung, dass zu bestimmten Fragestellungen teilweise bis zu drei mal geforscht worden ist, von unterschiedlichen Universitäten oder Institutionen. Die Fragestellung ist dieselbe, die zu Rate gezogenen Studien sind gleich und die Systematischen Reviews kommen zu gleichen Ergebnissen. Das ist teuer und absorbierte Zeit und Energie. In dieser Episode des IGeL-Podcasts stellen die Forschenden diese Beispiele vor und diskutieren, wie man an diesem Punkt effizienter arbeiten könnte. Ein IGeL-Podcast mit Dr. Charlotte Kugler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane Prof. Dr. Dawid Pieper, Leiter des o.g. Instituts. ______________________________________________________________ Materialien: Einen in BMC Systematic Reviews veröffentlichten Kommentar zum Thema des Podcasts finden Sie hier: https://rdcu.be/dBAPn ________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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  • Folge vom 21.03.2024
    Sparpolitik und Solidarität
    Ein IGeL-Podcast von der Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin. Das Netzwerk geht dieses Jahr der Frage nach, wie und ob eine Gesundheitspolitik gelingen kann, die auf wissenschaftlicher Grundlage und Evidenz beruht. Gleichermaßen ist diese Fragestellung ein Rückblick darauf, welche Erfahrungen in der COVID-19-Pandemie gemacht worden sind. Und ob man daraus für zukünftige gesundheitspolitische Entscheidungen lernen kann. In dieser Episode des IGeL-Podcasts kommt die Keynote-Speakerin des diesjährigen Kongresses zu Wort. Sie stellt die Frage, wie in Zeiten von Sparpolitik, globalen Krisen und Herausforderungen Solidarität im Gesundheitswesen funktionieren kann, und wie ein evidenzbasiertes Gesundheitssystem aussehen muss, um widerstandsfähig gegen Krisen zu sein. Ein Podcast mit Prof. Dr. Barbara Prainsack vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und aktuell Vorsitzende der Europäischen Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien. Dieses unabhängiges Beratergremium berät die EU-Kommission zu allen Aspekten der EU-Gesetzgebung und -Politik, bei denen sich ethische, gesellschaftliche und grundrechtliche Fragen mit der Entwicklung von Wissenschaft und neuen Technologier überschneiden. Grundlage des Gesprächs ist ihr Keynote-Vortrag: Zwischen Austerität und Zusammenhalt: Solidarität im Gesundheitswesen in Zeiten der Krise. ___________________________________________________ Faktenbox: Die Europäischen Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien hat eine Stellungnahme zum strategischen Krisenmanagement in der EU verfasst, diesen Bericht - Values in times of crisis - finden Sie hier: https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/39416607-6bc5-11ed-9887-01aa75ed71a1/ Eine Kurzzusammenfassung des Berichts - Statement on values in times of crisis - finden Sie hier: https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/6327aceb-6bc4-11ed-9887-01aa75ed71a1/ ------------------------------------------------ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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