Überbelegung, eine unhaltbare Hygiene, mangelhafte psychologische Versorgung: Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) ist alarmiert über die Zustände in Berner Regionalgefängnissen. Ganze 39 mal kommt das Wort «menschenunwürdig» im Bericht der NKVF vor. Der Regierungsrat relativiert, Menschenrechtsorganisationen sind empört. Eine Geschichte von drei Berichten.«Gegen Abschottung, für Klimagerechtigkeit» – unter diesem Motto demonstriert der Klimastreik Bern heute in Bern gegen die 10-Millionen-Initiative der SVP. Weshalb die Klimaaktivist*innen das tun und welche Lösungsvorschläge sie haben, erzählt die Mediensprecherin des Klimastreiks Bern im Live-Interview.
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Folge vom 22.05.2026NKFV Reagiert auf Kritik: «Unser Auftrag ist Präventiv»
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Folge vom 21.05.2026Ein Konzert in Bern solidarisiert sich mit libanesischen Musiker*innenDie israelischen Angriffe auf den Libanon wirken sich auch aus auf die lokale Kulturszene. Ganz konkret betroffen ist ein kleines Festival im Norden des Libanons: das Oakenfest. In der Berner Prozess Bar findet deshalb morgen Abend ein Solidaritätskonzert statt für Menschen aus der Kunst und Musikszene im Libanon. Yassin Mehdi ist Teil der Gruppe, die hinter der morgigen Veranstaltung steht. Wir sprechen ausführlich mit Mehdi über das Solidaritätskonzert und die Auswirkungen des Kriegs auf die libanesische Musikszene.Ob Sternschnuppen wissen, dass sie Träger unsere Wünsche sind? Die BKa-Autorin Melina Tenisch macht eine Bildbetrachtung des Werks «Writers Retrat» von Lorenz Wernli, das an einen Sternhimmel erinnert.Zu sehen ist Lorenz Wernlis Kunst, sowie Werke von weiteren 24 Kunstschaffenden an der Ausstellung im Rahmen des Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stipendiums im Kunsthaus Langenthal. Die Vernissage und Stipendienvergabe sind am 27.5. um 18 Uhr. Die Ausstellung läuft bis am 28.6.
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Folge vom 20.05.2026«Wir Iraner*innen sind in in der Schweiz in der Schwebe»«Wir Iraner*innen befinden uns hierzulande in der Schwebe»In der Schweiz im Warteraum: Iraner:innen fordern Klarheit in Bezug auf die Asylpraxis. Gestern wurde eine Petition eingereicht. Sie fordert eine Änderung der Asylpraxis für Iraner:innen in der Schweiz.Energiewende auf Kosten der Moore?Die Schweizer Klimapolitik ist ein Balanceakt: Einerseits muss die Schweiz die erneuerbaren Energien und die dazugehörige Infrastruktur ausbauen. Andererseits gilt es, ökologisch wertvolle Landschaften zu schützen. Beim Ausbau des Stromnetzes ist die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates nun vorgeprescht. Sie will den Schutz der Moore aufweichen. Umweltverbände reagieren empört.Regenbogen an der UniversitätDer Verein Queer UniBern setzt sich für die Interessen trans, non-binärer, inter*, lesbischer, bisexueller, schwuler, asexueller, agender und aller queerer Universitätsangehöriger ein. Es gibt ihn seit letztem Herbst. Morgen Donnerstag lädt der Verein ein zum Austausch über queeren Aktivismus.. Wir reden mit dem Verein, am Ende der heutigen Sendung.
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Folge vom 19.05.2026Pop-up-Austellung: Das Telefonbuch als Spiegel der GesellschaftMit rund eineinhalb Milliarden ist die Republik Indien die bevölkerungsreichste Demokratie, mit über 20 anerkannten Sprachen ein multiethnischer Staat. Trotz dieser Vielfalt ist im südasiatischen Land seit Jahren eine ethnonationalistische Ideologie auf dem Vormarsch: der Hindunationalismus. Politisch vertreten durch die Regierungspartei BJP, stellt der Hindunationalismus seit über 10 Jahren den Ministerpräsidenten. Bei den jüngsten Wahlen in drei Bundesstaaten konnte die BJP in Gebieten zulegen, die für sie bisher schwieriges Terrain waren. Gleichzeitig wurde die linke Opposition geschwächt.In der Pop-Up-Ausstellung «Wenn Künstlerinnen mit Telefonbüchern reden – und sie zu ihnen sprechen» im Museum für Kommunikation sind ab heute historischen Schweizer Telefonbüchern im Fokus. Künstlerinnen interpretieren die Listen von Namen und Nummern und lassen sie neu sprechen.Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen dem PTT-Archiv, das Unternehmensarchiv der ehemaligen schweizerischen Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe und Wikimedia Schweiz. Und sie zeigt die Gemeinsamkeiten von alten Telefonbüchern und Online-Nachschlagewerken.