"Das Dirigieren soll keine Machtausübung, es soll Musizieren sein." Sagt Dirigentenlegende Bernard Haitink. Er wurde im März 90 Jahre alt. Mit dem autoritären Gebaren mancher Pult-Zampanos hatte Haitink nie etwas zu tun. Im September gibt er sein letztes Konzert. Zu seinem Abschied ist nun ein Band mit Interviews und Essays erschienen.
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BR-KLASSIK - das sind Kritiken, Gespräche und Berichte aus der Welt der Klassik. Ob Opernpremieren von München bis New York, Interviews mit großen Musikern oder innovative Musikprojekte an bayerischen Schulen: mit Allegro und Leporello werktags sowie der Piazza am Samstag hält Sie die Klassikwelle des Bayerischen Rundfunks stets auf dem Laufenden.
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Folge vom 19.08.2019Buch-Tipp: "Bernard Haitink - Dirigieren ist ein Rätsel"
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Folge vom 12.08.2019Buch-Tipp: "Wandrer heißt mich die Welt"Bücher über Richard Wagner sind nicht gerade Mangelware. Wenige Komponistenleben sind so gut erforscht wie das des großen Musikdramatikers aus Leipzig. Drei Autoren haben sich für den Regensburger con brio-Verlag dennoch auf den Weg gemacht, um der Person Richard Wagners noch mehr auf die Schliche zu kommen. "Wandrer heißt mich die Welt. Auf Richard Wagners Spuren durch Europa" heißt das fast 300-seitige neue Buch, dass dem streitbaren Genie auf Schritt und Tritt folgt. Annika Täuschel hat einige Stationen mitverfolgt.
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Folge vom 09.08.2019András Schiff und Gerd Nachbauer über das Aus des Pianisten bei der SchubertiadeAndrás Schiff und die Schubertiade Schwarzenberg haben überraschend bekannt gegeben, dass man zukünftig getrennte Wege gehen werde. Wir wollten mehr über die Hintergründe erfahren und haben mit András Schiff und Gerd Nachbauer, dem Geschäftsführer der Schubertiade, gesprochen.
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Folge vom 09.08.2019Wiederaufnahme von Händels "Alcina" bei den Salzburger FestspielenAuf den Salzburger Pfingstfestspielen feierte Damiano Michielettos Inszenierung von Händels Oper "Alcina" Premiere. Bereits zu den Sommerfestspielen wurde sie wiederaufgenommen. Der Abend war vor allem eines: ein Sängerfest. Cecilia Bartoli glänzte in der Titelpartie ebenso wie Philippe Jaroussky in der Rolle des Ruggiero. Dieser positive Eindruck wird allerdings durch die recht magere Personenregie relativiert.