2025 hatten We Are Scientists gleich doppelt Grund zum Feiern: Nicht nur brachten sie mit "Qualifying Miles" ihr mittlerweile neuntes Album heraus, sondern jährte sich auch die Veröffentlichung ihres (offiziellen) Debüts und Durchbruchswerks "With Love And Squalor" zum 20. Mal. Nun bekommen – leicht verspätet – auch die Berliner Fans Gelegenheit, dies gemeinsam mit der New Yorker Band live zu zelebrieren. Zur Einstimmung auf ihr morgiges Konzert im Lido besuchen uns die beiden heute im studioeins.
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radioeins hat sie alle! Die besten Musikerinnen und Musiker im Studio oder am Telefon gibt es hier als Podcast zum Nachhören.
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Folge vom 21.04.2026We are Scientists
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Folge vom 16.04.2026Lisa BassengeLisa Bassenge nennt den Jazz ihre "Homebase" – doch auf ein Genre reduzieren lässt sich die Berliner Ausnahmesängerin keineswegs. Heute besucht sie uns für ein Interview und natürlich einige Höreindrücke, denn Lisa Bassenge ist diese Woche die radioeins-Lokalmatadorin.
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Folge vom 15.04.2026Katy PinkeHeute besucht uns ein echtes Multitalent im studioeins: Katy Pinke aus New York ist sowohl bildende Künstlerin, als auch Schauspielerin und Musikerin. Dass dabei die Grenzen fließend sind und sich die einzelnen Tätigkeitsfelder gegenseitig beeinflussen, dokumentiert (nicht nur) ihre neue EP "Wonder". Deren vier Stücke, die zwischen 44 Sekunden und 2:50 Minuten dauern, sind nämlich quasi eine Art Fortsetzung oder Erweiterung von Pinkes Ausstellung in der Kate Oh Gallery in Manhattan Anfang des Jahres, in der sie Malerei, Skulptur und Animation zu einer immersiven Installation verband.
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Folge vom 09.04.2026MaikaEs geht auch "herrenlos": Auf ihrer neuen EP "Senza Padrone Baby", die am 8. Mai erscheint, begeistert die in Köln lebende Multiinstrumentalistin, Produzentin und Sängerin Maika Küster mit übersprudelndem Elektro-Pop zwischen Eighties-Ästhetik, Italo-Disco-Flair und Zukunftsmelodien, veredelt mit einer feinen (Post-)Punk-Attitüde. Ein dräuender Synthie-Ton, E-Drums, die sich warmzulaufen scheinen, und eine tiefgepitchte Stimme, die einigermaßen unverständliche, aber latent drohend klingende Worte spricht, um mit einem diabolischen Lachen zu schließen – so beginnt "Michek's House Party" und damit die EP "Senza Padrone Baby" – ein wilder (musikalischer) Ritt, facettenreich, detailverliebt und aufregend. Der Nachfolger von Maikas 2024er Debütalbum "Holy Noon" fordert während seiner etwa zwanzigminütigen Laufzeit nicht weniger als volle Aufmerksamkeit, belohnt diese aber mit einem Füllhorn an Ideen, geprägt von "einer künstlerischen Haltung, die Komplexität nicht scheut und Pop nicht für naiv hält." Die studierte Jazzsängerin und Komponistin schuf bereits Musik für Theater, darunter Produktionen am Schauspielhaus Bochum und an der Volksbühne Berlin, tourte durch Europa, Südostasien und den Nahen Osten und engagiert sich für mehr Sichtbarkeit von FLINTA-Personen im Jazz. Heute besucht sie uns im studioeins, um im Interview über sich und ihre neue EP zu sprechen, und anschließend auch einen Eindruck davon zu geben, wie diese Songs live klingen.